JessicaLi inspired by Balenciaga Shirts

Bitte Bitte Bitte lest den Text,
bevor ihr denkt, dass ich jetzt vollkommen verrückt bin!!! 😀

Vor Kurzem fand ich diese Bilder auf Jodie Calussis Twitter Account.
Balenciaga hatte mal wieder zwei Shirts raus gebracht, die viele Leute belustigt mit “wer trägt denn sowas?” kommentierten!
Es gibt immer wieder Labels, die mit “lustigen” Outfits auffallen und die Menschen dazu bringt über (ihre) Mode zu reden.
Wenn euch das Thema allgemein interessiert, kann ich da auch mal ein Video dazu machen, denn wer hätte es gedacht:
Mode ist nicht immer nur dazu gemacht getragen zu werden.

Inspiriert von einem Video von Mirellativegal, in dem sie sich über Kleidung lustig machte,
die von Vetements und anderen Labels gerade für extreme Summen, verkauft werden,
hab ich beschlossen mal dazu ein Video zu drehen.

Denn wie ihr auch an den “Preisvergleichen” sehen könnt:
meine Version ist für unter 10 Euro zu haben,
während Balenciaga etwas mehr dafür möchte 😀 

Natürlich verstehe ich auch als Modedesignerin, dass Balenciaga die Sachen auch aus unterschiedlichen Gründen nicht für 10 Euro raus hauen werden,
aber ich kann auch verstehen, dass es für außenstehende absurd ist, was für Preise High Fashion Brands für solche Kleidung verlangen.
Darüber kann ich ja auch mal in dem “Mode – was soll das?” Video reden (ich nenn das jetzt mal so – wer weiß wie ich es dann am Ende nenne) (:

Das Video, das ihr hier seht, dient definitiv der Unterhaltung und vielleicht bringt es den ein oder anderen von euch auch dazu über Mode nachzudenken.
Schreibt mir auf jeden Fall gerne, was ihr von dem Format haltet!

Denn was macht denn tragbare Mode für euch aus?

Ist es nicht auch interessant zu sehen, wie die Grenzen unserer Vorstellung von “tragbar” hier ausgetestet werden?
Natürlich war es für mich auch mal interessant zu sehen, ob ich die Kleidungsstücke so tragen würde aber…
naja es wird keinen überraschen, wenn ich jetzt zugebe, dass ich das Hemd von dem Shirt wieder abtrennen werde und beides wieder einzeln nutzen werde!!!

Aber es hat extrem Spaß gemacht dieses Video zu drehen und die stylischen Fotos dazu zu machen!
Am Ende des Videos hab ich auch ein kleines Lookbook gedreht, also schaut es euch an und schreibt mir gerne mal, ob ihr öfters so etwas sehen wollt.

Es gibt nämlich extrem viel “lustige” Mode, die man mal für ein Video nachmachen könnte und ich hätte da total lust drauf!!!!

dieser Blick, wenn Jessy merkt, wie kacke das gerade aussieht 😀

JA, ich glaube ich werde das eher nicht so tragen!

Aber hey: es ist immerhin sehr funktional:

wenn ihr wandern seid oder auf einem Festival, wo ihr wenig Gepäck mitnehmen wollt, braucht ihr nur dieses Shirt mitnehmen:
an einem Tag tragt ihr es so, am anderen Tag andersrum! Da hat mal einer mitgedacht!!!!

Was haltet ihr von diesem Shirt?

Hab ich euch inspiriert und ihr werdet auch gleich so ein Exemplar nähen? 😛

simples Shirt – Ganz oder Garnicht!


Heute mal etwas ganz einfaches, unspektakuläres, was aber einfach zeigen soll, wie einfach Stoffresteshirts sein können.
Da von beiden Stoffen nicht mehr genug da war für jeweils ein Vorder oder Rückteil, habe ich einfach von jedem Stoff
ein halbes Vorder- und Rückteil zugeschnitten und diese zusammen genäht.
Als besonderes “Special” habe ich dann den Ausschnitt mit einem Band versehen, dass gegengleich zu den Stoffen verläuft.

Da ich gerade aber so super wenig neuen Content mache und mich eigentlich daheim
nur mit meiner Bachelorarbeit beschäftige,
kommt heute mal ein kleiner Einblick in meine Gedankenwelt.

Da ich jetzt mit meinen 25 Jahren alt und weise bin und schon die ein oder andere Erfahrung mit Extremen gemacht habe,
dachte ich, meine Gedanken dazu mal mit euch zu teilen.

Es geht um das Thema Ganz oder garnicht!

Ich bin seit ca. 10 Jahren vegetarisch, war zwischendurch ca. 4 Jahre vegan und habe schon diverse “Trend-Essthemen” ausprobiert.
Darunter auch Zuckerfrei – für einen Monat habe ich auf Zucker und Gluten verzichtet.
Ich habe den 5am Club ausprobiert – man versucht im Prinzip um 5 Uhr morgens aufzustehen um möglichst produktiv in den Tag zu starten.
Ich habe diverste Sportprogramme gemacht und war z.B. letztes Jahr einen Monat lang jeden Tag joggen.

Ich bin offen für neue Dinge und finde es grundsätzlich gut
unterschiedliche Themen an sich auszuprobieren.

Das klappt mit Extremen natürlich besonders gut, da man darin schnell sieht ob es einen Unterschied zum normalen Alltag macht.
Es ist wichtig sich selbst zu hinterfragen und die eigenen Verhaltensmuster zu testen.
Es gibt aber nunmal Trendthemen, die auftauchen und auf einmal ist es super gefährlich für den Körper Lebensmittel XYZ zu essen.
Klar, die Forschung entwickelt sich weiter und da kann natürlich auch ein wahrer Kern bei jedem Trendthema sein
aber ganz oft frage ich mich, warum man dann auf einmal komplett drauf verzichten muss.

Ich muss mittlerweile sagen, dass ich mit Extremen meine Probleme habe.

Ich bin ein eher schwarz-weiß geprägter Mensch und möchte davon eigentlich etwas los kommen.
Sich etwas komplett zu verbieten, wie z.B. Zucker – hab bei mir ab einem bestimmten Punkt dazu geführt,
dass ich einfach unglaublich Lust darauf bekommen habe, dem dann irgendwann auch nachgegeben habe und mich dann schlecht dafür gefühlt habe.
Auch wenn z.B. hinter dem Thema Zuckerfrei die Motivation liegt gesund zu sein und mehr Energie zu haben,
hat es für mich den bitteren Beigeschmack von einer Diät, die uns nun eben anders verkauft wird.
Viele von uns wissen, dass Diäten kritisch zu sehen sind, da wäre es doch schlau das Ganze ein bisschen anders aufzuziehen
und den Gesundheitsaspekt in den Vordergrund zu rücken. Ich habe mich nicht weiter mit dem Thema Zuckerfrei beschäftigt,
das ist jetzt nur ein Beispiel – ich bin auch kein Ernährungswissenschaftler, der das ganze ausführlicher beurteilen kann.

Darum geht es mir auch gar nicht, sondern um die Tatsache, dass mir solche Aktionen einfach zu schwarz-weiß sind.

Ganz oder garnicht. Das funktioniert bei mir ehrlich gesagt nicht.

Mir ist es mittlerweile viel wichtiger geworden auf mich zu hören.
Was ist es, das mein Körper gerade braucht?
Muss ich um 5 Uhr aufstehen?
Muss ich jeden Tag joggen gehen?
Muss ich irgend einer bestimmten Ernährungsweise folgen? 

 

Das ist kein Angriff auf die Leute, die sich darin finden und an solchen Aktionen Spaß haben, you do you! 
Aber ich finde, dass es eben immer wieder Themen gibt, die auf Social Media so präsent werden,
dass man sich schon fast dafür rechterfertigen muss, dass man jetzt tatsächlich noch die Dreistigkeit besitzt Zucker zu essen oder bis 7Uhr zu schlafen!

Das kritische an den Extremen finde ich, dass man sich anfangs so gut fühlt und denkt “wow, das macht wirklich einen Unterschied – mir geht es viel besser!”
und man hoch motiviert an das Thema ran geht – wie auf einem kleinen Höhenflug – aber das ist nicht der Normalzustand für dein neues Leben mit der tollen neuen Ernährungsumstellung.

Irgendwann holt dich der Alltag wieder ein und du musst einen Weg für dich finden. 
Da frage ich mich: warum nicht gleich gezielt am Zwischenweg arbeiten?

Ein Beispiel wäre hier auch: Social Media Detox. 1 Woche Instagram Abstinenz. Klar ist das sicher hilfreich um das eigene Verhalten zu hinterfragen
und sich wieder mehr auf sich zu besinnen aber was passiert nach der Woche? Wäre es nicht sinnvoller langfristig an einem Weg zu arbeiten,
mit dem man in seinem Alltag gut klarkommt und dann eben nicht ständig am Handy hängt? Denn nach der Woche wirst du anfangs vielleicht nicht
wieder direkt zurück in dein altes Verhaltensmuster fallen, aber wenn du dir keine Strategie überlegst,
wie du weiter damit umgehen willst, wirst du irgendwann wieder an dem alten Punkt landen.

Daher finde ich es persönlich viel sinnvoller nach dem eigenen Zwischenweg zu suchen.
Vielleicht ist es ja dann sogar der zuckerfreie aber wenn ich mich langsam zu diesem Weg hin arbeite,
ist es für mich viel entspannter als von einem Tag auf den nächsten allen Zucker aus dem Haus zu verbannen.

Was ist für mich der Beste weg?

Ich möchte nicht so streng mit mir sein, dass ich mir an manchen Punkten die Lebensfreude nehme!
Wenn ich eben MAL Zucker esse, zu viel auf Instagram hänge oder länger schlafe, dann ist das auch okay,
wenn ich es in dem Rahmen mache, in dem ich mich dabei gut fühle! Wenn nicht, muss der Rahmen angepasst werden!

Wie siehst du das Thema? Gibt es vielleicht einen Aspekt, den ich nicht bedacht habe?
Vielleicht empfinde ja auch nur ich einen indirekten Druck irgendwo mithalten zu müssen, obwohl ich das gar nicht muss?
Schreib mir gerne, was du von dem Thema hältst! (:
Und sorry, dass ich jetzt so auf Zuckerfrei rumgehackt habe – das ist mir nur so die letzte Zeit ins Auge gefallen
– das Ganze kann man letzt endlich auch auf viele andere Dinge übertragen!
& das sind letzt endlich auch nur meine Gedankengänge zu dem Thema

– es ist nicht so, als wäre ich da an dem Punkt, dass ich mich nicht trotzdem immer wieder von Extremen reizen lasse.
Naja man lernt nie aus oder? (:
Ich bin diese Woche auch wieder bei RUMS dabei – schaut dort für mehr Inspiration vorbei.

bleibt weiter kreativ, denn creativity is never wrong!

 

 

 

 

 

Selbstzweifel

Heute geht es um: das Aussehen, Selbstzweifel und das Bloggen


Vielleicht ist es dem ein oder anderen aufgefallen, dass ich mich nicht mehr viel zeige.
In meinen Instagram Storys sieht man hauptsächlich Maja und auch die Fotos die ich hier mache beschränken sich auf wenige Male,
an denen ich mal die Kamera raushole. Definitiv nicht mehr so regelmäßig wie früher!

Ich bin, wie vermutlich die meisten von uns da draußen, sehr selbstkritisch mit mir selbst. 

Ich definiere mich, vor allem natürlich auf Social Media Platformen, über mein Äußeres.
Hier kann ich mich präsentieren, wie ich möchte und hier kann ich entscheiden, was ich von mir zeige.
Doch in letzter Zeit habe ich mich mehr in mich zurück gezogen.
Ich laufe gerade oft rum wie der letzte “Penner” – irgend eine Jeans – irgend ein Oberteil – fertig – los gehst!
Das liegt einerseits natürlich daran, dass Maja einfach nicht die schickste Gardarobe zulässt bzw. ich im Wald auch einfach nicht geil aussehen muss (und will).
Maja hat da sicher meiner Garderobe einen Schubs von “stylisch” zu “praktisch” gegeben aber viel ausschlaggebender ist eigentlich,
dass ich mich gerade einfach in meinem Körper nicht wohl fühle.

Ich habe oft das Gefühl, dass ich mich in meinem Leben nur auf sehr wenige Dinge gleichzeitig konzentrieren kann. 
Uni, Blog, Hund, andere Spinnereien, die mir noch im Kopf rumschweben usw. nehmen gerade meine ganzen Gedanken so sehr ein, dass mein Aussehen
und mein Körper sehr weit nach hinten gerutscht ist. Der Blick in den Spiegel wird seltener, ich beschäftige mich gerade einfach nicht so sehr mit mir,
was einerseits sicherlich auch positiv zu werten ist, andererseits aber dazu geführt hat, dass ich mich auch etwas gehen lassen habe.
Für mich ist Aussehen definitiv nicht das Wichtigste aber man hat ja mindestens ein Bild von sich selbst, dem man entsprechen möchte.
Dazu kommt dann noch meine Schwäche für Schokolade bzw. der Fakt, dass ich auch ein Stressesser bin und in anstrengenden Zeiten oft den Stress über Essen kompensiere.


Das wäre ja alles nicht so schlimm, wäre ich letzt endlich zufrieden mit mir.

Ich vermeide gerade den Blick in den Spiegel so gut es geht und wenn dann doch mal ein Tag ist,
an dem ich mich für irgend einen Anlass etwas “hübscher” machen möchte, bin ich frustriert, dass mein Aussehen nicht meiner Vorstellung entspricht.

Nun habe ich auch noch diese tolle Webseite hier angefangen, auf der ich meine neu genähten Outfits an MIR präsentiere und an MIR fotografiere.

Das bedeutet: dieses aktuell sehr ungeliebte Ding namens Körper
muss auch noch für die Ewigkeit festgehalten werden!!!

In letzter Zeit ist mir die Lust nach bloggen und fotografieren also gehörig vergangen. Ich nähe gerade auch kaum etwas für mich – das aber eher aus Zeitgründen!
Die Sachen die ich euch in letzter Zeit ja präsentiere habe ich ja schon vor längerer Zeit genäht.

Nun stellt sich für mich letzt endlich die Frage: wie finde ich einen perfekten Weg für mich?
Es gibt ja letzt endlich drei Wege:
1. entweder ich zeige mich nicht mehr und muss die Outfits an Puppen oder anders fotografieren.
2. ich lerne mich nicht mehr ganz so sehr “gehen zu lassen”.
Oder 3. ich lerne damit umzugehen, dass es mir egal ist was andere Leute über mich denken.
Ihr könnt euch ja überlegen für welchen Weg ich mich wohl entschieden habe.
Hauptsächlich für 3 aber natürlich auch noch ein bisschen für 2 – nur ist 3. langfristig der sinnvollere Weg!

Also liegt es einerseits an meinem Fokus, der gerade ganz wo anders ist, was ich ehrlich gesagt nicht schlimm finde – ich finde es gut, dass meine Welt sich nicht um mein Aussehen dreht.
Aber andererseits liegt es auch an meinem nicht soo gesunden Lebensstil und meinem schlechtem Selbstbewusstsein – was schon nicht so optimal ist und definitiv geändert werden muss!!!


Es ist ein never ending Thema bei mir und wer meine Texte liest (falls sie überhaupt jemand liest) wird hier vielleicht ein Muster entdecken:
Ich habe einfach immer Schiss davor, wie andere Leute mich sehen!!!

Aber ich möchte auch keine perfekte Fassade sein.

Ich möchte keine dieser Bloggerinnen sein, bei der alles immer toll ist und die das eigene Leben scheinbar perfekt im Griff hat.
Denn Ich selbst falle immer wieder darauf rein und beginne diese Menschen dafür zu bewundern, wie toll sie ihr Leben organisieren,
obwohl ein Blick hinter die Kulissen vermutlich etwas ganz anderes zeigen würde!!! Ich möchte ein bisschen mehr Blick hinter meine Kulisse zeigen.
Ich möchte einen Einblick in meine Gefühlswelt geben und damit vielleicht mehr Frauen berühren,
die ähnliche Selbstzweifel wie ich haben und sich auch von diesen perfekten Fassaden eingeschüchtert fühlen.
Ich möchte das Thema Blog auch dafür nutzen, was es früher war: eine Art öffentliches Tagebuch.
Es fällt mir schwer aber ich kann ja immerhin kontrollieren, was ich hier heraustrage.

Ich kann euch sagen: an dem Tag, als diese Fotos entstanden sind,
habe ich mich extrem unwohl gefühlt und hätte mich am liebsten mal wieder vergraben!!!

Es hat aber gut getan die Fotos doch zu machen und zu merken: so schlimm ist es vielleicht doch nicht!!!
Du kannst es mit der richtigen Perspektive doch so darstellen, dass dir das Ergebnis am Ende doch gefällt!
Und selbst wenn: mein Körper ist nicht das, was mich ausmacht! Er definiert nicht meinen Charakter und macht mich als Mensch nicht besser oder schlechter!

Ich verstehe immer mehr, dass meine Selbstzweifel und meine Angst vor der Bewertung Anderer nur dadurch zu lösen ist, dass ich mich frei von der Meinung Anderer mache.
Das kann ich aber nur, wenn ich anfange die Dinge zu machen, hinter denen ich wirklich stehe.

Es ist also eine niemals endende Reise auf der Suche nach mir selbst,
nach dem was mir wirklich am Herzen liegt. 

Und mir liegen solche Texte am Herzen, daher werde ich sie hier mit einfließen lassen und meine Gedanken in die Welt hinaus schicken. (:
Denn es gibt noch viele Themen, die mir wichtig sind und die ich hier verarbeiten möchte.
Und ich möchte mich langfristig auch nicht nur über mein Äußeres definieren und meinen Blog darauf aufbauen,
dass ich toll vor der Kamera rumhampel, sondern ich möchte ehrlicher sein und authentischer.

Da muss ich jetzt doch mal noch ein Zitat aus dem Lied “Authentizität” von Dexter & Fatoni einwerfen:

Scheiß auf Authentizität, ich will einfach nur ich selbst sein.
Und die Frage ist, wie ist man denn überhaupt sich selber?

So ein etwas emotionalerer Text, der mal wieder darauf hinaus führt, dass ich lernen muss auf die Meinung anderer zu kacken – bin ich grade dabei (:

So, was könnte ich denn noch zu dem Oberteil schreiben?
Achja: die Stoffe kommen von unterschiedlichen Kleidungsstücken, wenn ich es richtig in Erinnerung habe von Röcken.
Damit man vorne die Naht nicht sieht, habe ich den Streifen drauf genäht (:
Schaut auch bei RUMS vorbei für weitere Inspiration.
Der Schnitt ist der Selbe wie der des Upcycling Oberteils Hier.

Was hältst du vom Oberteil?
Schreib mir gerne einen Kommentar oder auch deine Gedanken zum Text!!!

Bleib weiter kreativ, denn creativity is never wrong!

Upcyclingshirt für die #upcyclingcrew

Heute gibt es meinen Beitrag zur #upcyclingcrew.

Bei der Upcycling Crew handelt es sich um eine Aktion, bei der einige Blogs tolle, kreative Upcycling Ideen vorstellen.
Schaut also auch gerne bei den anderen Blogs vorbei für noch mehr Inspiration.
Danke an Susanne von FAIRY TALE GONE REALISTIC  für diese tolle Idee!!!


5. März 2018: FAIRY TALE GONE REALISTIC
6. März 2018: Jana Knöpfchen
7. März 2018: Two and a half Seams
8. März 2018: Fashion Tam Tam
9. März 2018: Letters and Beads
10. März 2018: Oh Chiffon
11. März 2018: Das Puppenkind
12. März 2018: Hanna Louise
13. März 2018: Lena näht
14. März 2018: La Bavarese
15. März 2018: Jessica Li
16. März 2018: Aschenputtel Fashion


Aber jetzt würde ich sagen: los gehts!!!

Bei mir dreht es sich heute um ein never ending Thema: STOFFRESTE!!!

Ich wette, JEDER von euch hat sie und lässt sie in einer Kiste vor sich hin gammeln, bis man sie vielleicht irgendwann mal für ein kleines Projekt gebrauchen kann.
Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen würde ich sagen!!!!!! Denn schon seit einigen Jahren habe ich immer wieder Shirts aus den Resten gemacht
und will euch ein bisschen ermutigen auch mal nach euren Stoffrestekisteschätzen zu suchen!
Denn wie oft holt man sich einen Stoff, weiß noch nicht genau was man daraus machen möchte – vielleicht ein Kleid? Da nehm ich doch lieber mal mehr Stoff!
Und dann hat man am Ende 20cm übrig, die in der Restekiste des Todes landen – dort wo sie erstmal nicht mehr hervorgeholt werden!
Als Anfänger habe ich echt selbst kleine Reste aufbewahrt und gedacht: wer weiß wofür ichs noch brauchen kann?
Mitlerweile bin ich da radikaler: alles was kein größeres Zusammenhängendes Stück ist – sagen wir mal in der Größe eines Blusenkragens – wird weggeschmissen.
Dünne Wurststückchen, die noch an größeren Stücken hängen werden abgeschnitten, denn sowas wird man 1. eh nie benutzen und
2. verheddert sich sowas dann nur untereinander – denn meine Restekisten dürfen auch zum Wühlen genutzt werden!
Es sind – im Vergleich zu meinen anderen Stoffkisten – einfach farblich sortierte Kisten, die man durchstöbern darf!

Wie gehe ich denn nun vor, wenn ich ein Stoffresteshirt mache?

Erstmal ist wichtig, dass ihr nicht unterschiedliche Stoffe untereinander mixt:
zumindest würde ich zwischen Webware und Jersey trennen und wenn ihr euch für eine Gruppe entschieden habt, von der anderen nur als Akzent etwas “drauf setzen”.
Denn die Dehnbarkeit und der Fall der beiden Stofftypen ist so unterschiedlich, dass es schnell seltsam aussehen kann.
In diesem Fall habe ich ja auch den abgeschnittenen Teil eines ehemaligen Plisseerocks einfach unten mit angenäht
– also auch Webware als Akzent eingesetzt.

Ich mache mir also kleine Stoffhaufen, die ich farblich zusammen lege: dunkle Jerseys – helle Jerseys – möchte ich etwas gemustertes mit drin haben?
Dann stelle ich mögliche Farbkombinationen zusammen, die für mich schön aussehen und Stoffrestetechnisch funktionieren.
Da muss man auch mal Abstriche machen und Stoffe nehmen, die einfach vllt mehr hergeben anstatt den, der farblich vllt perfekt gepasst hätte, aber leider zu klein ist.


Dann habe ich mir ein Schnittmuster herausgeholt, dass selbst schon etwas mehr Kleinteile hat.
Bei diesem Shirt sind der untere Arm und das Seitenteil nämlich zwei seperate Stücke.
Beim Vorderteil und Rückteil habe ich in der Mitte einen weißen Streifen eingeplant und diesen am Schnitt umgeklappt.
Ich wusste: mein Streifen wird ca. 22cm breit – also kann ich beim Vorderteil und Rückteil ca. 11cm vom Bruch gesehen umklappen
und den übrigen Bereich in orange zuschneiden – ich hoffe ihr versteht, was ich meine.
Wenn ihr das Ganze noch komplexer machen möchtet, könnt ihr natürlich auch das Schnittteil nochmal abzeichnen,
in unterschiedliche Bereiche unterteilen und auseinanderschneiden.


Das ist auch das Schöne meiner Meinung nach an diesen Shirts: man weiß vorher nie genau, was dabei rauskommt,
man probiert ein bisschen rum und am Ende hat man ein neues cooles Teil!
Diesmal wollte ich unbedingt noch den orangenen Stoff verwerten und hab einfach mal geschaut, was dazu passt.
Den Rest des Plisseerocks habe ich dann einfach noch spontan als “Highlight” unten mit angenäht.
Sonst hätte ich vermutlich noch etwas auf das Shirt gestickt oder ihm irgendwie noch einen kleinen Hingucker verpasst – aber so hat es für mich gereicht! (:
Leider war der Plisseerock schmäler als mein Oberteil, deshalb musste ich bei der Hälfte ca. den Chiffon ungefaltet annähen
und hab die Plissees auch versucht rauszubügeln – also genau genommen ist es nur noch halb Plissee, was ich aber auch ganz cool finde!

Wie findet ihr das Shirt?

Ich hoffe ich konnte euch dazu ermutigen auch mal in eure Restekisten zu schauen und etwas Einzigartiges entstehen zu lassen!
Ich habe die anderen Upcycling Shirts, die ich vor Jahren schon gemacht habe auch mal abfotografiert und werde sie die nächsten Wochen hier präsentieren.
Es wird also weiter Upcycling Lastig bleiben – bleibt also dran!! (:
Ich bin mit dem Shirt auch mal wieder bei RUMS dabei – dort gibt es natürlich auch noch einige Inspiration für euch (:

Bleibt weiter kreativ, denn creativity is never wrong!

Pullis Pimpen – mit grober Stickerei


 

Ich liebe Sticken.

Ich mag es ungern “nichts” zu tun, also hinterlässt sinnloses vorm Laptop sitzen und Serien anschauen immer ein schlechtes Gefühl bei mir.
Da habe ich irgendwann für mich eine kleine Lücke gefunden:
wenn ich Handarbeit machen muss wie z.B. Knöpfe annähen, Löcher flicken oder ähnliches,
wo der Kopf weniger angestrengt werden muss, kann ich ja nebenbei noch etwas anschauen oder anhören.
Sticken ist für mich also mit “sinnloses Zeug auf Youtube anschauen” und “entspannen” verbunden!
Vielleicht habe ich deshalb mittlerweile schon so viele bestickte Sachen 😀
Letzt endlich habe ich mir noch nie ein Tutorial oder eine Anleitung zum Sticken angeschaut,
ich mach das einfach eher intuitiv und kenne keine unterschiedlichen Stickarten. Ich sehe etwas und imitiere es. That’s it.
Mein Ziel ist ja schon seit längerem ein komplett selbstgenähter Kleiderschrank. Ich bin bei allem eigentlich ganz gut dabei außer bei Winterpullis.
Ich habe jetzt zwar auch schon Strick vernäht aber die Pullis, die ich jetzt eben schon besitze, werde ich ja nicht einfach weg geben, ich liebe sie ja letzt endlich sehr! ):
Andererseits laufe ich im Winter immer sehr langweilig rum: Hose, Pulli fertig.
Deshalb dachte ich: ich könnte ja mal meine ollen Second Hand Pullis besticken. Mit grober Wolle und schön unperfekt. Genau so wollte ich das.

 




Das Schöne am Sticken ist, dass man nicht viel braucht!
Eine Schere, Nadel und Faden reichen vollkommen aus!

Je nachdem wie dünn der Stoff ist, lohnt es sich auf jeden Fall auch einen Stickrahmen zu kaufen, damit es sich nicht so sehr zusammen zieht.
Bei den dicken Pullis war das aber kein Problem, denn hier kann man den Faden schön gleichmäßig einarbeiten.

Da ich Sticken in unterschiedlichen Formen super faszinierend finde, habe ich diesmal auch einige Fotos bestickt.
Ich habe mir allgemein vorgenommen meine Bilder jedes Mal mit unterschiedlichen Techniken zu bearbeiten und unterschiedliche Möglichkeiten auszuprobieren.
Shootingtechnisch finde ich es daheim schon am Bequemsten, doch ich finde das muss nicht langweilig werden,
sondern kann erst recht die Kreativität herausfordern: was lässt sich aus meiner Wohnung rausholen? (:
Die bestickten Bilder, die ich dann wieder abfotografiert habe, haben eine ganz andere Stimmung als das, was ich sonst so poste, doch es gefällt mir trotzdem ziemlich gut!

Wie findest du die bestickten Bilder?

Scroll einfach mal durch den ganzen Beitrag um alle zu finden.
Ich habe auch vor im Video zu meiner kreativen Woche diesmal ein bisschen übers Sticken zu reden.
Schaut also auch gerne dort vorbei, das Video dazu kommt am Samstag (:

 

Falls ihr euch jetzt fragt: wo ist denn bitte bei dem hellen Pulli die Stickerei?

Die sieht man tatsächlich am Besten im Video, denn der hellrosa Faden, den ich benutzt habe, ist dem Pulli selbst einfach zu ähnlich! ):
Das würde ich nächstes Mal wohl etwas auffälliger machen! Beziehungsweise überlege ich gerade auch noch ihn nochmals mit auffälligerem Garn zu pimpen (:
Ganz unten gibt es das Detailfoto des hellen Pullis auch nochmals in nicht bestickt 🙂

Hinterlass mir gerne einen Kommentar, was du davon hältst!

Für mehr Inspiration schau bei RUMS vorbei – dort bin ich auch mal wieder dabei (:
bleib kreativ, denn creativity is never wrong!
Bis Bald (:

  

Patchwork Weste – aus alten Mantelresten etwas Neues nähen

Meine neue Patchwork Weste – alte Technik – neue Umsetzung (:

 

Ich liebe es textile Techniken, die mir verstaubt und langweilig erscheinen, für mich zu erkunden und am Ende ein tragbares Kleidungsstück damit zu machen. Diesmal habe ich mir die Patchwork Technik ausgesucht. Daraus wurde dann meine Patchwork Weste.
Ich möchte ja niemandem zu Nahe treten, aber Patchwork Decken sind für mich persönlich eben nicht sonderlich interessant und spannend. Letzt endlich wird die Technik eher für Heim – und Dekoartikel verwendet. Es gibt sehr tolle Bilder, die mit der Patchwork Technik genäht wurden, aber zu schauen, wie ich diese Technik in Kleidung übertragen kann, war für mich sehr spannend.

Wie schon bei der Smok-Technik (oh die ganzen Bilder meiner Smokexperimente hab ich noch gar nicht als Beitrag verbastelt – aber schaut euch das Burda Style Talent Kleid an um einen Eindruck davon zu bekommen) habe ich versucht die alte Technik etwas abzuändern.

Was sehr viel ausmacht ist schonmal die Stoffwahl: wenn man die Patchwork Technik in einem Bekleidungsstoff macht, wie z.B. Wolle, Jeans oder auch dünne Baumwolle (ohne Blümchen und Herzchen und Sternchen!!!!) geht man schonmal in eine andere Richtung als das klassische Patchwork. Auch die Farbwahl macht finde ich sehr viel aus. Ich würde die Patches alle aus einem Farbton wählen, damit es nicht zu „chaotisch“ wird.

Ich habe für meine Patchwork Weste alte, dunkle Mantelreste genommen. Den dunkelblauen, einfarbigen Stoff habe ich in meinem Lieblingswintermantel vernäht, den Schwarzen Nadelstreifen Stoff hatte ich von diesem Teil. Den dunklen Karostoff hatte ich von einem Mantel, den ich auch noch gar nicht auf dem Blog gezeigt habe 😀
Der helle Stoff ist von dem Shirt, das ich darunter anhabe ein Rest.

Nachdem ich meine ersten Recherchen zum Thema Sechseck Patchwork fertig hatte,
war ich etwas ernüchtert: fast alle Beiträge dazu waren mit Hand genäht!

Hab ich zu viel Zeit und keine Hobbys oder wie? 😀
Nein, sowas kann man auch mit der Maschine nähen!
Und ich zeige euch auch wie!
Ich sage ja selbst immer von mir, dass ich nicht der ordentlichste Näher bin und bin mit dem Ergebnis echt zufrieden!
Selbst die Bereiche, die vielleicht mal nicht perfekt ordentlich genäht sind, fallen gar nicht so auf oder?

Ich würde gerne noch viel mehr Patchwork Kleidungsstücke machen aber diese Technik dauert einfach so lange –
da bin ich tatsälich auch mal etwas ungeduldig!
Schon allein diese vielen kleinen Stückchen zuzuschneiden und zu planen, dauert soooo lange!
Meine Hose mit Patchwork Seiten, war da ja echt schnell gemacht: das waren ja nur ca. 10 Teile pro Seite!
Bei dieser Sechseck Waben Geschichte kommen da einige mehr zusammen! Für die Fläche habe ich sicher einen ganzen Nachmittag gewerkelt!

 

Na, habe ich eure Lust zum Patchworken geweckt?
Ich finde die Technik wirklich sehr cool, vielleicht finde ich ja nochmal ein paar Stoffreste, die sich für ein weiteres Patchwork Projekt eignen.

Mit der Weste habe ich übrigens den zweiten Platz bei der Nähmesse Hamburg belegt.
Dort durfte ich das erste Mal in meinem Leben über einen kleinen Laufsteg laufen 😀
sehr lustig auf jeden Fall, muss ich aber nicht regelmäßig machen!
Als Gewinn gab es einen 100 Euro Stoffgutschein – sehr cool oder? (:

Zu finden ist das Outfit auch mal wieder bei RUMS
Schreib mir gerne, was du von dem Outfit hältst!
Bleib weiter kreativ, denn creativity is never wrong

Upcycling Hose – mein Refashion Projekt (:

Ich präsentiere euch heute meine Upcycling Hose zum Refashion Projekt.
Here is the english post. 

 

Ist meine Upcycling Hose nicht mega cool? Ich liebe ja Culottes und mit dem seitlichen Detail, wird sie nochmal zum besonderen Hingucker, obwohl sie ja doch recht “schlicht” ist (:
Sie ist nur aus alten Kleidungsstücken, die demnächst in der Tonne gelandet wären, weil sie meinem Papa nicht mehr gepasst haben!!
Wer die Refashion Aktion nicht mitbekommen hat, kann ja mal bei der lieben Tweed & Greet vorbei schauen.
Dort habe ich das erste Mal von dieser tollen Challenge gehört. Ursprünglich kommt sie von Makery.
Dieses Mal geht es darum, einen ollen alten Anzug in ein neues, cooles Kleidungsstück zu verwandeln. (:

Als ich vom Refashion Projekt gehört habe, war mir klar, dass ich da mitmachen MUSS!
Wenn nicht ich, die selbst ernannte Upcyclingqueen, wer dann? 😀

 

 

Die Upcycling Hose ist aus einem alten Anzug, den meine Mutter für mich rausgesucht hat. Da ich aber seitlich einen zweifarbigen Einsatz machen wollte, musste noch eine zweite Hose her.
Die kam auch aus den alten Vorräten meines Vaters, da er, als meine Eltern sich kennen gelernt haben, ein Spargel war! Das ist jetzt zum Glück nicht mehr so (:
Wie ihr auf den Vorher Bildern unten sehen könnt, hat mir die Hose meines Dads fast gepasst!

Da die Sachen meinem Dad heute zum Glück nicht mehr passen (und es sicher nicht mehr tun werden), waren sie perfekt für mein Refashion Projekt!
Ich wollte die zwei unterschiedlichen Farben der Hose so kombinieren, dass eine interessante Seitenansicht entsteht. Hab ich geschafft, oder?

Wie ich das gemacht habe fragt ihr euch?

Die Upcycling Hose ist gar nicht so kompliziert, wie sie aussieht! Ist nur etwas Fitzelkram!

Ich habe den Schnitt einer meiner Lieblingsculottes nochmals abgenommen.

Da, wo der vordere und hintere Abnäher liegen habe ich eine Linie nach unten gezogen und die beiden Bereiche auseinander geschnitten.
Der “innere” Beinbereich bleibt genau so, wie er jetzt ist. Der äußere Bereich wird in Streifen geschnitten.

Die Rauten haben eine Seite von 10cm und ich habe darauf geachtet, dass sie sich in der Seitennaht genau treffen.
Ich hatte ca. 10 rautenförmige Seitenteile, die ich dann abwechselnd aus lila und schwarz zuschneiden und aneinander nähen musste.

Dann hieß es: Puzzeln! Ich habe die Anzughosen aufgeschnitten und die Rückteile der jeweiligen Hose für die inneren Beinteile genommen.
Es hat wirklich ziemlich perfekt reingepasst, wenn man das Hosenbein einfach andersrum genommen hat.
Also was bei mir unten ist, war bei der Hose meines Dads oben der breiteste Teil.

Eigentlich hatte ich vor eine Latzhose zu nähen, die sah aber irgendwie echt kacke aus und da ich ein wenig Zeitdruck hatte,
ist es dann am Ende doch nur eine Upcycling Hose geworden. Manchmal muss man eben doch spontan umplanen.

 

Ich würde mal sagen: verhaftet wegen sexy??? 😀

Die Hose fand ich eigentlich gar nicht so kacke! Aber ich habe dann beim Auseinanderschneiden gemerkt, dass das Bordeauxrot, dass bei dem Anzug die rechte Seite war, für mich nach innen gehörte, denn die original “linke” Seite war etwas weniger rot-lila.
Das hat mir besser gefallen (: Also nicht wundern, dass die Farben etwas variieren auf den Vorher – Nachher Bildern.

Wie findest du die Upcycling Hose?
Ich freue mich deine Meinung zu dem Teil zu lesen.

 

Upcycling Ösenshirt – pimpe ein einfaches Oversize Shirt

Lust auf ein kurzes Projekt?
Dieses Oberteil ist noch eine schnelle Upcycling Idee für Oversize Shirts:

Ich habe ein weites Shirt genommen und habe zwei Reihen mit jeweils 6 Ösen seitlich der vorderen Mitte hinein gearbeitet.
Ein wirklich einfaches DIY, dass einem langweiligen Shirt einen ganz neuen Look verleihen kann!
Wenn man noch längere Satinbänder dazu kauft, sieht es sicherlich mit einer großen Schleife auch nochmal sehr cool aus!
Wie ihr seht habe ich auch mit unterschiedlichen Farben experimentiert und das ganze etwas spielerisch mal anders verknotet (:
Sei da ganz frei und probier ein bisschen aus, was dir gefällt!!
Das Upcycling Ösenshirt wird so von einem weiten, locker fallenden Oversize Shirt, zu einem etwas definierteren, interessant fallenden Oberteil.

Ich habe solche Ösenshirts auch schon ohne Satinband gesehen. Im Prinzip ist es dann eben nur ein Oberteil, dass mit vielen Ösenlöchern verziehrt ist.
Das würde ich dann aber ein bisschen mehr “durcheinander” anordnen.

Kleine Randinfo:

Für das Shooting in meiner Uni habe ich mir einige Looks zusammen gestellt und passend zu diesem Shirt habe ich mal wieder diesen schwarz weißen Rock ausgegraben.
Nach dem Shooting habe ich dann doch bemerkt, dass enge, kurze Bleistiftröcke nicht mehr meins sind!
Ich hatte ständig das Gefühl, dass er hoch rutscht, womit ich mich letzt endlich doch nicht wohl gefühlt habe.
Kennst du das auch, dass manche Kleidungsstücke, die du früher super gerne und regelmäßig getragen hast, auf einmal gar nicht mehr zu dir passen?
Früher hab ich wirklich ständig solche engen Jerseyröcke getragen – mittlerweile habe ich fast alle weg gegeben!
Aber das Outfit selbst ist sonst ganz cool geworden – das Shirt trage ich dann aber doch lieber mit lockeren Röcken oder einer Culotte (:
So richtig eng ist dann eben einfach nicht mehr meins!

Wie findest du das Upcycling Ösenshirt?
Schreib mir gerne einen Kommentar und vergiss nicht:

creativity is never wrong!

purple august – 12coloursofhandmadefasion



Hallo ihr Lieben, heute kommt mein neues #12coloursofhandmandefasion zum Thema

LILLAAA 🙂
Mag ich lila? Ich stehe der Farbe recht neutral gegenüber 😀
Die Farbe ist okay, die pastellige Lilavariante ist dann aber auch eher meins! (:

Nun aber zu meinem Projekt:
Als ich mit dem Nähen begonnen habe, habe ich mich oft nicht getraut gute Stoffe zu verwenden.
Ich habe anfangs einfach “Schiss” gehabt meine teuren Materialen zu zerschneiden.
Ich wollte experimentell arbeiten und da hätte mich der Gedanke, dass ich etwas wertvolles benutze, einfach gebremst.
Das ist auch beim Zeichnen sehr ähnlich. Es gibt tolles, stabiles Aquarellpapier, bei dem ein Blatt ca. 1Euro kostet.
Ich sehe ja, dass das Papier besser ist, aber ich weiß leider auch, dass nicht jede meiner Zeichnungen gut wird!
Also sitze ich vor meinem Blatt und überlege mir, wo ich welchen Strich setzen muss, damit mein Ergebnis gut wird.
Dieses verkopfte, verkrampfte Zeichnen macht 1. keinen Spaß, sieht 2. meistens auch einfach nicht frei und locker aus
und ist 3. für mich weniger zielführend, wie billiges Kopierpapier. Da kann ich frei und unbeschwert drauf los kritzeln,
experimentell arbeiten und habe weniger Hemmungen. Noch Schlimmer ist es ja fast bei einem neuen Skizzenbuch!!!
So rein, weiß und unbefleckt liegt es vor einem!!! Und man will es einfach nicht verhunzen!!!!



Was hat das jetzt mit dem Nähen zu tun?
Stellt euch vor, ihr würdet mit einem 50Euro/Meter Stoff anfangen zu nähen! Dann hätte ich vermutlich nie mit diesem tollen Hobby angefangen!
Mir hat es geholfen mit alten Kleidungsstücken zu starten. Ich habe weite Röcke, Kleider und Blusen auseinander geschnitten und mit dem Material großartig arbeiten können. Vielleicht spricht da einfach auch der Schwabe aus mir, aber meine Kreativität wurde durch das Einschränken des Materials nochmal ganz anders angeregt! Bei einem großen Stoffstück hast du alle Möglichkeiten. Ein Kleidungsstück zu nehmen und daraus etwas Neues zu machen, das erfordert schon nochmal etwas mehr Hirnschmalz. Und wenn das Projekt nicht funktioniert hat, hatte ich quasi “nichts” verloren sondern ganz viel Erfahrung dazu gewonnen. (:


Obwohl ich auch sagen muss, dass ich bisher beim Upcycling so gearbeitet habe, dass ich NUR den Stoff des Kleidungsstücks selbst genutzt habe.
Am Ende ist bei meinem Ergebnis nicht erkennbar, ob das alte Kleidungsstück ein Rock, eine Bluse, ein Kleid oder was auch immer war.
Ich benutze keine Elemente die den Ursprung des vorherigen Kleidungsstücks erkennen lassen, da ich – ohne jemandem Nahe treten zu wollen
– die Meisten Ergebnisse, die versuchen das alte Kleidungsstück möglichst komplett zu erhalten, nicht sehr ansprechend finde.
Klar sind das interessante Inspirationen und Ansätze aber bei vielen Dingen frage ich mich trotzdem: “würde ich so etwas dann tragen?”
Jeder muss sich selbst mit seiner Kleidung wohl fühlen aber ich habe da bisher noch keine perfekte Lösung gesehen.
Deshalb entferne ich Elemente wie Knopfleisten, Kragen usw. und arbeite mit dem puren Stoff 🙂

Ich habe euch ein Video zusammen gestellt, in dem ich euch zeige wie ich das Oberteil entwickelt habe.

Was ich euch vermitteln möchte, ist einfach die Möglichkeit aus Stoffresten ein neues Kleidungsstück zu entwickeln.

Wie bei den meisten Upcycling Projekten kann ich euch hier nicht genau sagen, wie viel Stoff ihr braucht.
Ich arbeite recht intuitiv, probiere viel aus und verwerfe auch wieder viel, deshalb kann ich nur sagen:
Ich habe die Reste von ca 2,5 Blusen genutzt (4Ärmel, 2 Vorderteile und noch den Rest von einem Vorderteil) und habe mir daraus Rechtecke geschnitten.
So viele wie eben möglich waren. Das waren dann große Quadrate mit den Maßen 17×17 (11-12 Große) und kleine Rechtecke mit den Maßen 8,5×17 (17-18Kleine).
Im Prinzip ist das kleine Rechteck bei mir halb so hoch wie das Quadrat. So konnte ich alles recht gut aneinander nähen.
Letzt endlich würde ich an eurer Stelle aber einfach das Maximum an dem Stoff rausholen, den ihr habt und nicht meine Maße genau übernehmen.
Der Sinn von Upcycling ist ja letzt endlich, so viel wie möglich von dem alten Kleidungsstück zu nutzen und nicht aus einem Teil ein paar Rechtecke rauszuschneiden
und den Rest dann weg zu schmeißen! Deshalb eignet sich so ein Projekt eben auch super für Stoffreste.
Ich habe einfach mal begonnen mit meinen Rechteckbahnen und habe diese dann miteinander verbunden.
Eigentlich wollte ich das Rechteck, das so entstanden ist, andersrum nehmen, doch das war letzt endlich doch zu schmal.
Solche Projekte entstehen bei mir einfach beim Machen und das liebe ich! 🙂

Hast du auch schon Upcycling Projekte gemacht? Ich finde sie machen soooo Spaß! 🙂
Bleib weiter kreativ, denn du weißt:
creativity is never wrong!


 

 

Fashionsocks

Fashion Socks sind mein neues Must – Have!
Für mich werten sie jedes schlichte Outfit nochmals auf und geben ihm eine verspielte Note.
Ich mag den Mix aus erwachsenem Stil, kombiniert mit mädchenhaften, kindlichen Teilen!
Vielleicht möchte ich noch nicht wahr haben, dass ich schon über 20 bin und langsam das werde,
was man als “erwachsen” bezeichnet. So sind diese Socken eine kleine Rebellion gegen das Erwachsen werden! (:
Yes, ich bin noch ein kleines Kind, zumindest im Kopf (;
Außerdem sind die Socken super praktisch,
da man wirklich viele Stoffreste noch als Socken verarbeiten kann!
Also ist es auch eine Art Upcycling (:

Welche findest du am Besten?
Ich freue mich über deinen Kommentar!
& vergiss wie immer nicht:


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