Ösen Ideen – meine Inspirationen im Editorial Shooting


meine Ösen Ideen alle auf einem Haufen!!

mein kleines Ösenshooting

Ich liebe es ja in kleinen Projekten zu denken. Wer mich schon etwas länger verfolgt wird vielleicht gemerkt haben,
dass ich mir immer ein Thema suche und dazu ein paar Beispiele durchspiele und aufzeige.
Ich kann das nicht, nur ein Teil zu nähen! Wenn ich z.B. das Thema Ösen im Kopf habe, hab ich gleich so viele Ideen und Dinge,
die ich umsetzen und ausprobieren möchte, da entstehen dann sehr schnell mehrere Teile! Ich will dann einfach auch wissen,
ob es so funktioniert, wie ich es mir vorstelle und ob ich das Kleidungsstück genau so hinbekomme, wie es in meinem Kopf ist!

Das reizt mich (:

Für die Uni sollten wir am Ende des letzten Semesters ein kleines Shooting, im Rahmen eines Stylingkurses, umsetzen.
Da ich in dem Semester nur die Theoriekurse belegt habe und keine Kollektion zu fotografieren hatte,
habe ich mir meine Ösenteile vorgenommen. Die Ösen in allerlei Varianten darzustellen und auch damit zu spielen,
dass sich verrückte Bindungsmöglichkeiten ergeben, hat total Spaß gemacht.
Somit könnt ihr also hier mein kleines persönliches „Editorial Shooting“ zum Thema Ösen sehen! (:
Ich wollte euch die unterschiedlichen Möglichkeiten zeigen und somit eure Lust auf mehr Löcher in eurer Kleidung wecken (;
Von den sehr kleinen, bunten Ösen, bis zu den Größeren. Von der Hose, über die Bluse, bis zum Kleid: überall passen sie rein (:

 

Ich habe dir in einem Extrabeitrag meine einzelnen Ideen nochmal dargestellt.
Das Shirt mit den Ösenärmeln findest du hier,
Hier findest du die Oberteile mit Ösen am Kragen/Ausschnitt
Das Upcycling Oversize Shirt findest du hier.
Und hier ist das Ösenkleid.
So kannst du die coolen Ösen Ideen einfach nachmachen! (:

Was hälst du von meinen Ösen Ideen?
Hab ich deine Lust auf Ösen vielleicht wecken können?

Schreib mir gerne einen Kommentar, was du von den Bildern hältst (:
Und vergiss wie immer nicht:
Creativity is never wrong!!!

 

 

 

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Ösenkleid – meine Anleitung für jedes Kleid



Taddaaa hier ist ein Ösenkleid, dass du selbst nachmachen kannst.


Alles was du für dein Ösenkleid brauchst, ist einen ähnlichen, locker fallenden Kleiderschnitt, wie dieser hier z.B.
Bei dem Kleid habe ich beim Vorderteil über der Brust – ca an der Ärmeleinsatzstelle – das Schnittteil geteilt.
Ich hatte das Kleid schon einmal genäht und habe beim „normalen“ Kleid abgemessen, bei wie viel Zentimeter es eingeschnitten werden kann:
du willst ja schließlich nicht einen Schlitz auf der Höhe deiner Nippel 😀 (zumindest wollte ich das nicht…)

Ich ziehe zur Sicherheit bei diesem Kleid immer ein Top drunter: nicht, dass die Bindung auf einmal aufgeht und ich meinen BH entblöße 😀
Beim Rückteil habe ich es ca auf der selben Höhe geteilt. An den Schultern habe ich auch Ösen eingefügt.
An allen Kanten, die mit Ösen verarbeitet werden, brauchst du eine verstärkte Kante. Ich habe meine so verarbeitet:

1. Das zerschnittene Vorderteil/Rückteil schneidest du mit
einer Zugabe von 4cm an der neu entstandenen Kante zu.
Wenn du an den Schultern Ösen willst, musst du auch hier 4cm zugeben.

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2. Bügel eine 8cm breite Einlage an den Rand.
Bei dehnbaren Stoffen eigent sich auch eine dehnbare Einlage.
Versäubere dann beide Kanten.

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3. Lege nun die 4cm nach innen um und steppe die Nahtzugabe ab.
Du hast nun zwei Schichten Oberstoff und
zwei Schichten Einlage, was das Ganze stabiler macht.

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4. Nun kannst du die Ösen in die verstärkten Bereiche reinhämmern.
Ich habe oben und unten in das Kleid jeweils vier Ösen eingearbeitet.

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Nun musst du das Kleid wie gewohnt zusammen nähen.
Die Kante trifft am Ärmel direkt aufeinander.
Fertig ist dein individuelles Ösenkleid (:

Schreib mir, wie du das Kleid findest!!!
Ich bin mal wieder bei der Linkparty von Rums dabei.
Schaut da gerne mal vorbei 🙂
Bleib weiter kreativ, und vergiss nicht:
creativity is never wrong (:


Schau dir auch meine vorherigen Ösenideen an:
 

Ösen DIY – so habe ich meine Kleidungsstücke gepimpt & Giveaway


Bevor wir mit dem Beitrag beginnen, eine kleine Überraschung für euch:

hier kommt mein erstes Giveaway!!!!

Beim Aussortieren habe ich diese Bücher gefunden:
Warum sie überhaupt in meinem Besitz sind? Ich habe sie selbst einmal gewonnen und nie benutzt weil…
naja ich mache meine Schnitte eben selbst und habe damals schon gedacht: wenn ich mal einen Blog habe,
werde ich die Bücher an jemanden verschenken, der sich mehr darüber freut (kein Witz, das hab ich echt gedacht!!!!) (;
Es handelt sich um das Buch von Pattydoo – Taschen Lieblinge selber nähen und das Buch Näh dir dein Kleid.

Wie ihr an die Bücher kommt?
Folgt meiner Facebook Seite – HIER – und verlinkt unter dem Post – HIER – eine Freundin, die sich auch dafür interessieren könnte (:
Das Giveaway geht bis zum 24.9. um 12Uhr
Ich drücke dir die Daumen (:
 


Ihr könnt Ösen ja letzt endlich an allen erdenklichen Stellen in euer Kleidungsstück rein kloppen. 😀
In meinem ersten Post habe ich sie schon beispielhaft in die Ärmel eingefügt (:
Wer wissen möchte, wie ich meine Ösenkleidung gemacht habe, bekommt hier eine Erklärung zu den Ösen DIY Ideen.
Keine Angst – so viel kann da gar nicht schief gehen! Und selbst wenn doch: es ist nur ein Kleidungsstück (;

Was du für das Ösen DIY brauchst:

Ösen: in den meisten Ösensets ist auch das Werkzeug plus Anleitung, mit dem ihr die Ösen gut in den Stoff rein bekommt.
Nur bei kleineren Ösen (ich schätze mal unter 5mm Durchmesser) müsst ihr eine Ösenzange kaufen.
einen Hammer, am Besten macht ihr das nicht nachts (;
Ich bin für das eine Ösenprojekt sogar in meine Uni, weil ich meine Nachbarn nicht allzu sehr stören wollte mit dem Gehämmer 😀
dünne Einlage, um den Stoff zu stabilisieren

Überall, wo ihr Ösen einarbeitet, müsst ihr Einlage aufbügeln.
Optimalerweise könnt ihr den Stoff dann, bevor ihr die Ösen rein haut, umlegen oder verstürzen, damit man die Einlage nicht mehr sieht.
Das kommt dann eben auch auf die Position eurer Ösen an, wie ihr es am Besten verarbeitet.
Und schon könnt ihr mit eurem Ösen DIY loslegen (:

 

Ösenkragen

Bei diesem Ösen DIY habe ich in regelmäßigem Abstand diese kleinen Ösen rein gedrückt.
Ich muss aber zugeben, dass es ein ganz schöner Krampf war, da meine Ösenzange etwas zu groß war
und ich es dann letzt endlich mit seeehr viel Liebe und einer Zange gemacht habe.
Die Ösen gehen nur durch die obere Kragenschicht, da die Rückseite wirklich schrecklich aussah.
Die kleinen Ösen hatten nämlich kein Rückteil!

Allgemein zur Bluse kann ich sagen:
ich habe mir einfach einen locker fallenden Oberteilschnitt genommen:
am Vorderteil habe ich vom Ärmelansatzpunkt eine Kurve zur Seitennaht gezogen.
Dieses Teil habe ich dann zwei mal gespiegelt zugeschnitten und fertig ist das gute Stück.
Der Kragen wird hinten geschlossen.

I love it (:


Bei dieser locker leichten Hose hab ich mal wieder meine magischen Schneiderhände spielen lassen, das kann ich euch leider gar nicht so schnell erklären 😀
Ich habe sie mal wieder aus einem normalen Hosenschnitt weiter entwickelt:
Ich habe am Bund etwas Mehrweite dazu gegeben und die Hose allgemein eher weiter geschnitten.
Dann habe ich die Falten an mich angepasst und geschaut wie tief sie sein müssen, damit ich mich noch wohl fühle.
Die Manschette unten mit den Ösen gibt der Hose dann eine definiertere Form.

Schritt 1: nimm einen Stoff
Schritt 2: mach eine Hose daraus! 😀 
Ich bin so gut im Anleitungen machen!!!

 

Ösenausschnitt

Bei diesem Oberteil kann man eigentlich schon fast keine Anleitung daraus machen:
Ich habe einfach ein paar Ösen im Ausschnitt befestigt (:
Wichtig hierbei ist nur, dass ihr auch einen Besatz habt. So könnt ihr das ganze gut stabilisieren und die Einlage sieht man innen nicht (:
Mit dem Besatz habt ihr so wieder zwei Lagen Stoff und zwei Lagen Einlage, die eure Ösen stabilisieren.

Was hältst du von meinen Ösen DIYs?
schreib mir gerne einen Kommentar,

& bleib weiter kreativ, denn:
creativity is never wrong (:

 

 

mein Ösenshirt – Pimp your Ärmel im Ösenstyle

 

Wir beginnen mit dem Ösenshirt,
denn die nächsten zwei Wochen gibt es: Ösen Ösen Ösen!!!

 

Auf der Suche nach den neuesten Trends und Ideen, war ich auf der Bread & Butter in Berlin unterwegs.
Ösen waren hier auch ein großes Thema und schon vor einigen Monaten habe ich angefangen meine Kleidungsstücke mit Ösen zu pimpen.
Meine Ösen Ideen zeige ich euch mit meinen nächsten Projekten und hier erzähle ich euch von meinen Eindrücken auf der Modemesse.

Was ist denn gerade so im Trend?

Wie wärs mal mit ein paar Löchern in den Kleidungsstücken? In Form von Ösen? In Form von Ärmeln oder einem Ösenshirt?

Als ich in Berlin auf der Bread & Butter war, habe ich ein bisschen Ausschau gehalten, nach den beliebtesten Styleelementen.
Die Zielgruppe war allgemein zwar eher im Jugendalter, aber man kann sich ja seine Inspirationen herauspicken und daraus etwas „erwachseneres“ machen!
Und ja, mit fast 25 würde ich mich schon nicht mehr als jugendlich bezeichnen 😀

Aufgefallen sind mir Style Must Haves wie:
die Gürtel/Hüfttasche – aber quer über die Brust getragen
Stoffe: viel Jeans, im used-look, Camouflage, Netzstoffe
Ösen: in allen möglichen Größen – die ganz Großen, fand ich besonders faszinierend!
Mit einem Durchmesser von sicherlich 5cm! Wo bekommt man so etwas her? Vielleicht sind das einfach Gardinenringe? (:

understatement – understatement – understatement!

Wenn etwas in der Modeszene gerade sehr auffällt, ist es der insgesamt sehr „relaxte“ Style!
Wie viele Leute sind dort mit einer Jogginghose aufgetaucht? Sehr viele!
Mit den richtigen Turnschuhen und dem allgemeinen „I don’t give a fuck“-Look sahen sie schon sehr cool aus! (:
Vielleicht ist das ja auch ein Berlin Ding:
wenn man auf der Straße nicht unterscheiden kann, ob es sich um einen Penner oder um eine Fashion Bloggerin handelt (;
Im Podcast Matchalatte, ein Podcast von zwei Berliner Modebloggerin, wurde dieses Thema auch schon aufgegriffen:
denn in Berlin beeindruckt man die Modeszene nicht im Anzug, sondern im stylischen Gammel-Look (: Ganz mein Geschmack!
Dieser Trend wurde auch besonders geprägt durch das Label Vetements, die mit ihren „Alltag-Looks“ tolle Akzente setzen.

Was mir auch aufgefallen ist, was aber natürlich auf solch einer Messe verständlich ist: die hohe Markendichte!
Nicht im Bezug auf die Aussteller: wow, surprise, auf der Bread & Butter stellen Marken aus (;
Nein, ich meine die volle Montur Markenlogos:
los gehts beim Levis Shirt, der Adidas Jogginghose, über die Puma Sneakers, kombiniert mit einer Jeansjacke von Wrangler und endet bei der Cap von Fila.
Natürlich gehen die Leute dort hin um die neuen Sneakers, Kleidungsstücke und It-Pieces in life zu sehen und ihre eigenen Lieblingsteile auszuführen.
Das Publikum dort ist natürlich sehr fixiert auf ihre Lieblingsbrands und trägt diese auch mit Stolz.
Das ist ja auch vollkommen in Ordnung, ich war es nur wirklich nicht mehr gewöhnt und kam mir mit meinen ollen H&M – Sneakers auf einmal sehr langweilig vor.
Aber naja, dafür war meine Kleidung einzigartig: nämlich selbst genäht!!

Der Hauptgrund, warum ich auf der Bread & Butter war, war aber eigentlich nicht das Messeangebot, sondern das Programm.

Es eine Modenschau von einem wundervollen Label: Victor & Rolf. 

Da ich das Label ganz ganz ganz arg toll finde, wollte ich unbedingt die Show sehen.
Außerdem gab es danach ein kleines Interview mit Victor – Rolf war gerade auf dem Burning Man Festival 😀
Wirklich sehr inspirierende Modekünstler, ich werde über sie noch einen seperaten Beitrag machen! (:
Außerdem gab es noch eine Ausstellung der Designerin Vivien Westwood und abends ein Bilderbuch Konzert!
Da haben sich die langen Anstehzeiten letzt endlich doch gelohnt – auch wenn ich von der Messe selbst dann gar nicht so viel mitgenommen habe.


Bei diesem Ösenshirt habe ich das Schnittteil des Ärmels in der Mitte geteilt.
Damit die Kante, dort wo die Ösen rein gehauen werden, etwas stabiler wird, habe ich dort eine etwas breitere Nahtzugabe gemacht von ca. 2cm.
Dann habe ich 4cm Einlage aufgebügelt und die Kante ca. 2cm umgenäht. An der breiten Manschette ist der Stoff natürlich auch doppelt.
So sind die Ösen durch zwei Lagen Stoff und zwei Lagen Einlage stabilisiert. Diese Ärmel sind so einfach und so cool!
Ich habe sie mitlerweile auch schon an Bomberjacken gesehen und kann sie mir eigentlich an jedem Ärmel vorstellen!
Das ist eins meiner Lieblingsteile geworden! Ich hatte es echt schon einge Male an und bin sehr begeistert vom Ergebnis!

Das Satinband ist auch inspiriert durch Rihannas Kooperation mit Puma – dort wurden auch viele solche Bänder eingesetzt.
Irgendwie habe ich dadurch wieder gefallen an den eigentlich kitschigen Bändern gefunden (:

Wie findest du das Ösenshirt?

Diesen Mittwoch bin ich auch zum ersten Mal Teil des MeMadeMittwoch.
Schaut da einfach mal vorbei, für noch viiiel mehr Inspiration (:
Schreib mir gerne einen Kommentar und vergiss nicht:
creativity is never wrong!