Jeans nähen – Detailfotos und die Story dahinter

Heute darf ich euch meine neuen Lieblingsjeans präsentieren!!!

Ich durfte bei Kiras Jeans Workshop mitarbeiten und mit Probe nähen.
Hier kommst du zum Workshop – er ist wirklich toll gemacht! Respekt an Kira und die Arbeit, Zeit und Liebe, die da rein geflossen ist!!!
Als ich von ihrem Workshop gelesen habe dachte ich:
coole Herausforderung, eine Jeans habe ich tatsächlich noch nie genäht, Hosen schon oft aber richtige Jeans eben noch nicht.
Als es dann so weit war dachte ich mir: warum habe ich mich darauf eingelassen?

Ich kann mich nämlich nicht mehr daran erinnern, wann ich die letzte Skinny Jeans gekauft habe.

Und was haben wir als erstes genäht? Eine Skinny Jeans. Aber warum habe ich keine Skinny Jeans mehr gekauft?
Nicht, weil ich keine engen Hosen mag, sondern eher weil ich einfach jedes Mal beim Einkaufen super frustriert bin!
Ich habe eine Jeggins, die ich ab und zu trage, wenn der Look meiner Meinung nach eine enge Hose verträgt.
Aber ansonsten bin ich eher ein Fan von weiten Jeans und Culottes.

 

Wenn ich meine Figur beschreiben sollte, würde ich nett sagen: kleene dicke Beenschen.

Es ist einfach die Wahrheit: meine Oberschenkel sind keine Stöckchen.
Vielleicht, weil ich ganz gerne joggen gehe, andererseits ist es vermutlich Veranlagung, ist ja letzt endlich auch egal: ich betone sie einfach nicht gerne.
Für diese Fotos habe ich jetzt eher eine Kombination gewählt, die ich so vermutlich auch weniger tragen würde.
Ich mag die Kombi mit der Bluse zwar, aber zu Skinny Jeans trage ich normalerweilse weite Kleidung.
Um euch die Jeans aber richtig zu präsentieren, wäre es nicht so sinnvoll gewesen ein Riesenshirt zu tragen!

 

Nachdem ich der Skinny Jeans also anfangs etwas kritisch gegenüber stand,
hat sie sich als super bequem rausgestellt!

Ich habe sie extra nicht zu eng genäht und mit einem 3% Elastan Anteil, passt sie sich meiner Figur wirklich super an.
Ich bin total zufrieden und habe mich lange nicht mehr so gut in einer Skinny Jeans gefühlt! (das klingt jetzt wie ein schlechter Werbespruch aber stimmt halt wirklich!)
Da zeigt sich mal wieder: beim Selber nähen, kann man eben den Sitz selbst steuern und fühlt sich langfristig wohler mit der Kleidung.
Dagegen war ich von Anfang an der absolute Fan der Mom Jeans! Ich liebe sie wirklich sehr und hab schon die Zweite zugeschnitten!
So eine Hose wollte ich schon länger und bin jetzt ganz froh mit keine 80Euro Levis gekauft zu haben, sondern Kiras tollen Schnitt umgesetzt zu haben.
Hier habe ich auch mit Schmirgelpapier nachgeholfen um sie etwas heller zu machen und einen leichten „used“ Look zu bekommen.
Auch wenn man es auf den Fotos vermutlich schlecht sieht: es macht letzt endlich einen großen Unterschied.
Meine Liebe zur Mom Jeans habe ich spätestens gemerkt, als ich gesehen habe, wie viele Fotos ich von der Skinny Jeans
und wie viele von der Mom Jeans gemacht habe. Bei der Mom Jeans waren es deutlich mehr!
Wer mit auf Instagram folgt und meine Storys anschaut, wird gesehen haben, dass die Fotos für die Jeans gar nicht so easy waren.
Im anderen Beitrag hier erzähle ich euch von meinem schweren Weg gute Fotos zu bekommen und zeige euch die anderen Fotos.

Wie findest du die Jeans?
Ich freue mich über Kommentare 🙂
Bleib weiter kreativ, denn creativity is never wrong!!

Jeans nähen – the couture Probenähen Style version :D


Kira von The Couture plant ja schon seit einiger Zeit einen Jeans Workshop und ich durfte mit beim Nähen dabei sein (:
Hier kommst du zum Workshop – er ist wirklich toll gemacht! Respekt an Kira und die Arbeit, Zeit und Liebe, die da rein geflossen ist!!!
Ich war mal so frei meine zwei Ergebnisse zu posten, da man auf den Bildern sowieso keine großen Details der Hose selbst erkennen kann… ):
Die Fotos des zweiten Jeans Beitrags werden dann deutlicher!!! Lest einfach weiter, um von meinem Kampf um das richtige Licht zu erfahren.
Wer mir auf Instagram in meinen Storys folgt wird mein Fotoproblem letzte Woche mitbekommen haben:

Der Kampf mit schlechtem Licht und der Präsentation einer dunklen Jeans!

denn Fotos machen wird im Winter für mich immer schwerer. Ich gehe ganz gerne an meine Hochschule,
da dort viele große weiße Flächen sind und es allgemein schön hell ist.
Im Sommer konnte ich einfach um 6-7Uhr morgens an meiner Hochschule fotografieren, bevor der normale Betrieb losgeht.
Nur die Putzfrauen bekommen meine Fotosessions öfters mit – ich will gar nicht wissen, was sie von mir denken, wenn ich meinen Po für Detailaufnahmen Fotografiere 😀
Nun wird es aber auch erst um 8Uhr hell und Tageslicht ist für Fotos einfach schon eine schönere Sache. um 8:30 trudeln die ersten Studenten ein.
30 Minuten für 2 Outifts ist schon knapp. Zumindest bei mir… Aber wofür hat man denn Tageslichtlampen?

Um 7 Uhr morgens stand ich dann letzte Woche mit einer meiner beiden Tageslichtlampe bewaffnet in der Hochschule.

Angefangen habe ich mit dem vorhandenen Deckenlicht, da ich dachte es ist hell genug.
Ich habe unterschiedliche Einstellungen an der Kamera ausprobiert, an der Belichtung geschraubt, den Iso Wert immer weiter nach oben geschraubt
(und damit die Qualität der Bilder verschlechtert) bis ich nach 45 Minuten beschlossen habe: wenn man von der Hose etwas erkennen soll,
muss ich die Tageslichtlampe einsetzen! Denn auch wenn die anderen Bilder mir optisch total gefallen, erfüllen sie den Sinn nicht, dass ich euch die Hose präsentiere!
Mit der Tageslichtlampe hat sich die Stimmung und die Szene aber nochmals komplett geändert und die Bilder, die ich davor gemacht habe, sprechen eine ganz andere Sprache als diese hier und passen somit nicht zusammen! So ging dann das große gerenne los.
Ich hatte nurnoch ca. 30-40 Minuten Zeit, bis die ersten Studenten kommen würden, wollte aber beide Hosen in beiden Lichtsituation fotografieren um daheim entscheiden zu können, welche ich besser finde. Dabei habe ich halt tatsächlich die Skinny Jeans deutlich weniger fotografiert, was mir beim vielen hin und her gar nicht aufgefallen ist. Bzw. habe ich mich wohl in der Mom Jeans so wohl gefühlt, dass ich darin stundenlang hätte Posen können 😀
Daheim ist mir dann aufgefallen: ich finde die erste Lichtsituation doch vieeel schöner und die Stimmung gefällt mir deutlich mehr.
In meiner Instagram Umfrage haben mir da auch die meisten zugestimmt. Aber um die Jeans richtig zu präsentieren, muss ich nun auch die anderen Fotos mit einbauen.
Der erste Post, mit den gut ausgeleuchteten Jeans, wo man dann auch mehr Details erkennen kann, kommt auch noch 🙂
Also: was habe ich aus meinem Fotochaos gelernt:

Licht ist wichtig und kann einen riesigen Unterschied machen!

(das wusste ich zwar theoretisch schon vorher, hab es jetzt aber am eigenen Leib kennen gelernt)
In dem Sinne: bleibt kreativ, denn creativity is never wrong!
Dieser Beitrag ist auch mal wieder bei RUMS dabei (:

Mein Sexy Blick, muss hier auch mit rein 😀
Ich habe versucht den Papierstreifen da oben ab zu machen,
war aber selbst mit Stuhl zu klein. Schade 😀

Delaribag2 – der Partyrucksack


Die delaribag2 ist draußen und ich war wieder mit dabei, beim Probenähen (:

Es hat mich wieder sehr gefreut Nine unterstützen zu können und die tolle delaribag2 als eine der Ersten ausprobieren zu können!
Schaut unbedingt bei ihr vorbei um euch den Schnitt zu sichern!!!
Diesmal sind meine Fotos weniger „Personenlastig“ – das heißt: ich bin nicht mit drauf! (:
Ich bin aber allgemein gerade dabei meinen Content mehr zu hinterfragen und mich etwas raus zu wagen aus der „Blase“ in die ich mich die letzten Monate begeben habe.
Fotografieren macht mir total viel Spaß und ich möchte mich dabei definitiv weiter entwickeln und nicht jedes Mal die gleichen Fotos machen.
Da der Blog für mich mein kleiner Spielplatz ist, möchte ich mich einfach etwas „austoben“ und schauen, welche Bilder mir Spaß machen und optisch gefallen.
Auch einen kleinen Illustartionspart werde ich in Zukunft auf meinem Blog einfließen lassen.
Ich habe anfangs sehr „Zielgruppenlastig“ gedacht und mich gefragt, ob es irgend jemanden interessiert, was ich sonst so neben dem Nähen mache.

Ich dachte ich vergraule die Leser mit zusätzlichem, „künstlerischem“ Content.  

Nachdem ich auf Instagram öfters in Storys gezeigt habe, was ich so zeichne und dafür durchgängig positives Feedback bekommen habe,
habe ich gemerkt, dass ich das eigentlich auch auf meinem Blog mit einbinden kann.
Es ist eben ein anderer Aspekt meiner Kreativität, der mir auch total viel Spaß macht und vielleicht auch den ein oder anderen von euch inspiriert!
Ich möchte allgemein mehr meine Gedanken teilen und erzählen, was mich gerade so beschäftigt.
Wen es nicht interessiert, der kann sich ja gerne einfach nur die Bilder anschauen und den Text überlesen, das ist ja auch okay (:
Ich möchte euch einfach mehr mitnehmen in meine Welt und in meinen Kopf.


Wer es noch nicht mitbekommen hat: ich studiere Modedesign und befinde mich gerade definitiv zwischen zwei Welten.
Einerseits der Nähwelt, die eine ganz eigene Ästhetik entwickelt hat und andererseits in der Modeszene, die ebenfalls ihre eigenen Vorstellungen von „gut & schlecht“ hat.

Nachdem ich mich nun im Sommer sehr in die Nähwelt gestürzt habe,
bin ich gerade nicht sicher, ob ich mich darin sehe.

Andererseits kann man etwas nur ändern, indem man selbst neue Möglichkeiten aufzeigt! Nur darüber meckern bringt auch nichts!
Masha und Lisa von dem Podcast MatchaLatte sind für mich hier sehr große Vorbilder:
Sie selbst hinterfragen die Modeszene und den Bloggermarkt, indem sie anders sind!
Sie beschäftigen sich mit anderen Themen, haben eine andere Ästhetik, machen ihr eigenes Ding.
Masha zum Beispiel reist bewusst immer an Orte, die sie noch auf keinem anderen Blog gesehen hat.
Einerseits weil es sie selbst langweilt, da man die Orte gefühlt schon „kennt“, andererseits weil sie den Lesern nicht das Hundertste Eiffelturm Bild präsentieren möchte.
Eine Tasche, die gerade jeder trägt? Findet sie langweilig: möchte sie nicht!
Bei Lisa und ihre Blogpartnerin Tanja kann man in der Instagramstory verfolgen, was für Ausflüge sie machen, um dem Modezirkus etwas zu entfliegen.
Sie gehen in Parks, schauen sich Kultur an, beschäftigen sich mit anderen Themen, die nicht klassisch mit Mode in Verbindung gebracht werden.
Sie sagen aber selbst von sich, dass sie Modeblogger sind. Einfach aus dem Grund, um zu helfen dem Wort eine positivere Konnotation zu geben.
Modeblogger sind nicht nur kleine Beautygirls, die unreflektiert Produkte in die Kamera halten, sondern können auch Hirn haben!

Genauso sehe ich mich gerade als Nähbloggerin, denn das ist es, was ich hier präsentiere!

Trotzdem sehe ich mich nicht komplett als Nähbloggerin, weil ich das Gefühl habe, dem Bild nicht zu entsprechen, wie eine Nähbloggerin auszusehen hat…
Ich hinterfrage gerade sehr viel und fange langsam immer mehr damit an mein eigenes Ding durchzuziehen!
Ganz gelöst davon, wie ich das Gefühl habe sein zu müssen; was ich von Außen für Einflüsse sehe, wie ich sein sollte.
Denn nur so kann ich Beiträge entwickeln, die anders sind und mit denen ich mich identifizieren kann.
So bin ich mit diesen Fotos für die delaribag2 echt mal wieder richtig zufrieden – auch die Fotos der großen Version kommen noch und gefallen mir ganz gut.

übrigens: wer es bemerkt hat: in dem Schuh steht NICHT Sex drin!

Da steht Unisex aber der erste Bereich ist abgeschnitten!! Ist mir erst nachträglich aufgefallen… ups 😀
Schreibt mir gerne, was ihr von meinen Gedanken haltet oder auch nur von den Bildern und von der delaribag2 (:
Ich freue mich über euer Feedback.

Hier gehts zu RUMS, wo ihr noch mehr Inspirationen finden könnt 🙂

Bleibt weiter kreativ, denn creativity is never wrong!

Hier gehts zur großen Delaribag:

Probenähen Rüschenkleid #Tee

Wie cool ist denn bitte das neue Kleid von FASHIONTAMTAM?
Da ich es so angenehm finde, es so schnell genäht ist (und ich ja sonst keine Kleidung hab!), hab ich beschlossen noch eins zu nähen.
Diesmal in der Rüschenversion: Die Reststücke, die übrig waren habe ich zu einem langen Schlauch genäht und dann als Rüsche an den Saum angesetzt.

Der Stoff für dieses Kleid hat mich gefunden und angeschrien „Nimm mich – ich will ein Kleid #TEE werden!!!“
Hier kommt ihr übrigens zum Schnitt der Lieben Fashiontamtam 🙂

Ihr kennt das ja sicher:
man läuft durch den Stoffladen, will nur kuuurrz eine Kleinigkeit kaufen
und dann siehst du einen Stoff, den du einfach nicht liegen lassen kannst!
Am Schlimmsten ist es bei mir bei Reststoffen! Das war bei diesem 1m Stück auch der Fall.
Da bekomm ich gleich das Gefühl von: wenn du JETZT nicht zuschlägst,
dann gibt es den NIEEE wieder und es wird NIE wieder einen ähnlichen Stoff geben!!!!

Restekisten sind mein Untergang!

 

In einem Laden voller Stoffballen, kann ich mich oft schwer entscheiden weil:
Wie viel Meter will ich denn überhaupt abschneiden lassen?
Was will ich denn aus dem Stoff überhaupt genau machen?
Und dann muss man ja erstmal warten bis die nächste Verkäuferin Zeit hat.
Und dann ist da echt eine vooolllll lange Schlange und bis ich dran komme dauert das noch locker 20 Minuten.
Bei Reststoffen ist das so: Zack, hab ich, nehm ich, mach ich mal was Schönes draus!

Storytime:

Die Stoffe für meine ersten Nähprojekte hab ich fast alle aus Restekisten gezogen!
Bei uns im Stoffladen gibt es da nämlich echt immer wieder ziemlich coole Reststücken.
Das hat mir einfach etwas die Angst davor genommen, dass ich jetzt einen total teuren Stoff vernähe
und im worst case auch so verkacke, dass ich ihn nicht mehr nutzen kann!!
Das kann ich also jedem von euch raten, der noch nicht lange näht:
Wühlt euch durch die Restekisten, durchforstet die Wühltische nach den Schätzen und genießt das Stöbern!!!!

Es lohnt sich!!!
Wie findest du das Kleid? Welches gefällt dir besser? Das mit oder das ohne Rüsche?
Bleib mir weiter kreativ, denn creativity is never wrong!!!

Deine JessicaLi

 

 

Kleid #Tee Version1


Yes, this is fashion.
Yes, ich mache Fotos auf meinem Sofa mit Schuhen!!!!
1. weil es eh schon recht dreckig ist und mal wieder ordentlich geputzt werden muss 😀
2. weil ich inspiriert wurde von Stella McCartneys Fotostrecke für ihre Pre Fall 2017 Kollektion
Die Bilder sind so unglaublich cool, wie die Models ganz lässig auf den Sofas und Couchtischen stehen!
Natürlich sind die entsprechenden Teile noch so cool präpariert, dass sie aussehen als würden sie vom Boden verschlungen werden!
Sie haben sogar das Dach eines Autos im Fotoshooting integriert!!! Wie cool ist das denn?
Diese Special Effekte habe ich jetzt leider nicht einbauen können ):
Nächstes mal dann!!!

Aber was ist das eigentlich für ein cooles Kleid? (;
Die liebe Lisa von FASHIONTAMTAM hat einen neuen Schnitt am Start!
Hier findest du das gute Stück.
Diesmal ist es ein super einfaches T-Shirt-Kleid.
Genäht ist es soooo schnell, dass ich mir gleich ein zweites gemacht habe – das kommt auch diese Woche noch 😀
Das Kleid ist genau mein Ding: weit, lässig, locker, engt nicht ein und ist in vielen Varianten kombinierbar!
Ich finde es sieht super aus und ist echt perfekt für Anfänger geeignet!
Damit mache ich diesmal auch mit bei #rums

Wie findest du das Teil?
Gefällt dir der Pfauenstoff genauso wie mir?
Den hatte ich noch in einer Stoffkisten, was man da so findet!!!

Bleib kreativ, denn creativity is never wrong (;
Deine JessicaLi

 

toller Sommerrock – Probenähen bei Jojolino

Ich hatte erneut die Möglichkeit bei einem Probenähen mitzumachen.
Diesmal ging es um den neuen Rock „Frau Sinnlich“ von der lieben Jojolino. Hier könnt ihr den Schnitt kaufen (:
Es ist eine Art Pencilskirt, den sie mit kleinen Details, wie den leicht ausgestellten Taschen zu etwas Besonderem macht.
Nun fragt ihr euch vielleich: „leicht ausgestellte Taschen? Sehe ich bisher nirgends.“
Tja, da beginnt dann auch meine „ich hab ja so viel Erfahrung, ich näh das mal kurz durch“ Geschichte:
Dass der Rock in bestimmten Stoffen funktioniert, hat Johanna dazu geschrieben.
Wenn man sich das nicht ordentlich durchliest, braucht man sich also nicht wundern, wenn der erste Rock,
aus leichtem Jersey, viel zu locker rauskommt und von der Passform her einfach zu wenig Stand hat.
Der zweite Rock sollte also aus etwas festerem Stoff genäht werden. Etwas fester? Ja genau Jessy.
Nicht so fest, dass man den Allerwertesten kaum mehr durch die schmalste Stelle bekommt.
Ich hatte zwar schon mitbekommen, dass andere Frauen auch ihr Popöchen etwas rein zwängen mussten
aber wofür quälen, wenn man eine andere Möglichkeit hat?
Die Lösung für das „ich quetsche mich in den Rock“-Problem war also ein Reißverschluss.
Da der Rock in meiner Version nur Seitennähte hat, musste der Reißverschluss also hier eingearbeitet werden.
Dadurch ging schonmal Tasche Nummer 1 flöten. Da die Taschen sich gegenseitig durch ein Verbindungsband halt geben,
ich aber der übrig gebliebenen Tasche ihren Partner genommen hatte, musste ich die Tasche auf der anderen Seite auch etwas verkleinern.
Hätte außerdem komisch ausgesehen, wenn die eine Seite leicht ausgestellt ist, die andere aber anliegend.
Also seht ihr hier das leicht abgeänderte Ergebnis zum Rock Frau Sinnlich. Wie ihr seht, ist der Name Programm:
Er sitzt eng am Körper, macht eine schöne Sanduhrenform und hat trotzdem genug Beinfreiheit,
damit die Trägerin von Frau Sinnlich nicht mit Minischritten ganz unsinnlich durch die gegend trippelt. (;
In meiner Version eigenet er sich, besonders natürlich durch den Print, toll als Sommeroutfit,
besonders gerne in der Kombination mit einem leichten, lockeren Shirt.
Mein Fazit zum Schnitt:  Einfacher geht es kaum!
Perfekt geeignet für Nähanfänger und mal für ein leichtes Projekt zwischendurch.
Mein einziger Hacken, ist nun eher mein eigener Fehler: die Stoffauswahl.
Ich würde wirklich zu einem stabileren Jersey raten. Ansonsten gibt es natürlich bei einem stabileren Stoff die Möglichkeit
VORHER eine Naht in der hinteren Mitte zu planen und dort den Reißverschluss einzuarbeiten.

Wie findest du den Rock und den Stoff? Ich habe mich direkt verliebt!!
Bleib mir weiter kreativ, denn du weißt:

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Probenähen – Delaribag

Ich hatte die Ehre für die liebe Nine von delari Probenähen zu dürfen.
Sie hat einen sehr schönen Rucksack entwickelt: die delaribag.
Der Schnitt ist wirklich super einfach und gut beschrieben in ihrer Anleitung.
Eigentlich wollte ich mir einen schlichten Rucksack nähen,
den ich täglich benutzen kann, aber dann bin ich über diesen Stoff gestoßen (:
Er hat mich magisch angezogen und gerufen: „kauf mich!“ Unauffällig kann ich also schonmal sehr gut!
Naja dann muss eben noch ein zweiter Rucksack genäht werden, geht ja zum Glück schnell! (:

Wie gefällt dir meine Version der delaribag?
Schreib mir gerne einen Kommentar.
Bleib mir weiter kreativ, denn du weißt:

 

 

 

 

 

 

 

 

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