animal mix


Animal Print! Safari Style im wilden Pforzheim… ähm: RaWr? 

Samt: Klappe die Hundertste! Diesmal aber: Ausbrenner-Samt!!!
Hört das hier auch mal auf mit diesem Samt? Ich glaube nicht 😀 

[Werbung – Schnitte wurden mir von Schnittgeflüster zur Verfügung gestellt!
Meine Meinung ist davon aber nicht beeinflusst! Die Schnitte sind toll. Danke also für die Möglichkeit sie zu testen (:]
Ich bin schon so oft im Stoffladen um diesen Leo-Stoff herumgeschlichen!
Er ist leicht transparent und sieht mit dem Samtmuster wirklich schön edel aus (weiterer Pluspunkt: der Flauschigkeitsfaktor :D)!
Als die liebe Dani von Schnittgeflüster mir vor einigen Wochen die Möglichkeit gegeben hat, ein paar ihrer tollen Schnitte zu nutzen,
musste ich bei dem Oberteil Minerva sofort an diesen Stoff denken – für mich ist der leicht mädchenhafte Schnitt mit dem edleren Stoff eine tolle Kombi!

Ich finde Danis Style wirklich sehr schön und super modern!

Man merkt, dass sie sich an den aktuellen Trends orientiert und diese super lässig und bequem umsetzt!
Ich mag ihren Look wirklich total und auch in ihren Storys kommt sie super sympatisch rüber also:

vielen Dank dafür, dass ich mir dank deiner Schnitte dieses coole Outfit nähen konnte!



Ich habe für das Oberteil den Schnitt Minerva verwendet.

Vor einigen Jahren waren ja Peplum-Oberteile super in und ich hatte natürlich auch das ein oder andere Modell.
Danis Version ist wie ein weiter entwickeltes Peplum-Shirt, da es nicht super tailliert ist aber trotzdem nach unten weiter wird.
Also total bequem aber trotzdem entsteht eine schöne Silhouette ohne einzuengen.

Die Hose ist der Schnitt Mikkaela.

Hier finde ich sehr cool, dass der Schnitt einen edlen Style hat mit den oben abgenähten Falten aber erneut den Körper nicht einengt sondern bequem zu tragen ist.
Ich plane ja sehr gerne meine Posts in Kombinationen. Also war ich im Stoffladen auf der Suche nach einem Hosenstoff, passend für das Oberteil.
Einfarbig wollte ich nicht. Jeans kam irgendwie auch nicht in Frage. Ein weiteres Muster? Wahrscheinlich zu viel.
Dann bin ich über diesen Ausbrenner-Zebra-Stoff gestoplert und hab mich direkt verliebt (:
Ist die Kombi gewagt? Vielleicht, aber dadurch dass alle Farben recht unauffällig sind passt beides für mich super zusammen!
Ich fühle mich auf jeden Fall pudelwohl darin!

Stellt euch bitte mal beim rechten Bild vor, wie ich halb verkrüppelt auf dem Hocker hing,
den Rücken mit fehlenden Bauchmuskeln oben haltend,
aufs Handy starrend um meine Beinposition zu korrigieren – da hätte jemand echt ein behind the scenes Bild machen müssen. 😀
Sagen wir mal: Topmodel ist was anderes aber ich finde für das Foto hat es sich gelohnt (;


Ich habe mir außerdem ein neues Format überlegt,
in dem ich euch einfach mal mitnehme in meine kreative Woche.

 

Dank dem Erfolg von Instagram-Storys sieht man ja: viele möchten Einblicke in den Alltag bekommen, in den kreativen Prozess und in das Leben der Person.
Ich persönlich möchte euch in die Bereiche Einblick geben, weswegen ihr mich ja anscheinend abonniert habt:
meine kreative Welt, mein Alltag, was mache ich denn so alles für kreativen Stuff den Tag über?
Natürlich sind das nur Ausschnitte und kleine Einblicke aber diese sind dann längerfristig als eine 24h Story, die dann verschwindet.
Das Format Vlog fasziniert mich eh sehr, da ich es selbst super spannend finde einen Einblick in das Leben der Menschen zu bekommen,
deren Leben mich (zumindest in bestimmten Bereichen) interessiert.
Gerade im kreativen Bereich habe ich oft das Gefühl, dass ein großes Geheimnis darum gemacht wird, wie das ganze so entsteht also bekommt ihr bei mir mal einen kleinen Einblick (:

Auch heute bin ich mal wieder dabei bei RUMS – schaut auch dort vorbei für weitere Nähinspirationen (:

Bleibt weiter kreativ, denn creativity is never wrong!

Brusttasche nähen – meine neue Hipbag


Brusttasche nähen – ein neuer kostenloser Schnitt! (: 

Ich wollte mir schon lange eine neue Brusttasche nähen!
Jetzt bin ich endlich dazu gekommen! Meinen Schnitt gibt es diesmal auch wieder dazu!

Zum Schnitt und zur Anleitung kommt ihr hier

Brusttaschen sind DER SHIT – Uh, jaja, so sprechen die coolen Kids da draußen (wahrscheinlich nicht :D)
Letzt endlich sind sie wahrscheinlich in Berlin schon wieder Out oder sind gerade an ihrem Hochpunkt
– das dauert ja auch alles immer etwas, bis es sich über das Land verteilt, aber ich bin gerade auch total auf dem Hype!
Nicht nur Hiptaschen, die quer über die Brust getragen werden, sondern auch kleine Taschen,
die man so quer über die Brust trägt, finde ich gerade ziemlich cool!


Ich wollte mir natürlich keine coole Adidas Version kaufen, sondern eine eigene, etwas “edlere” Version nähen.
Samt hat ja schließlich eher einen “edleren” Touch.
Wen man den aktuellen Trend beobachtet, merkt man, dass die Leute, die diesen Trend tragen, eher so im Jogginghosen-Gammelstyle rumlaufen.

Man hat oft das Gefühl, das ihr Motto ist:
umso unstylischer es aussieht, desto stylischer wird es!

Der absolute “I don’t give a fuck”-Look!!!
Finde ich prinzipiell schon sehr sympatisch, aber ich mag es eben auch mich “schön” anzuziehen!
Der Gammellook gibt mir einfach ein etwas anderes Lebensgefühl!
Jogginghose gibt mir eher so ein “daheim- nichts tun” Feeling – wenn ich also im Working Modus bin, hilft es mir durchaus, etwas “ordentlicher” auszusehen (:
Da ist die Samtversion perfekt für mich: Ein tolles Zwischending um nicht zu gammelig auszusehen aber den Trend für mich auch umzusetzen!
Ich wollte euch zeigen, wie ihr eure eigen Brusttasche nähen könnt:
Nachdem ich euch schon einmal gezeigt hatte, wie ich den Schnitt erstellt habe, habe ich jetzt noch einen einfacheren Weg gesucht:
Ihr könnt euch einfach den Schnitt selbst herunterladen! Eine Anleitung dazu gibts natürlich auch!

Die Anleitung und den Schnitt findest du hier.

Schreib mir gerne, was du von der Brusttasche hältst!

Außerdem wollte ich euch noch von einer ziemlich tollen Webseite berichten, die die liebe Eliza von DIY-Mode entwickelt hat:

Die Schnittmusterdatenbank!

Es ist eine Sammlung von kostenlosen Schnittmustern, die man auf unterschiedlichen Webseiten finden kann!
Mein Moonshirt ist dort auch schon vertreten und es gibt viele weitere, coole kostenlose Schnittmuster zu finden! Schaut da auf jeden Fall mal vorbei!!!

Heute sind wir auch mal wieder bei rums dabei 🙂
Schaut dort vorbei für noch mehr spannende Nähprojekte!

Bleib weiter kreativ, denn creativity is never wrong!

Samtrock – Ich bin der Weihnachts-Grinch



Warum schaust du denn so traurig Jessy?

Vielleicht weil du die Fusseln an der Strumpfhose erst jetzt bemerkt hast und jetzt keine Lust mehr hast sie weg zu bearbeiten?
Gut möglich, das kommt jetzt aber nur zusätzlich zum wirklichen Grund hinzu 😀

Hmmm. Vielleicht weil Weihnachten ist? JA.

Jetzt kommt die unpopulärste Meinung der DIY-Szene:
Mir ist Weihnachten nicht wichtig.


Ich weiß, mit dieser Meinung werden jetzt einige von euch aufschreien
und nie wieder mit mir schreiben wollen aber… naja so ist es halt.

Ich kann gar nicht so genau greifen, warum mir Weihnachten selbst gar nicht so wichtig ist.
Vielleicht sind es die vielen Erwartungen, die an einen gestellt werden:
das perfekte Essen, die perfekten Geschenke, das perfekte Outfit und die perfekte Stimmung.
Nur kein Streit, alle haben sich ganz dolle lieb und haben super duper Geschenke besorgt – vielleicht ist meine Welt einfach nicht so!
Dieser Anspruch, bei dem man von Außen das Gefühl bekommt, dass dieser gefälligst einzuhalten ist (siehe JEDE Weihnachtswerbung!) stresst mich!

Als ich kleiner war, haben wir Weihnachten zu Hause im kleinsten Kreise der Familie gefeiert, mit meinen Eltern, meinem Bruder und meinen Großeltern mütterlicher Seits.
Es war immer eine lustige kleine Runde, wir haben Raclette gegessen und wir Kinder haben mit unseren Musikinstrumenten etwas vor gespielt.
Ich erinnere mich gerne an diese Zeit zurück, denn damals war Weihnachten noch etwas Intimeres.
Da die Eltern meiner Mutter starben als ich gerade ins Jugendalter kam, änderte sich diese Tradition und wir verbringen seitdem Weihnachten in der Familie meines Vaters.
Ich habe ehrlich gesagt etwas Angst, dass das Folgende falsch verstanden werden könnte, aber seit dem hat Weihnachten für mich nicht mehr die gleiche Magie wie früher.
Vielleicht liegt es an der größeren Runde, vielleicht an der Tatsache, dass ich mit meinen Cousins nicht so viel gemeinsam habe, im Großen und Ganzen ist es einfach weniger herzlich und weniger “familiäre Stimmung” – es ist eher wie ein weiteres Familientreffen, das man einzuhalten hat.

Vielleicht ist es ein Selbstschutz, aber ich erwarte einfach nichts mehr von diesem Fest, dann kann ich auch nicht “enttäuscht” werden.
Allgemein mag ich die Feste nicht, bei denen alles möglichst schön und toll und besonders sein muss.
Am Ende ist man meistens unzufrieden, weil die eigenen Erwartungen nicht erfüllt wurden.
Diese unpopuläre Meinung trifft also auch auf Silvester zu.


Ich kann mir vorstellen irgendwann mit meinem Partner 
eine eigene Tradition zu entwickeln
zur Weihnachtszeit und dem Fest wieder etwas mehr Magie zu geben,

doch aktuell finde ich an der Weihnachtszeit am Schönsten daheim zu verkriechen,
es sich mit Kerzenlicht und Tee gemütlich zu machen und über die Dinge nachzudenken, die mir wichtig sind.

Deshalb habe ich dieses Jahr auch beschlossen keine Weihnachtsaktionen zu machen (mal davon abgesehen, dass ich dafür nicht wirklich Zeit hatte)
und für den Blog nichts vorzuspielen, was ich einfach nicht bin und auch sonst nicht mache – so bin ich eben.
Vielleicht ändert sich meine Meinung da auch mit den Jahren, wer weiß, aber aktuell ist mir Weihnachten einfach nicht wichtig.

Achja und jetzt wo keiner mehr mitliest, weil alle schon weinend,
ihren Adventskalender umarmend, davon gerannt sind 😀

der Rock ist aus einem der ersten Stoffe, die ich auf dem Holländischen Stoffmarkt jemals gekauft habe (:
Ich finde den Stoff echt super schön, der Rock selbst ist aber nähtechnisch deutlich auf Anfängerniveau…
Zum Glück kann keiner rein schauen außer ich (:

Jetzt lasst euch aber Weihnachten von mir nicht verderben!
Trinkt euren Glühwein, esst ganz viele Plätzchen und macht all das, was ihr so an Weihnachten liebt.
Ich bin dann mal in meiner Wohnung und genieße die Kuscheljahreszeit daheim (:
Wie wichtig ist dir Weihnachten?

Bleib weiter kreativ, denn creativity is never wrong!!!
Bis bald (:

Samtblouson – Wer bin ich auf Fotos? Wer im echten Leben?



Heute wird es mal wieder samtig, mit meinem Samtblouson.


Ich frage mich oft, wie ich für Leute rüber kommen muss, die mich nur an Hand meiner Fotos kennen.
Auf Fotos finde ich mich meist ästhetisch ansprechender, wenn ich nicht lache.
 

Wenn ich lache, seh ich aus wie ein kleiner Hamster.

 

Und wenn ich dann mit meinen ernsten, pseudo deepen Gesichtsausdrücken ankomme,
könnte man ein Bild von mir bekommen, das mit mienem “Ich” gar nicht ganz übereinstimmt. 😀
Ich probiere für meine Motive gerne unterschiedliche Posen aus, experimentiere mit Perspektiven, am Liebsten hätte ich auch unterschiedliche Objektive…
All das fällt mir tatsächlich am leichtesten, wenn ich die Fotos alleine mache.
Da kann ich für mich einfach “rumspacken” und herumexperimentieren und bin recht frei in meiner Arbeitsweise.
Gemeinsam mit Fotografen sehe ich ja außerdem nicht direkt, wie das Ergebnis wird.
Natürlich habe ich einen großen Ausschuss an “Schrott” Bildern, da nicht jedes Experiment super aussieht.
Da ist es angenehm zu wissen, dass nur ich diese Bilder kenne und die unvorteilhaften Perspektiven gleich aussortieren kann.
Genau wie bei diesem Samtblouson: Ich habe einige Bilder mit dem Stuhl gemacht, die einfach sehr krampfig und kacke aussahen (; aber das weiß nur ich!
Ich habe hier vielleicht auch die ein oder andere nicht so gut Erfahrung gemacht mit Fotografen, mit denen ich mich nicht ins “gute Licht” gesetzt gefühlt habe.
Da muss man eben auch eine ähnliche Bildvorstellung teilen, diese gemeinsam umsetzen können und eine gute Kommunikation haben. 

Wenn ihr “mich” aber anhand meiner Bilder meint zu kennen,
würde ich behaupten, dass das nicht funktioniert.


Klar bin ich anfangs, wie die meisten Menschen, erstmal etwas ruhiger, gehe aber immer offen und freundlich auf Leute zu.
Wenn man mich dann besser kennt und ich das Gefühl habe mich vor der Person nicht “verstecken” zu müssen,
bin ich eher so das Gegenteil von dem, was auf den Bildern zu sehen ist 😀
Das ist ja an und für sich ganz normal und eine Fassade hilft uns schließlich auch im Alltag.
Trotzdem habe ich manchmal das Gefühl, meine Fassade hier auf Fotos nochmal ernster und härter darzustellen.
Aber mein Blog ist eben mein Spielplatz, auf dem ich mich präsentieren kann, wie ich möchte.
Vielleicht bekomme ich mal die Möglichkeit ein paar von euch kennen zu lernen und ihr könnt mich dann besser einschätzen (:

So, worum geht es hier eigentlich auf den Bildern?
Um diese tollen Samtblouson (:
Ich habe ihn auch sicher vor mindestens 2 Jahren genäht.
Es war auch wieder ein Reststück aus dem Stoffladen meines Vertrauens (:
Es war zu der Zeit mein absoluter Lieblingsschnitt! Ich habe ihn bestimmt 7x durchgenäht!!!!
Das war auch eine der ersten Jacken, in die ich eigenständig ein Futter eingenäht habe!

Wie findest du den Samtblouson?

Schreib mir gerne einen Kommentar!
Bleib weiter kreativ, denn creativity is never wrong!

Samtlook – mein blauer Samtzweiteiler

Heute präsentiere ich euch meinen zweiten all-over-Samtlook!
& es gibt ein paar Samt-Nähtipps (:


Heute geht es weiter mit dem zweiten All-Over-Samtlook (:
Vor 2 Jahren ca. habe ich diesen Samtzweiteiler genäht und ich finde, er muss hier unbedingt nochmal ansprechend präsentiert werden!
Es gibt nämlich wenig Teile, die ich so oft und so gerne trage, wie diesen bequemen Look.

Eine Samthose? Die trägt aber doch auf oder?
Ja kann sein, aber das war mir in dem Fall egal (:

Ich liebe Zweiteiler aus einem Stoff! Das Oberteil sollte aber auch etwas Besonderes werden!
Also habe ich mit dieser Sticktechnik losgelegt. Wie ihr euch denken könnt, wurde das Projekt doch mal wieder etwas länger, als ich gedacht hätte…


Samt ist definitiv nicht mein Liebling beim Nähen, da es immer eine riiiiesige Sauerei gibt, aber das Ergebnis ist immer sehr cool! (:
Vielleicht bin ich da noch in einer kindlichen Phase hängen geblieben, weil ich es einfach liebe den Stoff zu streicheln 😀
Stoff, der eine haptische Erfahrung mitbringt, ist einfach toll!

Ich wollte euch auch ein paar Tipps mitgeben, die ihr beachten müsst, wenn ihr Samt näht:

1. Strichrichtung:

Samt hat eine Richtung, in die er sich angenehm streichen lässt und eine, in die er etwas weniger angenehm ist.
Kleidungsstücke werden so zugeschnitten, dass es sich angenehm anfühlt, wenn man von oben nach unten streicht.

2. Glanz:

Schneide immer in der gleichen Richtung zu, denn auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht auffällt, glänzt er aus jeder Richtung etwas anders.
Das sieht man spätestens dann, wenn alle Teile aneinander genäht sind.

3. Bügeln:

Ich habe zum Glück noch nie einen so empfindlichen Samt verarbeitet, den man gar nicht bügeln durfte, trotzdem ist hier Vorsicht geraten!
Hier würde ich lieber ein Mal mehr probebügeln als danach zu merken, dass die Härchen durch die Hitze und den Druck nun Plattgebügelt sind.

4. das Kleidungsstück Weiter machen:

Wenn ihr ein Kleidungsstück aus Samt näht und die Nähte ausbügelt, solltet ihr euch schon einigermaßen sicher sein, dass das Teil passt.
Enger nähen geht natürlich immer aber weiter nähen ist nicht so eine gute Idee, da man oft sieht, wo die vorherige Naht entlang genäht wurde.

5. Lagerung:

Wenn ihr Samt zusammen faltet und in eine Stoffkiste packt, kann es gut sein, dass man ihn nicht mehr verwenden kann.
Denn die Knickstellen bleiben oft erhalten und lassen sich nicht mehr rückgängig machen. Daher den Stoff eher rollend lagern – opimalerweise sogar hängend!
Bzw. hilft es natürlich auch, den Stoff im Regal nicht ganz unten hin zu legen und die anderen Stoffe oben drauf zu packen!

Wie gefällt dir mein Samtlook?

Ich hoffe meine Tipps waren hilfreich für euch und euer nächstes Samtprojekt (:
Der Look ist auch Part des MeMadeMittwochs, schaut dort mal vorbei für noch mehr Nähprojekte!
Schreibt mir gerne einen Kommentar und vergiss nicht:
creativity is never wrong!

 

Samtkleid – Jojolino Probenähen Kleiderliebe

Mein Stretch-Samtkleid (:

Na, um was glaubt ihr wird es die nächsten Wochen auf meinem Blog gehen?
Ich gebe euch mal einen kleinen Hinweis:

Samt – Samt – Samt – Samt – Samt

Über die Jahre habe ich einige Samtteile angesammelt und ich wollte diese mal mit euch teilen.
Die genähten Teile sind tatsächlich alle “alt” aber ich trage sie trotzdem noch unglaublich gerne.
Das ist das Gute daran, dass ich schon so lange nähe:
ich habe bestimmt Content für ein ganzes Jahr, ohne wirklich neu nähen zu müssen 😀
Nachdem ich euch letzte Woche mein letztes Samtprojekt gezeigt habe, den grünen Samt-Zweiteiler, geht es weiter mit diesem Samtkleid (:
Tatsächlich habe ich das Kleid schon Anfang September genäht aber bisher einfach noch nicht auf dem Blog unter bekommen,
ich möchte ja immer einen “runden Rahmen” um die Kleidungsstücke bieten.
Da es aus Stretchsamt ist, passt das Samtkleid auf jeden Fall super in diese Serie rein (:


Ich habe die Fotos an meiner Hochschule gemacht.
Ich bin an einem Sonntag in den verlassenen Modebereich gegangen, wo ich ungestört rumposen konnte.

Die Fotos sind vor einigen Wochen noch entstanden, als das Semester angefangen hatte und der Platz noch recht unbenutzt war.
Jetzt sieht es dort viel chaotischer und…. lebendiger aus… 😀
Anfangs habe ich dort öfters gearbeitet und meine PC-Arbeit wie Research usw. von dort aus erledigt.
Mittlerweile sind wir ja in der ersten Umsetzungsphase mit Probeteilen, Stoffexperimenten und viel Nähen.
Das mache ich lieber von zu Hause aus, da ich dort alles habe, was ich brauche (:
Eigentlich bräuchte ich jede Schere und jedes Lineal zwei mal, dann könnte ich abwechselnd dort oder hier zu Hause arbeiten.
Aber naja, hier kann ich immerhin laut Musik beim Arbeiten hören (:

Dieses Samtkleid aus Stretchsamt ist der absolute Traum!
Super schnell genäht mit dem Schnitt von Jojolino.

Ich war mit in ihrer spontanen Probenähgruppe, habe den Schnitt also kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen.
Ich habe übrigens schon einmal ein paar Fotos für das Kleid gemacht.
Irgendwie wollte ich sie jetzt aber passend zu den anderen Teilen am gleichen Ort nochmal machen.
Aber da die anderen Bilder auch echt cool geworden sind, zeige ich euch hier nochmal die anderen Fotos (:
Klick einfach Hier und du siehst die Bilder vom Anfang September (:
Hier könnt ihr den Schnitt von Jojolino bekommen:
Kleiderliebe
Wie findest du das Samtkleid?
Hinterlass auch gerne einen Kommentar oder schau dir die anderen Samtprojekte an (:
Der Beitrag ist auch mal wieder bei RUMS verlinkt. (:

Bleib kreativ, denn creativity is never wrong!
Bis bald!

Samt Kombinationen – es muss nicht nur Samt sein.


Hier ist der zweite Beitrag zu meiner geliebten Samtkombi.
Manch einer mag sich gedacht haben “das ist aber ein bisschen viel Samt auf einmal!”
Denn am Montag habe ich Hier meinen Samtzweiteiler präsentiert (:

Nein? Es gibt nicht so etwas wie “zu viel Samt”?

Den tollen Crash Samt habe ich von stoffe.de!!

Hier kommst du zum Stoff (:

Die Links sind Affiliate Links. Wenn du darüber den Stoff kaufst,
bekomme ich einen kleinen Teil, für dich entstehen aber keine Mehrkosten!

Nach ausgiebigen Tests und jahrelangen Studien habe ich herausgefunden, dass Samt gute Laune macht.
Außerdem wird man automatisch öfter gestreichelt und angefasst (ist wirklich so!)
Also auch ein super Tipp für Langzeitsingles, die sich nach menschlicher Nähe sehnen!
Einfach mehr Samt tragen und die Einsamkeit ist vorbei! (;


Wen ich mit meiner Samtkombi doch etwas abgeschreckt habe,
bekommt hier nochmal zwei weitere Kombinationsmöglichkeiten für den Samtlook.
Das Oberteil habe ich mit einem Faltenrock kombiniert der – Schande über mich – nicht selbst genäht ist!!!!!
Er ist aber immerhin ein Second Hand Stück, ist das okay? Ja ich denke schon!
Ich liebe ja weite Röcke und den dadurch entstehenden mädchenhafteren Touch sehr.
Kombiniert mit den derben Schuhen wird es dann aber wieder etwas rougher.

Die Samthose habe ich ganz winterlich mit einer leichten, weißen Bluse kombiniert… (;

Naja der Look schreit zwar eher nach Frühling aber egal! Ich bin kein riesen Winterfan, deshalb darf diese Kombi mir die kalte Jahreszeit etwas auffrischen.
Diese Bluse habe ich auch schon vor einigen Jahren genäht, ich bin immernoch Fan von diesem schönen Blumenstoff.

Mit dem Stoff hatte ich damals meine erster Online-Stoff-Shopping Erfahrung.

Ich hatte mir ein paar Kleinigkeiten bestellt und wollte, wenn man schon mal dabei ist “nur mal so bei Stoffen schauen”.
Da der Stoff reduziert war, musste ich einfach zuschlagen! Ein weiterer Stoff landete im Einkaufskorb.
Nachdem die Stoffe dann ankamen die Überraschung:
ich hatte mir das Material ganz anders vorgestellt und auf dem anderen Stoff waren kleine silber glitzernde Klebepailletten,
die man auf dem Bild im Onlineshop nicht finden konnte.
Das sollte für eine längere Zeit meine einzige Online-Stoffe-Shoppen-Erfahrung bleiben,
ich mag es einfach lieber die Stoffe anfassen zu können.
Bei diesem Samt musste ich aber online zuschlagen.


Ich hatte diese tolle Kombi bei Zara gefunden
& wollte sie unbedingt nachnähen, kaufen war keine Option.

Außerdem wollte ich das Oberteil doch etwas spannender gestalten.
Nachdem aber in den umliegenden Stoffläden kein Plissee-artiger Samtstoff angeboten wurde, musste ich im Internet recherchieren.
Bei stoffe.de wurde ich dann zum Glück fündig. Den Stoff gibt es noch in blau, schwarz und rot.

Hier gehts zum Crash Samt von stoffe.de!!

 


Ich liebe diese weiten Hosen ja sehr, bei denen man sich nicht ganz sicher ist: Rock oder Hose?

Der Beweis: Es ist eine Hose!
Wie findet ihr die Kombis?
bleibt weiter kreativ, denn creativity is never wrong (:

Der Beitrag ist auch wieder bei rums verlinkt.
Schaut dort gerne mal vorbei um noch mehr Inspiration zu finden!

Samtzweiteiler – ich liebe Samt


[Werbung]

Dieses Outfit ist heute für die #12coloursofhandmadefashion im November.

Selmin von TweedandGreet hat uns diesmal farbtechnisch freie Hand gelassen und ich finde diese Kombi gerade einfach perfekt!! (:

Den tollen Crash Samt habe ich von stoffe.de!!

Hier kommst du zum Stoff (:

Leider scheint der grüne Stoff schon aus zu sein. Es gibt ihn noch in blau, schwarz und rot. Auch sehr cool für Weihnachten!
Der Link ist ein affiliate Link. Ich bekomme einen kleinen Anteil, falls du über diesen Link einen Stoff bestellst, für dich entstehen keine Mehrkosten!
Ich habe den Stoff selbst gekauft, muss ihn nun aber trotzdem als Werbung kennzeichnen, damit alles transparent bleibt. (:


Achtung, heute wird es lang!

Ich muss euch mal ein kleines Update über mein ach so spannendes Leben geben:

Einige von euch haben bei Instagram mitbekommen, dass ich bei einem Film mitgearbeitet habe.
Darauf hin kamen immer wieder Fragen, was das denn genau für ein Projekt sei.
Hier bekommt ihr jetzt mal einen kleinen Bericht darüber, was das für ein ominöses Projekt ist,
wie ich dahin gekommen bin und was ich genau gemacht habe.
Schnappt euch einen Tee/Kaffe/irgend was zum Knabbern. Los gehts!

 

Chocolate Man – Der Film

Wie ich dazu gekommen bin:

Okay wir müssen ein bisschen vorspulen, um das Ganze zu erklären:
Ich habe die liebe Liz von You and I – DIY vor ca. einem Jahr kennen gelernt. Sie hat mir schon bei unserem ersten Treffen davon vorgeschwärmt,
was für eine tolle Erfahrung es für sie gewesen ist, einmal bei einem Film der Filmakademie Ludwigsburg mitgeholfen zu haben.
Sie als studierte Kostümbildnerin, hatte natürlich schon eher einen Bezug dazu und hatte damals auch die Möglichkeit
das Kostüm für die Hauptdarstellerin zu fertigen. Schaut euch einfach mal ab Minute 16 in diesem Video an,
was für ein wunderschönes Kleid sie angefertigt hat!!! Tolle Arbeit!

Sie hatte mir davon erzählt, was für eine tolle Zeit es gewesen ist, als ein großes Team gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten.
Schon damals hab ich gesagt “das möchte ich auch mal machen!” Ich hatte sogar in den Semesterferien einmal nach offenen Projekten gesucht, doch bin nicht wirklich fündig geworden.
Am Mittwoch Abend, den 1.11. habe ich durch meine Facebook – Startseite gescrollt, als ich einen Beitrag von Liz gefunden habe:

“Für ein Filmprojekt wird dringend eine Garderobiere gesucht.”

Dem Hilferuf auf Facebook folgend, habe ich Liz einfach mal angeschrieben. Ich erfuhr, dass sich eine Garderobiere den Knöchel verstaucht hatte und daher dringend Ersatz gesucht wurde. Nachdem klar war, dass ich nicht die komplette Zeit anwesend sein muss, sondern auch nur ein paar Tage helfen konnte, beschloss ich mich darauf einzulassen! So eine Möglichkeit würde sicher auch nicht so schnell nochmal kommen! Das gemeine daran: es würde schon am Freitag Nachmittag losgehen! Also hatte ich noch genau einen Tag, den Donnerstag,
um mich etwas darauf vorzubereiten und meinen Unikram etwas zu sortieren.

In Chocolate Man geht es um einen Kriegsfotografen.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht genau, wie viel ich von der Handlung letzt endlich verraten darf, ich werde euch sobald der Film fertig ist eh damit zu spamen! 😀
Grob gestagt bekommt man einen Einblick in die Welt, in der der Fotograf sich gerade mit drei Soldaten befindet.
Sie finden ein kleines, einsames Mädchen das er zu beschützen versucht. Die szenischen Bilder sind sehr eindrucksvoll und dramatisch dargestellt.
Von Nebelmaschinen, über Explosionen, visuelle Effekte, täuschend echten Waffen und Stuntmännern war alles dabei, was für einen aufwendigen und spannenden Film gebraucht wird!
Ich habe leider von den Explosionen und den Stuntmännern nichts mehr mitbekommen aber einige visuelle Effekt – Szenen und eine Schusshagel-Szene habe ich beobachten können.
Schon extrem spannend mal hinter die Kulissen schauen zu können!
Gedreht wurde im Stöffel Park, im Westerwald.
Es ist ein altes, stillgelegtes Industrie-Gelände, das einfach die perfekte Atmosphäre geschaffen hat.
Ich bin wirklich so gespannt, wie die Szenen dann am Ende im Film aussehen werden!

Meine Aufgaben:

Allgemein ist es beim Film so, dass es eine Kostümbildnerin gibt, die schon Wochen vorher mit den Schauspielern Anproben macht,
Kostüme zusammen stellt und versucht den Charakter der Rolle durch die Kleidung perfekt zu treffen.
Kleider machen Leute – natürlich bekommen wir durch die äußere Erscheinung einen Eindruck von einer Person.
Die Kleidung muss zur Rolle, zur Umgebung und zum Kontext passen.
Die Schaupieler müssen sich so wohl wie möglich fühlen und der Regisseur hat auch Vorstellungen, die mit einfließen.
Dass die Schaupieler im richtigen Outfit am Set erscheinen, ist die Aufgabe der Garderobieren.
Es ist natürlich nicht die Sache des Schauspielers zu wissen, welche Kleidung er wann tragen muss.
Wir hatten zum Glück für jeden Schauspieler nur ein Outfit – was diesen Aspekt schonmal einfacher gemacht hat!

Auch Übergänge müssen beachtet werden!!!

Wird eine Szene an einem Tag aus der einen Perspektive gedreht, am nächsten Tag dann aus einer anderen Perspektive, muss das Kostüm natürlich genau gleich aussehen.
Klingt einfach, man muss aber einfach ständig aufmerksam sein! War die Jacke gestern auch geschlossen? Wie lag die Kaputze? Hat die Kette aus dem Shirt rausgeschaut?
Das können alles Aspekte sein, die, vor Allem im Close Up, einfach seltsam wirken, wenn sie sich im Wechsel der Perspektiven verändern!

Das beste Beispiel dafür, wie aufmerksam man sein muss,
war hierbei unser lieber Fotograf, der in den ersten Szenen fünf Ringe trug.

Auf einmal war einer verschwunden. Er war nicht auffindbar, bis der Schauspieler sich über einen Stein wunderte, der in seinem Schuh steckte.
Als er ihn rausholen wollte fand er den verlorenen Ring. Beim Einlegen von Wärmeeinlagen hatte er den Ring in seinem Schuh versenkt 😀
Da die Szene aber schon im Kasten war und man wegen diesem Ring das Ganze nicht nochmals filmen würde, hieß es für uns:
nach dieser Szene hat er nurnoch vier Ringe. Da aber ja nicht chronologisch gefilmt wird, mussten wir jedes Mal kurz checken:
Welche Szene spielen wir? Hat er seinen Ring an oder schon “verloren”?
Keine “große Sache”, aber wenn man dabei noch an so viele andere Dinge denken muss, wird es doch nach und nach immer mehr, was einem im Kopf rumschwirrt!

Gerade für mich war es super aufregend anfangs! Ich kannte natürlich die Abläufe nicht und wollte nichts falsch machen.
Ich wollte nicht die sein, an der es am Ende hängt, wenn sich eine Szene verzögert, weil man z.B. Schuhe in der Garderobe vergessen hätte.
Es sind ja schließlich so viele Leute involviert, da wäre es auch schlimm, wenn jeder, wegen jeder Kleinigkeit nochmal 5 Minuten mehr braucht!

Da es im Krieg spielt, musste die Kleidung auch dreckig sein!

Ich war noch nie so dauerdreckig!!! Ständig bin ich mit “Staubsäckchen” rumgerannt und habe die Kleidung der Schauspieler patiniert.
Patinieren ist der Begriff für Kleidung dreckig machen (: Leider hält der Staub natürlich nicht langfristig und es musste immer wieder erneuert werden.

Was auch eine richtig wichtige Aufgabe für uns war: die Schauspieler warm halten.
Es war wirklich richtig kalt und die Kostüme waren, obwohl wir alle mit Wärmeunterwäsche, Thermoeinlagen und allem,
was drunter zu ziehen ging, versorgt haben, mussten wir immer wieder zwischen den Szenen mit Decken rein rennen und unsere Schauspieler wärmen.
Zitternde Soldaten und im extremfall kranke Schauspieler konnten wir nicht brauchen!
So war mir immerhin nie wirklich kalt, weil ich immer mit Decken und Wärmflaschen bewaffnet am Rand stand,
immer bereit in den kurzen Pausen rein zu springen und die Schauspieler zu versorgen.
Wir waren zum Glück immer zu zweit, zeitweise zu dritt. Alleine hätte ich die 5 Schauspieler nicht versorgen können!

Mein Fazit:

Es war eine extrem aufregende Zeit und hat mir sehr viel Spaß gemacht.
Liz hatte mir anfangs gesagt, dass es sehr toll ist zu sehen, wie jeder in seinem Gebiet das Beste herausholen möchte.
Die Ton-Leute möchten den besten Ton, die Maske das perfekte Make-Up, die Kamera die perfekten Perspektiven usw.
Alle haben ihren Fokus und gemeinsam entsteht etwas richtig Tolles! Dem kann ich nach den paar Tagen wirklich zustimmen!
Ich wäre gerne die komplette Zeit dabei gewesen, aber ich musste zurück an meine Uni und hier meine Aufgaben erledigen ):
Immerhin war ich 7 Tage dabei, mehr als die Hälfte also, eine wirklich spannende Zeit!
Ich habe besonders nachts gemerkt, wie sehr mich das Ganze gefesselt hat!

Ich habe ständig geträumt, dass ich irgendwo zum Set muss,
habe nachts begonnen mir Socken anzuziehen, bis mir klar geworden ist: du träumst!!!

Auch als ich wieder daheim war, habe ich geträumt, dass die nächste Szene in meinem Zimmer gedreht werden sollte.
Nachts habe ich begonnen Dinge, die neben meinem Bett lagen schnell unters Bett zu schieben, damit mehr Platz für die Crew ist!!!
Verrückt oder? 😀 Aber nicht im negativen Sinne, man hat einfach nur gesehen, wie wichtig es mir war einen guten Job zu machen
und da es einfach so anders war als alles, was ich davor gemacht habe, war es irgendwie besonders aufregend!

Wenn du dir den kompletten Text durchgelesen hast dann hier erstmal Respekt an dich!!!
Ich hoffe es war ein interessanter Einblick!!
Bis der Film fertig ist wird es sicher noch bis ca. Mai dauern aber dann werde ich ihn euch auf jeden Fall zeigen!!!

Bleib weiter kreativ, denn creativity is never wrong!
Bis Bald (: