Samtlook – mein blauer Samtzweiteiler

Heute präsentiere ich euch meinen zweiten all-over-Samtlook!
& es gibt ein paar Samt-Nähtipps (:


Heute geht es weiter mit dem zweiten All-Over-Samtlook (:
Vor 2 Jahren ca. habe ich diesen Samtzweiteiler genäht und ich finde, er muss hier unbedingt nochmal ansprechend präsentiert werden!
Es gibt nämlich wenig Teile, die ich so oft und so gerne trage, wie diesen bequemen Look.

Eine Samthose? Die trägt aber doch auf oder?
Ja kann sein, aber das war mir in dem Fall egal (:

Ich liebe Zweiteiler aus einem Stoff! Das Oberteil sollte aber auch etwas Besonderes werden!
Also habe ich mit dieser Sticktechnik losgelegt. Wie ihr euch denken könnt, wurde das Projekt doch mal wieder etwas länger, als ich gedacht hätte…


Samt ist definitiv nicht mein Liebling beim Nähen, da es immer eine riiiiesige Sauerei gibt, aber das Ergebnis ist immer sehr cool! (:
Vielleicht bin ich da noch in einer kindlichen Phase hängen geblieben, weil ich es einfach liebe den Stoff zu streicheln 😀
Stoff, der eine haptische Erfahrung mitbringt, ist einfach toll!

Ich wollte euch auch ein paar Tipps mitgeben, die ihr beachten müsst, wenn ihr Samt näht:

1. Strichrichtung:

Samt hat eine Richtung, in die er sich angenehm streichen lässt und eine, in die er etwas weniger angenehm ist.
Kleidungsstücke werden so zugeschnitten, dass es sich angenehm anfühlt, wenn man von oben nach unten streicht.

2. Glanz:

Schneide immer in der gleichen Richtung zu, denn auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht auffällt, glänzt er aus jeder Richtung etwas anders.
Das sieht man spätestens dann, wenn alle Teile aneinander genäht sind.

3. Bügeln:

Ich habe zum Glück noch nie einen so empfindlichen Samt verarbeitet, den man gar nicht bügeln durfte, trotzdem ist hier Vorsicht geraten!
Hier würde ich lieber ein Mal mehr probebügeln als danach zu merken, dass die Härchen durch die Hitze und den Druck nun Plattgebügelt sind.

4. das Kleidungsstück Weiter machen:

Wenn ihr ein Kleidungsstück aus Samt näht und die Nähte ausbügelt, solltet ihr euch schon einigermaßen sicher sein, dass das Teil passt.
Enger nähen geht natürlich immer aber weiter nähen ist nicht so eine gute Idee, da man oft sieht, wo die vorherige Naht entlang genäht wurde.

5. Lagerung:

Wenn ihr Samt zusammen faltet und in eine Stoffkiste packt, kann es gut sein, dass man ihn nicht mehr verwenden kann.
Denn die Knickstellen bleiben oft erhalten und lassen sich nicht mehr rückgängig machen. Daher den Stoff eher rollend lagern – opimalerweise sogar hängend!
Bzw. hilft es natürlich auch, den Stoff im Regal nicht ganz unten hin zu legen und die anderen Stoffe oben drauf zu packen!

Wie gefällt dir mein Samtlook?

Ich hoffe meine Tipps waren hilfreich für euch und euer nächstes Samtprojekt (:
Der Look ist auch Part des MeMadeMittwochs, schaut dort mal vorbei für noch mehr Nähprojekte!
Schreibt mir gerne einen Kommentar und vergiss nicht:
creativity is never wrong!

 

Samtkleid – Jojolino Probenähen Kleiderliebe

Mein Stretch-Samtkleid (:

Na, um was glaubt ihr wird es die nächsten Wochen auf meinem Blog gehen?
Ich gebe euch mal einen kleinen Hinweis:

Samt – Samt – Samt – Samt – Samt

Über die Jahre habe ich einige Samtteile angesammelt und ich wollte diese mal mit euch teilen.
Die genähten Teile sind tatsächlich alle „alt“ aber ich trage sie trotzdem noch unglaublich gerne.
Das ist das Gute daran, dass ich schon so lange nähe:
ich habe bestimmt Content für ein ganzes Jahr, ohne wirklich neu nähen zu müssen 😀
Nachdem ich euch letzte Woche mein letztes Samtprojekt gezeigt habe, den grünen Samt-Zweiteiler, geht es weiter mit diesem Samtkleid (:
Tatsächlich habe ich das Kleid schon Anfang September genäht aber bisher einfach noch nicht auf dem Blog unter bekommen,
ich möchte ja immer einen „runden Rahmen“ um die Kleidungsstücke bieten.
Da es aus Stretchsamt ist, passt das Samtkleid auf jeden Fall super in diese Serie rein (:


Ich habe die Fotos an meiner Hochschule gemacht.
Ich bin an einem Sonntag in den verlassenen Modebereich gegangen, wo ich ungestört rumposen konnte.

Die Fotos sind vor einigen Wochen noch entstanden, als das Semester angefangen hatte und der Platz noch recht unbenutzt war.
Jetzt sieht es dort viel chaotischer und…. lebendiger aus… 😀
Anfangs habe ich dort öfters gearbeitet und meine PC-Arbeit wie Research usw. von dort aus erledigt.
Mittlerweile sind wir ja in der ersten Umsetzungsphase mit Probeteilen, Stoffexperimenten und viel Nähen.
Das mache ich lieber von zu Hause aus, da ich dort alles habe, was ich brauche (:
Eigentlich bräuchte ich jede Schere und jedes Lineal zwei mal, dann könnte ich abwechselnd dort oder hier zu Hause arbeiten.
Aber naja, hier kann ich immerhin laut Musik beim Arbeiten hören (:

Dieses Samtkleid aus Stretchsamt ist der absolute Traum!
Super schnell genäht mit dem Schnitt von Jojolino.

Ich war mit in ihrer spontanen Probenähgruppe, habe den Schnitt also kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen.
Ich habe übrigens schon einmal ein paar Fotos für das Kleid gemacht.
Irgendwie wollte ich sie jetzt aber passend zu den anderen Teilen am gleichen Ort nochmal machen.
Aber da die anderen Bilder auch echt cool geworden sind, zeige ich euch hier nochmal die anderen Fotos (:
Klick einfach Hier und du siehst die Bilder vom Anfang September (:
Hier könnt ihr den Schnitt von Jojolino bekommen:
Kleiderliebe
Wie findest du das Samtkleid?
Hinterlass auch gerne einen Kommentar oder schau dir die anderen Samtprojekte an (:
Der Beitrag ist auch mal wieder bei RUMS verlinkt. (:

Bleib kreativ, denn creativity is never wrong!
Bis bald!

Samt Kombinationen – es muss nicht nur Samt sein.


Hier ist der zweite Beitrag zu meiner geliebten Samtkombi.
Manch einer mag sich gedacht haben „das ist aber ein bisschen viel Samt auf einmal!“
Denn am Montag habe ich Hier meinen Samtzweiteiler präsentiert (:

Nein? Es gibt nicht so etwas wie „zu viel Samt“?

Den tollen Crash Samt habe ich von stoffe.de!!

Hier kommst du zum Stoff (:

Die Links sind Affiliate Links. Wenn du darüber den Stoff kaufst,
bekomme ich einen kleinen Teil, für dich entstehen aber keine Mehrkosten!

Nach ausgiebigen Tests und jahrelangen Studien habe ich herausgefunden, dass Samt gute Laune macht.
Außerdem wird man automatisch öfter gestreichelt und angefasst (ist wirklich so!)
Also auch ein super Tipp für Langzeitsingles, die sich nach menschlicher Nähe sehnen!
Einfach mehr Samt tragen und die Einsamkeit ist vorbei! (;


Wen ich mit meiner Samtkombi doch etwas abgeschreckt habe,
bekommt hier nochmal zwei weitere Kombinationsmöglichkeiten für den Samtlook.
Das Oberteil habe ich mit einem Faltenrock kombiniert der – Schande über mich – nicht selbst genäht ist!!!!!
Er ist aber immerhin ein Second Hand Stück, ist das okay? Ja ich denke schon!
Ich liebe ja weite Röcke und den dadurch entstehenden mädchenhafteren Touch sehr.
Kombiniert mit den derben Schuhen wird es dann aber wieder etwas rougher.

Die Samthose habe ich ganz winterlich mit einer leichten, weißen Bluse kombiniert… (;

Naja der Look schreit zwar eher nach Frühling aber egal! Ich bin kein riesen Winterfan, deshalb darf diese Kombi mir die kalte Jahreszeit etwas auffrischen.
Diese Bluse habe ich auch schon vor einigen Jahren genäht, ich bin immernoch Fan von diesem schönen Blumenstoff.

Mit dem Stoff hatte ich damals meine erster Online-Stoff-Shopping Erfahrung.

Ich hatte mir ein paar Kleinigkeiten bestellt und wollte, wenn man schon mal dabei ist „nur mal so bei Stoffen schauen“.
Da der Stoff reduziert war, musste ich einfach zuschlagen! Ein weiterer Stoff landete im Einkaufskorb.
Nachdem die Stoffe dann ankamen die Überraschung:
ich hatte mir das Material ganz anders vorgestellt und auf dem anderen Stoff waren kleine silber glitzernde Klebepailletten,
die man auf dem Bild im Onlineshop nicht finden konnte.
Das sollte für eine längere Zeit meine einzige Online-Stoffe-Shoppen-Erfahrung bleiben,
ich mag es einfach lieber die Stoffe anfassen zu können.
Bei diesem Samt musste ich aber online zuschlagen.


Ich hatte diese tolle Kombi bei Zara gefunden
& wollte sie unbedingt nachnähen, kaufen war keine Option.

Außerdem wollte ich das Oberteil doch etwas spannender gestalten.
Nachdem aber in den umliegenden Stoffläden kein Plissee-artiger Samtstoff angeboten wurde, musste ich im Internet recherchieren.
Bei stoffe.de wurde ich dann zum Glück fündig. Den Stoff gibt es noch in blau, schwarz und rot.

Hier gehts zum Crash Samt von stoffe.de!!

 


Ich liebe diese weiten Hosen ja sehr, bei denen man sich nicht ganz sicher ist: Rock oder Hose?

Der Beweis: Es ist eine Hose!
Wie findet ihr die Kombis?
bleibt weiter kreativ, denn creativity is never wrong (:

Der Beitrag ist auch wieder bei rums verlinkt.
Schaut dort gerne mal vorbei um noch mehr Inspiration zu finden!

Samtzweiteiler – ich liebe Samt


[Werbung]

Dieses Outfit ist heute für die #12coloursofhandmadefashion im November.

Selmin von TweedandGreet hat uns diesmal farbtechnisch freie Hand gelassen und ich finde diese Kombi gerade einfach perfekt!! (:

Den tollen Crash Samt habe ich von stoffe.de!!

Hier kommst du zum Stoff (:

Leider scheint der grüne Stoff schon aus zu sein. Es gibt ihn noch in blau, schwarz und rot. Auch sehr cool für Weihnachten!
Der Link ist ein affiliate Link. Ich bekomme einen kleinen Anteil, falls du über diesen Link einen Stoff bestellst, für dich entstehen keine Mehrkosten!
Ich habe den Stoff selbst gekauft, muss ihn nun aber trotzdem als Werbung kennzeichnen, damit alles transparent bleibt. (:


Achtung, heute wird es lang!

Ich muss euch mal ein kleines Update über mein ach so spannendes Leben geben:

Einige von euch haben bei Instagram mitbekommen, dass ich bei einem Film mitgearbeitet habe.
Darauf hin kamen immer wieder Fragen, was das denn genau für ein Projekt sei.
Hier bekommt ihr jetzt mal einen kleinen Bericht darüber, was das für ein ominöses Projekt ist,
wie ich dahin gekommen bin und was ich genau gemacht habe.
Schnappt euch einen Tee/Kaffe/irgend was zum Knabbern. Los gehts!

 

Chocolate Man – Der Film

Wie ich dazu gekommen bin:

Okay wir müssen ein bisschen vorspulen, um das Ganze zu erklären:
Ich habe die liebe Liz von You and I – DIY vor ca. einem Jahr kennen gelernt. Sie hat mir schon bei unserem ersten Treffen davon vorgeschwärmt,
was für eine tolle Erfahrung es für sie gewesen ist, einmal bei einem Film der Filmakademie Ludwigsburg mitgeholfen zu haben.
Sie als studierte Kostümbildnerin, hatte natürlich schon eher einen Bezug dazu und hatte damals auch die Möglichkeit
das Kostüm für die Hauptdarstellerin zu fertigen. Schaut euch einfach mal ab Minute 16 in diesem Video an,
was für ein wunderschönes Kleid sie angefertigt hat!!! Tolle Arbeit!

Sie hatte mir davon erzählt, was für eine tolle Zeit es gewesen ist, als ein großes Team gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten.
Schon damals hab ich gesagt „das möchte ich auch mal machen!“ Ich hatte sogar in den Semesterferien einmal nach offenen Projekten gesucht, doch bin nicht wirklich fündig geworden.
Am Mittwoch Abend, den 1.11. habe ich durch meine Facebook – Startseite gescrollt, als ich einen Beitrag von Liz gefunden habe:

„Für ein Filmprojekt wird dringend eine Garderobiere gesucht.“

Dem Hilferuf auf Facebook folgend, habe ich Liz einfach mal angeschrieben. Ich erfuhr, dass sich eine Garderobiere den Knöchel verstaucht hatte und daher dringend Ersatz gesucht wurde. Nachdem klar war, dass ich nicht die komplette Zeit anwesend sein muss, sondern auch nur ein paar Tage helfen konnte, beschloss ich mich darauf einzulassen! So eine Möglichkeit würde sicher auch nicht so schnell nochmal kommen! Das gemeine daran: es würde schon am Freitag Nachmittag losgehen! Also hatte ich noch genau einen Tag, den Donnerstag,
um mich etwas darauf vorzubereiten und meinen Unikram etwas zu sortieren.

In Chocolate Man geht es um einen Kriegsfotografen.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht genau, wie viel ich von der Handlung letzt endlich verraten darf, ich werde euch sobald der Film fertig ist eh damit zu spamen! 😀
Grob gestagt bekommt man einen Einblick in die Welt, in der der Fotograf sich gerade mit drei Soldaten befindet.
Sie finden ein kleines, einsames Mädchen das er zu beschützen versucht. Die szenischen Bilder sind sehr eindrucksvoll und dramatisch dargestellt.
Von Nebelmaschinen, über Explosionen, visuelle Effekte, täuschend echten Waffen und Stuntmännern war alles dabei, was für einen aufwendigen und spannenden Film gebraucht wird!
Ich habe leider von den Explosionen und den Stuntmännern nichts mehr mitbekommen aber einige visuelle Effekt – Szenen und eine Schusshagel-Szene habe ich beobachten können.
Schon extrem spannend mal hinter die Kulissen schauen zu können!
Gedreht wurde im Stöffel Park, im Westerwald.
Es ist ein altes, stillgelegtes Industrie-Gelände, das einfach die perfekte Atmosphäre geschaffen hat.
Ich bin wirklich so gespannt, wie die Szenen dann am Ende im Film aussehen werden!

Meine Aufgaben:

Allgemein ist es beim Film so, dass es eine Kostümbildnerin gibt, die schon Wochen vorher mit den Schauspielern Anproben macht,
Kostüme zusammen stellt und versucht den Charakter der Rolle durch die Kleidung perfekt zu treffen.
Kleider machen Leute – natürlich bekommen wir durch die äußere Erscheinung einen Eindruck von einer Person.
Die Kleidung muss zur Rolle, zur Umgebung und zum Kontext passen.
Die Schaupieler müssen sich so wohl wie möglich fühlen und der Regisseur hat auch Vorstellungen, die mit einfließen.
Dass die Schaupieler im richtigen Outfit am Set erscheinen, ist die Aufgabe der Garderobieren.
Es ist natürlich nicht die Sache des Schauspielers zu wissen, welche Kleidung er wann tragen muss.
Wir hatten zum Glück für jeden Schauspieler nur ein Outfit – was diesen Aspekt schonmal einfacher gemacht hat!

Auch Übergänge müssen beachtet werden!!!

Wird eine Szene an einem Tag aus der einen Perspektive gedreht, am nächsten Tag dann aus einer anderen Perspektive, muss das Kostüm natürlich genau gleich aussehen.
Klingt einfach, man muss aber einfach ständig aufmerksam sein! War die Jacke gestern auch geschlossen? Wie lag die Kaputze? Hat die Kette aus dem Shirt rausgeschaut?
Das können alles Aspekte sein, die, vor Allem im Close Up, einfach seltsam wirken, wenn sie sich im Wechsel der Perspektiven verändern!

Das beste Beispiel dafür, wie aufmerksam man sein muss,
war hierbei unser lieber Fotograf, der in den ersten Szenen fünf Ringe trug.

Auf einmal war einer verschwunden. Er war nicht auffindbar, bis der Schauspieler sich über einen Stein wunderte, der in seinem Schuh steckte.
Als er ihn rausholen wollte fand er den verlorenen Ring. Beim Einlegen von Wärmeeinlagen hatte er den Ring in seinem Schuh versenkt 😀
Da die Szene aber schon im Kasten war und man wegen diesem Ring das Ganze nicht nochmals filmen würde, hieß es für uns:
nach dieser Szene hat er nurnoch vier Ringe. Da aber ja nicht chronologisch gefilmt wird, mussten wir jedes Mal kurz checken:
Welche Szene spielen wir? Hat er seinen Ring an oder schon „verloren“?
Keine „große Sache“, aber wenn man dabei noch an so viele andere Dinge denken muss, wird es doch nach und nach immer mehr, was einem im Kopf rumschwirrt!

Gerade für mich war es super aufregend anfangs! Ich kannte natürlich die Abläufe nicht und wollte nichts falsch machen.
Ich wollte nicht die sein, an der es am Ende hängt, wenn sich eine Szene verzögert, weil man z.B. Schuhe in der Garderobe vergessen hätte.
Es sind ja schließlich so viele Leute involviert, da wäre es auch schlimm, wenn jeder, wegen jeder Kleinigkeit nochmal 5 Minuten mehr braucht!

Da es im Krieg spielt, musste die Kleidung auch dreckig sein!

Ich war noch nie so dauerdreckig!!! Ständig bin ich mit „Staubsäckchen“ rumgerannt und habe die Kleidung der Schauspieler patiniert.
Patinieren ist der Begriff für Kleidung dreckig machen (: Leider hält der Staub natürlich nicht langfristig und es musste immer wieder erneuert werden.

Was auch eine richtig wichtige Aufgabe für uns war: die Schauspieler warm halten.
Es war wirklich richtig kalt und die Kostüme waren, obwohl wir alle mit Wärmeunterwäsche, Thermoeinlagen und allem,
was drunter zu ziehen ging, versorgt haben, mussten wir immer wieder zwischen den Szenen mit Decken rein rennen und unsere Schauspieler wärmen.
Zitternde Soldaten und im extremfall kranke Schauspieler konnten wir nicht brauchen!
So war mir immerhin nie wirklich kalt, weil ich immer mit Decken und Wärmflaschen bewaffnet am Rand stand,
immer bereit in den kurzen Pausen rein zu springen und die Schauspieler zu versorgen.
Wir waren zum Glück immer zu zweit, zeitweise zu dritt. Alleine hätte ich die 5 Schauspieler nicht versorgen können!

Mein Fazit:

Es war eine extrem aufregende Zeit und hat mir sehr viel Spaß gemacht.
Liz hatte mir anfangs gesagt, dass es sehr toll ist zu sehen, wie jeder in seinem Gebiet das Beste herausholen möchte.
Die Ton-Leute möchten den besten Ton, die Maske das perfekte Make-Up, die Kamera die perfekten Perspektiven usw.
Alle haben ihren Fokus und gemeinsam entsteht etwas richtig Tolles! Dem kann ich nach den paar Tagen wirklich zustimmen!
Ich wäre gerne die komplette Zeit dabei gewesen, aber ich musste zurück an meine Uni und hier meine Aufgaben erledigen ):
Immerhin war ich 7 Tage dabei, mehr als die Hälfte also, eine wirklich spannende Zeit!
Ich habe besonders nachts gemerkt, wie sehr mich das Ganze gefesselt hat!

Ich habe ständig geträumt, dass ich irgendwo zum Set muss,
habe nachts begonnen mir Socken anzuziehen, bis mir klar geworden ist: du träumst!!!

Auch als ich wieder daheim war, habe ich geträumt, dass die nächste Szene in meinem Zimmer gedreht werden sollte.
Nachts habe ich begonnen Dinge, die neben meinem Bett lagen schnell unters Bett zu schieben, damit mehr Platz für die Crew ist!!!
Verrückt oder? 😀 Aber nicht im negativen Sinne, man hat einfach nur gesehen, wie wichtig es mir war einen guten Job zu machen
und da es einfach so anders war als alles, was ich davor gemacht habe, war es irgendwie besonders aufregend!

Wenn du dir den kompletten Text durchgelesen hast dann hier erstmal Respekt an dich!!!
Ich hoffe es war ein interessanter Einblick!!
Bis der Film fertig ist wird es sicher noch bis ca. Mai dauern aber dann werde ich ihn euch auf jeden Fall zeigen!!!

Bleib weiter kreativ, denn creativity is never wrong!
Bis Bald (: