Rechteck Tshirt – was ein Rechteck alles kann!!!

Hallo ihr Lieben, heute zeige ich dir, wie ich mein Rechteck TShirt genäht habe!

Ich habe zwei Varianten ausprobiert: die erste habe ich schon hier vorgestellt.
Es ist eine etwas weitere, lockerere Version, perfekt zum Tanzen und feiern!
Die heutige Version ist eine herbstlichere Möglichkeit und mit dem kleinen Rollkragen etwas „hochgeschlossener“. Unter der Anleitung findest du noch mehr Bilder vom fertigen Outfit.

Ich habe mir 70cm Stoff gekauft, der ca. 1,40m breit liegt.
Diesen habe ich im Bruch vor mich hin gelegt.
Im Grunde genommen wäre dieses Shirt schon fast ein Quadratisches Shirt.
Aber ich nenne es mal verständnishalber Rechteck TShirt.

Schneide von der unteren Kante einen 7cm breiten Streifen weg. (Haha – Quadrat Kaputt!!!)
Wenn du die Bündchen in einem anderen Stoff machst, kannst du diesen Schritt auslassen.


Den Bruch schneidest du auf, damit du zwei gleichgroße Rechtecke vor dir liegen hast.

Nähe nun wie aufgezeichnet die Seiten und die Schulternähte so zu, dass oben 17cm für die Ärmel und in der Mitte ebenfalls 17cm für den Kopf übrig bleiben.
Ich habe mit einer Nahtzugabe von 1,5cm genäht,
da ich später etwas Platz brauchte um die Nahtzugabe zu versäubern.

Aus dem 7cm breiten Streifen schneidest du zwei 36cm lange Stücke für die Arme zu.
Der Rest wird zum Rollkragen.

Den Halsausschnitt musst du nun vergrößern:
In der vorderen Mitte habe ich bis 8cm eingeschnitten und in der hinteren Mitte 3cm tief.
Schneide also diese zwei Kurven aus.

Nun musst du alle Kanten versäubern:
Versäuber erstmal die einzelnen Stoffkanten an der Schulter und dem Halsausschnitt.
Mit einzeln meine ich die vordere und hintere Stoffschicht einzeln.
Dann versäuberst du, von unten beginnend die eine Seite der Seitennaht. Diese geht über die Schulternaht wieder zum Saum, du versäuberst also in einem „Zug“ beide Stoffseiten.
Das machst du dann auch mit der anderen Seite.
Dann versäuberst du den Saum. Für mein Shirt hat mir die Versäuberungsnaht am Saum gereicht, es wäre aber auch möglich die Naht einfach umzuschlagen oder einen Rollsaum zu nähen.


Für den Hals habe ich die vorhandene Stoffstrecke nochmals halbiert und in der Länge aneinander genäht, damit ich einen breiteren Rollkragen erhalte.
Die Stoffstreifen für die Ärmel und den Hals musst du dann zu einem Kreis verstürzen.
Danach versäuberst du jeweils die offene Kante gemeinsam.

Die versäuberte Kante des Schlauchs trifft auf die versäuberte Kante des Ärmels/Halsausschnitts.
Verteile den Stoff gleichmäßig. Ich beginne hier in der Achsel/hinteren Mitte, halbiere den Schlauch und stecke ihn auf die gegenüberliegende Seite (Schulter/vordere Mitte)
Dann verteile ich den Rest gleichmäßig.

 


Es sieht schöner aus, wenn du die Naht auch absteppst,
denn so bleibt das Bündchen auch in die Richtung liegen, in die es soll.

Bei der Leo Variante habe ich insgesamt 1,50m Stoff gekauft und diesen halbiert.
Die ca. 70cm langen und 1,40m breiten Stoffstücke habe ich dann wie auch das Strickshirt aneinander genäht. die Maße für den Kopf und die Armlöcher seht ihr hier eingezeichnet.
Wie du siehst, sind die Armlöcher etwas in Richtung Schulter versetzt.
Die Ecke nähst du aus und hast so zwei kleine „Flügel“.

So einfach geht euer Rechteck TShirt (:
Schreibt mir gerne einen Kommentar, wie ihr das Oberteil findet!
Bleibt weiter kreativ, denn creativity is never wrong!!!


 

Upcycling Ösenshirt – pimpe ein einfaches Oversize Shirt

Lust auf ein kurzes Projekt?
Dieses Oberteil ist noch eine schnelle Upcycling Idee für Oversize Shirts:

Ich habe ein weites Shirt genommen und habe zwei Reihen mit jeweils 6 Ösen seitlich der vorderen Mitte hinein gearbeitet.
Ein wirklich einfaches DIY, dass einem langweiligen Shirt einen ganz neuen Look verleihen kann!
Wenn man noch längere Satinbänder dazu kauft, sieht es sicherlich mit einer großen Schleife auch nochmal sehr cool aus!
Wie ihr seht habe ich auch mit unterschiedlichen Farben experimentiert und das ganze etwas spielerisch mal anders verknotet (:
Sei da ganz frei und probier ein bisschen aus, was dir gefällt!!
Das Upcycling Ösenshirt wird so von einem weiten, locker fallenden Oversize Shirt, zu einem etwas definierteren, interessant fallenden Oberteil.

Ich habe solche Ösenshirts auch schon ohne Satinband gesehen. Im Prinzip ist es dann eben nur ein Oberteil, dass mit vielen Ösenlöchern verziehrt ist.
Das würde ich dann aber ein bisschen mehr „durcheinander“ anordnen.

Kleine Randinfo:

Für das Shooting in meiner Uni habe ich mir einige Looks zusammen gestellt und passend zu diesem Shirt habe ich mal wieder diesen schwarz weißen Rock ausgegraben.
Nach dem Shooting habe ich dann doch bemerkt, dass enge, kurze Bleistiftröcke nicht mehr meins sind!
Ich hatte ständig das Gefühl, dass er hoch rutscht, womit ich mich letzt endlich doch nicht wohl gefühlt habe.
Kennst du das auch, dass manche Kleidungsstücke, die du früher super gerne und regelmäßig getragen hast, auf einmal gar nicht mehr zu dir passen?
Früher hab ich wirklich ständig solche engen Jerseyröcke getragen – mittlerweile habe ich fast alle weg gegeben!
Aber das Outfit selbst ist sonst ganz cool geworden – das Shirt trage ich dann aber doch lieber mit lockeren Röcken oder einer Culotte (:
So richtig eng ist dann eben einfach nicht mehr meins!

Wie findest du das Upcycling Ösenshirt?
Schreib mir gerne einen Kommentar und vergiss nicht:

creativity is never wrong!

red july


Als ich letzten Monat an meinem blauen Overall für #12coloursofhandmadefashion gearbeitet habe, hab ich mir darüber Gedanken gemacht,
welche Farbe ich überhaupt nicht trage. Bei welcher Farbe würde ich definitiv NICHT mitmachen?

Welche Farbe ist meine Horrorfarbe Nummer 1? Ganz klar: ROT.

Ich habe es immer mal wieder versucht, habe ein oder zwei rote Kleidungsstücke in meinen Kleiderschrank eingeschleust aber die Tatsache,
dass ich sie NIE getragen habe und dann auch bald wieder aussortiert habe, haben mir gezeigt: rot und ich, wir sind keine Freunde!
Als also Selmin diesen Monat die Farbe rot freudestrahlend präsentiert hat, war für mich klar: nein, ich mache nicht mit! Diesen Monat setze ich aus!

Und dann kam das kleine kreative Männchen in meinem Kopf und hat gesagt: ist doch eigentlich auch eine Herausforderung! Schau doch einfach mal in deinen Stoffvorräten,
ob du einen roten Stoff hast! Also bin ich an eine meiner 3 großen Stoffkisten und habe gesucht… Und nichts gefunden.
Klar, wer kein rot mag, kauft sich ja auch keine roten Stoffe. Ich habe überlegt, wie ich rot mit einschleusen könnte: Pailetten? Paspeln? Knöpfe?
Mir fiel keine gute Möglichkeit ein.

Also habe ich mir nochmals Selmins Post angeschaut und auch beobachtet, was sie so den Monat über genäht hat.
Erstens ist mir klar geworden: rot muss nicht das klassische knallrot sein, dass ich anfangs im Kopf hatte.
Davon abgesehen, dass ich dieses rot absolut nicht mag, passt es auch einfach kein bisschen zu meinen Haaren!

Rot mit pastellrosa und türkis kombiniert? So mutig bin ja nicht mal ich!


Beerige Rottöne sind also auch okay, das hat mir schonmal meine Optionen erweitert. Dann hab ich gesehen, dass Selmin einen blauen Pfauenstoff vernäht hat,
der kleine rote Akzente beinhaltet. Mit dem Hintergedanken, dass kleine rote Akzente auch eine Möglichkeit sind, bin ich dann nochmals an meine Stoffkisten.
Ich versuche auch gerade meine Stoffvorräte etwas zu minimieren und wollte nicht direkt in den nächsten Laden rennen um mir halbherzig einen roten Stoff zu kaufen.
Schließlich habe ich einen genau passenden Rest dieses Stoffes gefunden, der kleine rote Akzente beinhaltet (jaaa das ist rot!!!).
So ist dann dieses Walle-Walle-Sommertop entstanden. Ich habe diese Art Shirt jetzt schon so oft gesehen, dass ich mir auch eins machen wollte.
Ohne wirklichen Schnitt bin ich mal wieder ans Werk (typisch ich ^^). Ich habe im Prinzip einen Top-Schnitt genommen und oben ein gerafftes Rechteck angenäht.
Bevor ich alles orgendlich vernäht habe, habe ich es nochmal angezogen und das Rechteck an einigen Stellen etwas gekürzt.
So wurde es an den Armen etwas kürzer, damit ich mich besser darin bewegen kann.

Ich bin Queen der Improvisation würde ich sagen (:


Ich komme mir zwar ein bisschen so vor, als würde ich Schummeln bei der Farbe rot, aber ich denke der Sinn der Challenge ist es, uns aus unserer Komfortzone rauszulocken,
unsere Kreativität anzuregen und neue Möglichkeiten und Opitionen zu sehen. So wie ich Selmin einschätze hat sie die Challenge nicht ins Leben gerufen,
damit wir uns Kleidung nähen, die wir am Ende nicht tragen oder die nicht zu uns passt.

Die Challenge heißt ja nicht #12piecesofSchrankleichen! (;

Klar muss man nicht jeden Monat mitmachen und hätte ich diesen Stoff nicht gefunden, wäre ich diesmal wohl raus gewesen, aber ich mag Selmins Challenge sehr
und finde es immer schön zu sehen, wie unterschiedlich die Projekte umgesetzt werden, die am Ende des Monats präesentiert werden. Ich finde es schön ein Teil
dieser Kreativen Truppe sein zu können, auch wenn ich diesmal wirklich nicht das roteste Outfit habe (;

Ich hoffe du verzeihst mir, Selmin! (: mehr rot war wirklich nicht drin!!!

Wie findest du mein Outift, für den „Horror-Monat“ Rot? (: Schreib mir gerne, was du vom Shirt hälst!

Bleib mir weiter kreativ, denn du weißt: Creativity is never wrong ♥

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