Labertime: Wie lange braucht ein Kleidungsstück & warum mich Stella McCartney inspiriert!

 

Kennt ihr das? Ihr erwähnt unter Leuten, dass ihr näht und häufig hört man darauf hin die Frage „kannst du mir dann auch mal was nähen?“
Besonders gerne höre ich meine Lieblingsfrage „cool, dann kannst du mir ja mal mein Hochzeitskleid nähen!“ Hm ja bestimmt…
Ich habe mal beispielhaft durchgespielt, wie lange ich so für die Entwicklung eines Teils brauche.
Klar bin ich dabei schon etwas geübter als die ein oder andere von euch aber trotzdem ist es viel Arbeit!
Zum Glück ging bei diesem Schnitt kaum etwas schief, aber seht selbst, wie lang so ein „einfacher“ Overall doch brauchen kann!

Sehr oft werde ich auch gefragt „wie lange dauert denn so ein Kleidungsstück?!“
Die meisten Leute, die nicht nähen, haben hierzu natürlich gar keinen Bezug.
Wenn ihr diese Frage gestellt bekommt, schickt der Person dieses Video (;

Der Overall wurde durch eine meiner Lieblingsdesignerinnen, Stella McCartney, inspiriert.
Sie hat ein Model designt, dass an den Ärmeln und am Saum Tunnelzüge hat.
Hier seht ihr ein paar Inspirationen, unter anderem ihren Jumpsuit, die ich für meine Idee genutzt habe.
Es gibt Designer, bei denen man einfach fasziniert ist, was sie auf die Beine stellen und was für unglaubliche Dinge sie machen können, wie z.B. Jean Paul Gaultier.
Stella McCartney ist da deutlich schlichter und tragbarer, doch genau das finde ich so inspirierend!
Teile zu entwicklen, die nicht nur abgespaced und extrem anders sind, sondern auch interessante Designs  zu machen, die alltagstauglich sind!
Ich finde ihre Kollektionen wirklich immer super inspirierend!

 

Welche Drei Dinge wir von ihr lernen können, nicht nur im Design, habe ich in einem inspiring People zusammen gefasst:
 

 

Schreib mir gerne, was ihr von den zwei Videos haltet, ich bin gespannt!
Bleib mir weiter kreativ, denn du weißt:


 

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toller Sommerrock – Probenähen bei Jojolino

Ich hatte erneut die Möglichkeit bei einem Probenähen mitzumachen.
Diesmal ging es um den neuen Rock „Frau Sinnlich“ von der lieben Jojolino. Hier könnt ihr den Schnitt kaufen (:
Es ist eine Art Pencilskirt, den sie mit kleinen Details, wie den leicht ausgestellten Taschen zu etwas Besonderem macht.
Nun fragt ihr euch vielleich: „leicht ausgestellte Taschen? Sehe ich bisher nirgends.“
Tja, da beginnt dann auch meine „ich hab ja so viel Erfahrung, ich näh das mal kurz durch“ Geschichte:
Dass der Rock in bestimmten Stoffen funktioniert, hat Johanna dazu geschrieben.
Wenn man sich das nicht ordentlich durchliest, braucht man sich also nicht wundern, wenn der erste Rock,
aus leichtem Jersey, viel zu locker rauskommt und von der Passform her einfach zu wenig Stand hat.
Der zweite Rock sollte also aus etwas festerem Stoff genäht werden. Etwas fester? Ja genau Jessy.
Nicht so fest, dass man den Allerwertesten kaum mehr durch die schmalste Stelle bekommt.
Ich hatte zwar schon mitbekommen, dass andere Frauen auch ihr Popöchen etwas rein zwängen mussten
aber wofür quälen, wenn man eine andere Möglichkeit hat?
Die Lösung für das „ich quetsche mich in den Rock“-Problem war also ein Reißverschluss.
Da der Rock in meiner Version nur Seitennähte hat, musste der Reißverschluss also hier eingearbeitet werden.
Dadurch ging schonmal Tasche Nummer 1 flöten. Da die Taschen sich gegenseitig durch ein Verbindungsband halt geben,
ich aber der übrig gebliebenen Tasche ihren Partner genommen hatte, musste ich die Tasche auf der anderen Seite auch etwas verkleinern.
Hätte außerdem komisch ausgesehen, wenn die eine Seite leicht ausgestellt ist, die andere aber anliegend.
Also seht ihr hier das leicht abgeänderte Ergebnis zum Rock Frau Sinnlich. Wie ihr seht, ist der Name Programm:
Er sitzt eng am Körper, macht eine schöne Sanduhrenform und hat trotzdem genug Beinfreiheit,
damit die Trägerin von Frau Sinnlich nicht mit Minischritten ganz unsinnlich durch die gegend trippelt. (;
In meiner Version eigenet er sich, besonders natürlich durch den Print, toll als Sommeroutfit,
besonders gerne in der Kombination mit einem leichten, lockeren Shirt.
Mein Fazit zum Schnitt:  Einfacher geht es kaum!
Perfekt geeignet für Nähanfänger und mal für ein leichtes Projekt zwischendurch.
Mein einziger Hacken, ist nun eher mein eigener Fehler: die Stoffauswahl.
Ich würde wirklich zu einem stabileren Jersey raten. Ansonsten gibt es natürlich bei einem stabileren Stoff die Möglichkeit
VORHER eine Naht in der hinteren Mitte zu planen und dort den Reißverschluss einzuarbeiten.

Wie findest du den Rock und den Stoff? Ich habe mich direkt verliebt!!
Bleib mir weiter kreativ, denn du weißt:

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Freebie Schnitt – Moonshirt

 

Juhu es ist fertig!!! Heute habe ich etwas besonders Tolles für euch!

Mein erster kostenloser Schnitt, also ein Freebie!!!!

Ich habe mir einen simplen Schnitt überlegt, der locker den Körper umspielt und so recht Größenunabhängig funktioniert! (:
Ich liebe die Einfachheit und dass man durch kleine Veränderungen am Schnitt, die du alle selbst machen kannst, gleich vier Varianten hat!
Es ist soooo schnell genäht und eignet sich wirklich sehr für Nähanfänger! Im Prinzip ist es fast ein Kreis und daher habe ich das Shirt „Moonshirt“ getauft.
Damit wir aber nicht unglaublich viel Stoffverschnitt haben, habe ich beschlossen den Schnitt an 1,40m breiten Stoff anzupassen und so den Kreis etwas abzuflachen. So passen beide Schnittteile direkt nebeneinander, wenn du dir zwei Brüche legst.
Ich bin gespannt, was du vom Schnitt hälst und wie du ihn für dich umsetzt!
Den Schnitt und die Anleitung bekommst du per Mail zugeschickt, indem du dich in meine Newsletterliste einträgst.
Also komm in mein CreativiTeam und näh dir ein tolles Moonshirt!!!



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Schick mir gerne ein Foto von deinem Ergebnis über Instagram, Facebook oder per Mail: kontakt@jessicali.de

Die Anleitung kannst du dir hier anschauen.

 

Ich habe das Shirt in nur einer Größe erstellt, da es, wie du bei mir siehst, sehr groß geschnitten ist und locker fällt.
Da es nicht körpernah geschnitten ist, sollte es vielen unterschiedlichen Körperformen passen.
Da wir Frauen aber alle so unterschiedlich sind, kann ich nicht garantieren, dass der Schnitt bei dir genauso fällt wie bei mir!
Bis zu einem Umfang von 120cm sollte es gut passen! Ich habe das Shirt aber allgemein nicht an größeren Proportionen getestet,
daher kann ich hier nicht versprechen, dass es richtig sitzt! Wenn du dir sehr unsicher bist, näh es doch zur Sicherheit einmal in einem Probestoff durch.

Bleib mir weiter kreativ, denn du weißt: ♥



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Kleid PECHER

PECHER ist ein Teil meiner Schnittkollektion, die ich für die Initiative Handwerk machen durfte.

Das Kleid PECHER ist ein gerades Kleid, das nach unten etwas eingestellt ist, das drei Rüschen beinhaltet. Du kannst an den Kragen, unter der Brust und in die vorderen Seitenteile Rüschen einarbeiten. Alle Rüschen können unterschiedlich groß umgesetzt werden, um den Look entweder etwas schlichter oder extravaganter zu gestalten.
Die ganze Anleitung und alle Details findest du hier auf der Webseite der Initiative Handarbeit.
Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Nachnähen!

 

 

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Kleid MADYLON

 

MADYLON ist ein Teil meiner Schnittkollektion, die ich für die Initiative Handwerk machen durfte.

Das Kleid MADYLON ist ein locker fallendes Kleid mit zwei Rüschen:
eine am Rollkragen, die zweite an der vorderen Mitte.
Beide Rüschen können unterschiedlich groß umgesetzt werden,
um den Look entweder etwas schlichter oder extravaganter zu gestalten.
Die ganze Anleitung und alle Details findest du hier auf der Webseite der Initiative Handarbeit.
Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Nachnähen!

 

 

 

 

 

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Bluse ZUZU

 

ZUZU ist ein Teil meiner Schnittkollektion, die ich für die Initiative Handwerk machen durfte.

Die Bluse ZUZU ist eine locker, fließende Bluse mit Rüschen am Kragen und an der Tasche.
Beide Rüschen können unterschiedlich groß umgesetzt werden, um den Look entweder etwas schlichter oder extravaganter zu gestalten.
Die ganze Anleitung und alle Details findest du hier auf der Webseite der Initiative Handarbeit.
Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Nachnähen!

 

 

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Peony – eigene Schnittkollektion

Die Kollektion PEONY ist inspiriert von der Pfingstrose und ihren rüschenartigen Blättern.
Als Marienrose oder auch Rose ohne Dorne, steht die Pfingstrose für Heil, Geborgenheit und spendet mütterliche Liebe.
Die junge Frau, die diese Kollektion trägt hat eine kleine Tochter, durch die sie wieder ihre eigene kindliche Seite entdeckt.
In ihrem Berufsalltag bevorzugt sie einen unkomplizierten, schlichten Look, der sie nicht einengt.
Inspiriert von den kindlichen Zeichnungen ihrer Tochter und ihrer mädchenhaften Welt, näht sie sich Teile, die trotz ihrer Verspieltheit bürotauglich sind.
Sie kombiniert Rüschen in unterschiedlichen Größen mit einfarbigen Stoffen und kleinen Mustern.

 

 

In Kooperation mit der Initiative Handarbeit durfte ich diese wundervolle Kollektion realisieren.
Ich gewann einen Platz als Jungdesigner 2017 und somit die Möglichkeit meine Ideen umzusetzen.
Ich habe Schnitte und Anleitungen für ihre Webseite erstellt. Alle Details findest du hier.
Dankbarer und zufriedener könnte ich mit dem Ergebnis nicht sein.
Ich bin wirklich stolz auf das, was ich geschaffen habe.
Vielen Dank nochmals an die Initiative Handarbeit.
Mein Dank geht hier auch an Kai Mattler, der die Fotos gemacht hat.
Wie findest du die Looks? Welches Teil gefällt dir am Meisten?

   

 

 

 

 

Hier findet ihr die einzelnen Schnitte mit Zeichnungen:

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