Zierstichträger und what’s in my hundebag

Fragt ihr euch auch manchmal,
für was ihr diese ganzen Zierstiche an der Nähmaschine habt?

[Enthält Werbung für die Juki DX7, die ich zur Verfügung gestellt bekommen habe – meine Meinung ist aber dadurch nicht beeinflusst! (: ]

Denn eigentlich steckt darin so viel kreatives Potential, dass ich persönlich viel zu selten nutze!
Juki bietet hier eine besonders große Auswahl, die dazu verlockt, tolle Projekte umzusetzen!

Ich habe es mal versucht zu zählen:

Die JUKI DX7 hat über 250 verschiedene Zierstiche!!!!

und einige kann man dann auch noch untereinander kombinieren!!!! Schaut euch nur mal die vielen geometrischen Formen an!
Von einer Kante an einem schlichten Kleidungsstück oder einer Verzierung am Kragen kann ich mir da Einiges gut vorstellen!
Das muss ich wirklich viel öfter ausprobieren! Klar gibt es einige Stiche, die mir persönlich zu kitschig oder kindisch sind,
aber es gibt ebenso viele coole Zierstiche, die man modern und cool umsetzen kann!

und ich zeig euch heute ein paar Beispiele,
wie ich die Zierstiche für mich umgesetzt habe!

Ein Trend, den ich seit längerem schon nachmachen wollte, sind auffällige Träger für Taschen.
Ich bin ehrlich gesagt kein Taschennerd. Ich hab zu 90 Prozent immer die Gleiche Tasche dabei!
Seit ich mit Maja unterwegs bin, ist das eine ganz einfache Bauchtasche, praktisch und bequem!
Den Schnitt findet ihr hier: die Tasche auf dem Bild habe ich etwas vergrößert.
An meinem Taschen-Minimalismus will ich auch gar nicht so viel ändern.
Ich finde es gut, die Tasche nicht täglich umräumen zu müssen, aber daher finde ich die Möglichkeit umso cooler,
einfach ab und zu die Träger wechseln zu können. So schnell hat man etwas Abwechslung, ganz ohne großen Aufwand.

Hier habe ich mal einige Beispiele auf kleinen Stoffstücken ausprobiert.

Ich wollte einfach mal schauen, wie die unterschiedlichen Stiche aussehen und welche für mich am Besten als Träger funktionieren.
Danach habe ich die Beispiele meinen Stoffen zugeordnet und teilweise nochmal auf dem Originalstoff in Klein nochmal ausprobiert.
Meistens kann man es sich doch erst dann richtig vorstellen, wenn man es auch mal im richtigen Stoff gesehen hat.


 

Es gibt mittlerweile ja einige coole Gurtbänder, aber Valentino und co. haben gezeigt,
wie man aus einem schlichten Träger, einen Hingucker machen kann!
Klar haben diese Labels mit ihren Stickmaschinen ganz andere Möglichkeiten – da müsste man mal bei MakeMa shoppen gehen,
wenn man so etwas nachmachen will und die entsprechende Maschine besitzt!!!

Wie cool wäre denn ein Träger voller Pizzastücken?
MakeMa, macht das mal bitte!!!! (:

Ich hab von den Beiden vor Kurzem ein tolles Päckchen bekommen, mit den süßen Patches. (Werbung weil Namensnennung?)
Ich habe die Motive einfach mal auf meinen Träger genäht bzw. gebügelt, damit jeder gleich von Weitem sehen kann “I make my own clothes”.
Hier kommt ihr zur Webseite, wo ihr immer wieder tolle neue Motive findet!


außerdem wollte ich eigentlich zu meiner Brusttasche
einen humorvollen “what’s in my hundebag” Beitrag machen.

Dafür hab ich dann schonmal diesen coolen GIF erstellt.
Dann hab ich bemerkt, dass ich diese “what’s in my bag” Formate selbst sau langweilig und unrelevant finde 😀
ähm ja sorry, muss ja nicht jeder mögen, oder? Ich mags auf jeden Fall eher nicht.
Also hab ich beschlossen es bei dem GIF zu lassen, der ja den ganz normalen Hundemama Wahnsinn zeigt:

Leckerli, Kacktüte, normalerweise auch immer noch ein Spielzeug
und man ist ready to go… 
Ja, mein Leben ist sehr glamorous!!!! 

was hältst du von den Zierstichen?
Nutzt du die Zierstiche deiner Nähmaschine oft?

 

Upcycling Bauchtasche – grey october der #12coloursofhandmadefashion Challenge


Zum heutigen Thema der 12coloursofhandmadefashion Challenge gibt es einiges zu berichten! (:

Ich präsentiere euch meine neue Upcycling Bauchtasche! 

Erstmal: Ich habe mich getraut! Ich bin wirklich raus gegangen und habe einfach in der Öffentlichkeit mit Stativ Fotos gemacht!!!
Das war echt eine ganz schöne Hürde für mich! Ich hab mir das schon öfter überlegt, mich aber nie getraut weil: was denken denn die Leute?
In Hamburg habe ich mir Ecken gesucht, wo nicht viel los war und hatte schon das Gefühl “für mich” zu sein, als ich Fotos gemacht habe…
Außerdem habe ich in großen Städten, wo mich keiner kennt eh oft das Gefühl von “nobody cares!”, was mir dann auch den Mut gibt mich selbst zu fotografieren! Im kleinen Städtchen Pforzheim hatte ich mir aber eine Wand ausgesucht, die direkt am Bahnhof ist und somit nicht ganz abgeschirmt ist.
Da hieß es: eine Uhrzeit wählen, wenn möglichst wenig Leute dort rumlaufen… So stand ich Sonntag Morgen um halb 10 vor dieser coolen Wand.
Eigentlich ist diese Wand nicht besonders schön aber zu meiner Upcycling Bauchtasche hat sie einfach so perfekt gepasst, dass ich sie nutzen MUSSTE!
Wer meine Instagramstory gesehen hat weiß auch: diese Wand ist Teil des Burger Kings in Pforzheim!
Und als ob das nicht schlimm genug wäre, wird der abgeratzte Style noch deutlicher mit dem Kommentar eines Kumpels:

“da willst du Fotos machen? Schön in der Pissecke?”

Jaaaaaa… dort an der Wand gibt es tatsächlich eine Stelle, wo sich Ungeduldige (Besoffene?) ganz gut Entleeren können 😀
Schön abgeschirmt von einer anderen, kleineren Wand… Meine Fotostelle war aber Pipifrei, da bin ich mir ziemlich sicher!
Trotz all den negativen Aspekten, war die Wand eben perfekt für meine Upcycling Bauchtasche und das ist doch alles, was zählt oder?!


Nun genug davon, wie ich mich super mutig getraut habe Fotos von mir zu machen…

Wie ist es eigentlich zu dieser Tasche gekommen?

1. ist das Thema bei 12coloursofhandmadefashion gerade grau (schaut bei Selmin vorbei :))
(nicht, dass ich da kein anderes Outfit gehabt hätte, aber ich wollte ja mal wieder etwas Neues präsentieren!)
2. Wollte ich in meiner upcycling Bauchtasche eine interessante Technik ausprobieren, die natürlich wieder viel aufwendiger wurde, als anfangs gedacht!
Als ich Anfang September in Berlin war, hatte ich die Möglichkeit eine sehr coole Frau kennen zu lernen!
Durch Instagram bin ich auf sie und ihre Arbeit aufmerksam geworden, denn sie macht unglaublich tolle und aufwendige Upcycling Accessoires und Kleidung!
Sie hat eine richtig tolle Technik entwickelt, wie sie Stoffreste zu einer neuen Oberfläche zusammenfügt und dadurch einzigartige Teile entwickeln kann!
Als ich bei ihr zu Besuch war, habe ich eine ganz tolle Tasche in die Hände bekommen, die sie mit einer weiteren Upcycling Technik entwickelt hat.

Sie hatte Netzstoff als Grundlage genutzt und mit Stoffresten hinein gewebt. 

Da diese Technik sehr zeitintensiv ist und sich das Gewebe gegebenenfalls auch verzieht, eignet es sich doch eher für kleinere Projekte.
Schaut auf jeden Fall bei iKatch vorbei um noch mehr tolle Upcycling Inspirationen zu finden! Wirklich eine tolle Technik, die sie da entwickelt hat!
Um sie auf meiner Webseite vorzustellen, wollte ich aber nicht nur von ihr berichten, sondern inspiriert durch ihre Arbeit, meine abgeleitete Version präsentieren.
Meine Netzstoffgrundlage seht ihr als T-Shirt, das ich dazu trage. Es ist das Sportmoonshirt, dass ich im Sommer genäht habe.
Die Stoffreste haben sich perfekt für dieses Projekt angeboten und so seht ihr auch den “vorher – nachher” Vergleich
Passend zum Thema grau, habe ich hauptsächlich graue und schwarze Streifen eingearbeitet.
Mit einer Kunstleder Rückseite und einer Kette als Band, ist die Bauchtasche wirklich sehr cool geworden 🙂
Der Trend, die Bauchtaschen quer über die Brust zu tragen, ist jetzt schon etwas verbreiteter als noch vor wenigen Monaten,
aber ich komme jetzt erst dazu, auf den Zug aufzuspringen 😀 Mir gefällt dieser Look aber sehr, da es so entspannt und bequem zu tragen ist.

Ich denke ich brauch auf jeden Fall noch ein paar Beltbags (:

 


Wie findest du den Look und die Upcycling Bauchtasche?

Schreib mir gerne, wie du die Technik und die Tasche findest!
Ich freue mich über dein Feedback!
Schau sonst gerne schonmal bei iKatch vorbei!
Sie war meine Inspiration für diese tolle Tasche.

Bleib weiter kreativ, denn creativity is never wrong (: