Blumenoverall

Auch wenn ich diesen Blog erst jetzt erstelle, möchte ich euch nicht einige meiner Lieblingsteile des letzten Jahres vorenthalten.
Wie z.B. dieser Blumenoverall. Ich trage ja normalerweise eher einfarbige Teile oder ruhigere Muster aber in diesen Stoff habe ich mich sehr verliebt. Im Sommer finde ich Blumenstoffe einfach sehr passend und bunte Farben machen mir immer wieder gute Laune! So ist dieses Schmuckstück einfach unverzichtbar für den Frühling oder milde Sommertage.
Wie findet ihr das Teil? Zu auffällig oder noch absolut tragbar?
In Berlin, wo die Fotos entstanden sind, kann man ja eh kaum auffallen, und daher rumlaufen wie man möchte (:
Bleib weiter kreativ und vergiss nicht:

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Design Award Kork

Im April 2016 habe ich auch bei dem Design Award Kork mitgemacht und mit dieser Tasche den dritten Platz gemacht. Als Gewinn gab es Nähbücher und Gutscheine.
Kann man doch immer brauchen (; Auch wenn mein Projekt nicht Platz 1 geworden ist, wollte ich euch die Fotos nicht vorenthalten!
Gewonnen hat meines Wissens nach übrigens eine Base-Cap für einen kleinen Jungen: die Fotos waren einfach zu goldig, da hätte ich mit keinem Dackelblick der Welt mithalten können!
Seit ich den Trend der durchsichtigen Plexiglas-Taschen gesehen habe, wollte ich auch ein Exemplar. Doch ganz durchsichtig sollte sie nicht sein, daher kam ich auf die Idee aus Kork ein Cutout-Muster zu entwickeln. Diese Kombination war für mich einzigartig und somit konnte ich verhindern, dass jeder sofort den Inhalt meiner Tasche sehen kann. (:
Das dunkle Cutout-Muster im Kontrast zu dem durchsichtigen Plexiglas war für mich perfekt, und so entstand mein kleines Werk.
Die Fotos sind vom talentierten Oskar Tesla

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Burda Style Talent 2016

Vor etwas mehr als einem Jahr, habe ich mich dazu entschieden bei dem Wettbewerb “Burda Style Talent 2016” mitzumachen.
Das Thema war Sommerkleid und da die letzte Votingwoche schon in wenigen Tagen beginnen sollte, habe ich dieses Kleid in einer Nacht und Nebelaktion umgesetzt.
Da ich nicht der Typ für hautenge Kleider bin und ich im Sommer luftig, lockere Kleidung bevorzuge, entschloss ich mich, ein etwas Anderes Kleid zu machen, als das was man schon so kennt.
Die Idee war simpel, die Umsetzung experimentell: Ich habe mit dem Stoff eines alten Abendkleides gearbeitet. Da es im Prinzip ein großes Rechteck mit drei Löchern war:
zwei für die Arme, eins für den Kopf; wollte ich dem Kleid durch die Technik des Smokens Form geben.
Smoken kennen viele nur von den alten Sofakissen ihrer Omas!
Die Technik ist leider etwas verstaubt und in die Jahre gekommen, dabei kann man hier so schöne Muster entwickeln und eine wundervolle Oberfläche gestalten. Ich liebe es alte Techniken wie Smoken oder Sticken auf eine neue, moderne Art umzusetzen und schlichter Kleidung so das gewisse Etwas zu geben. Das Kleid hat etwas Lebendiges, da es zu einem großen Teil unkontrolliert fällt. Ich war sehr zufrieden mit dem Ergebnis und wagte es, das Kleid in die Votingrunde zu stellen. Ich hätte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass ich in die engere Auswahl komme, da ich mich nicht getraut habe extrem viel Werbung für mich zu machen. Aber vermutlich hat das Kleid für sich gesprochen und meine Stimmen haben zum Glück gereicht. Unter den Top 20 wurden dann von dem Burda Style Team die Besten Drei ausgewählt. Dass ich darunter sein sollte, konnte ich kaum fassen! Ich, die sich kaum traute ihre selbst genähte Kleidung zu tragen, sollte mit meinem extravaganten Entwurf weiter gekommen sein? Das war wirklich großartig!

Der Sieger wurde dann in München in einer Live Nähchallange entschieden. Zum Event selbst kann ich sagen, dass alle die ich vom Burda Style Team kennen lernen durfte super freundliche, kreative junge Frauen sind. Dagmar Bily war dann nochmal ein kleines Highlight, da ich mit der Burda doch einiges verbinde. Sie ist eine sehr charmante, offene Frau und man konnte sehr offen und unverkrampft mit ihr reden. Außerdem gab es wundervolles Essen und alles war perfekt organisiert! (:
Nun zum Wettbewerb selbst: die Kleider der Anderen Finalistinnen waren in meinen Augen deutlich zeitaufwendiger, daher vermutete ich,
dass sie hier die Nase vorne haben würden. Doch bei der Nähchallenge hatte ich einen klaren Vorteil: meine Routine.
Wenn ich eins kann, dann ist das schnell nähen!
Ich hätte trotzdem nicht gedacht, dass man eine Clutch in einer Stunde fertig bekommt, mit Zuschnitt, Lederstreifen aufnähen und Reißverschluss einarbeiten.
Ich war also auch sehr aufgeregt und die Tatsache an einer Nähmaschine zu sitzen, die man nicht kennt, hat die Aufregung nicht besser gemacht. Man hat eben doch an der eigenen Nähmaschine die Griffe wie Rückwärts nähen schon perfekt verinnerlicht, dass man gar nicht mehr darüber nachdenken muss. Das war also auch nochmal eine erhöhte Schwierigkeit.
Doch war ich letzt endlich am Schnellsten fertig und konnte zusätzlich zu den verlangten Streifen noch meine Initialien auf die Tasche nähen.
Das hat mir wohl auch einen großen Vorteil verschafft.  Man hat anfangs gar nicht groß an Designänderungen gedacht!
Im Kopf hatte ich nur den Gedanken “du musst das irgendwie in der Stunde schaffen!”
und als ich dann gemerkt habe, dass ich gut in der Zeit liege, konnte ich anfangen etwas kreativer an die Sache zu gehen.
So wurde ich tatsächlich zur Siegerin gekührt und habe die Burda Style Reise nach Südfrankreich gewonnen!
Dass ich eigentlich “nur” die Nähmaschine haben wollte, war in dem Moment dann wirklich vergessen
und ich habe mich sehr über den Gewinn gefreut, wie ich gleich nachdem ich nach Hause kam hier zeige:

hier findet ihr auch einen Nachbericht der Burda selbst.

und hier gibt es einen kurzen Film vom Burda Style Team zum Tag:

fertig mit der Welt: aber glücklich!

Fachsimpeln mit der Vorsitzende des Landesverbands des Maßschneiderhandwerks Gabriele Albert-Wurst.

Ja so sieht eine Jessy nach einer Stunde Akkord Nähen aus! Fertig ist das Prachtstück!

Der Designer Dimitri Panagiotopoulos wirft einen kritischen Blick auf meine Arbeit: auch er war sehr sympatisch!

Die tolle Dagmar Bily macht sich extra kleiner, damit ich nicht wie ein Zwerg aussehe! (: So sympatisch!

wir drei Finalistinnen: Nine von Delari, ich und Julia von Juliajamei mit der Jury

Hier möchte ich mich nochmal ganz herlich beim Burda Style Team bedanken!
Das Event und die Nähreise waren einfach eine tolle Erfahrung!

Was ich daraus auf jeden Fall mitgenommen habe, ist mehr an mich zu glauben!
Ich hätte niemals gedacht, dass ich unter die Top 3 komme und nach München eingeladen werde
und noch weniger hätte ich gedacht, dass ich dort gewinne.
Also glaubt an euch und selbst wenn es nicht so weit geklappt hätte,
hätte ich auch viel gelernt und das ist ja immer das Wichtigste!

Bleib mir schön kreativ und vergiss nicht:

 

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Kord Inspiration

Ich habe vor einigen Wochen ein paar Kordteile genäht und war sofort im Retro Feeling! In den 70er Jahren war Kord häufig vertreten in extrem ausgestellten Schlaghosen, Latzhosen, Röcken und Jacken, natürlich immer kombiniert mit Blumenprints!
Den Kordoverall habe ich mit dem Burdaschnitt Nummer 6599 genäht.
Die Jacke ist der Schnitt Nummer 6800.
Der Rock und die kurze Hose sind beide auf meinen eigenen Mist gewachsen. Ich bin hier wie immer etwas experimentell ran gegangen und habe die Teile durch mehrmaliges anprobieren an mich angepasst. Mit dem Rock bin ich nicht 100Prozentig zufrieden, da die Knopfleisten leider nicht ganz übereinander liegen. Da es aber reingenietete Knöpfe sind, kann ich daran gerade nicht so wirklich etwas ändern ): Oder kennst du eine Lösung?
Naja aber es kann ja nicht immer alles perfekt sein oder? (:
Ich habe dann im Wald ein paar Inspirationsbilder geschossen und ein
paar experimentellere Videos auf meinem Youtubekanal hochgeladen.
Schreib mir doch gerne, was du so von Kord hältst (: Magst du den Stoff?
Er war ja lange Zeit nicht so beliebt und viele verbinden mit ihm ja doch eher die “Sandkastenhose” aus Kindheitstagen, die groß und unförmig war.
Hattest du auch so ein Prachtstück?
Zeig mir gerne deine Kordteile auf Instagram und vergiss nicht:

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Bauchtasche

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Letzten Sommer bin ich sehr oft im Tierheim mit Hunden spazieren gegangen. Es war warm und ich hatte in meinen bequemen Sporthosen oft keine Hosentaschen. Und selbst wenn, wären sie wahrscheinlich zu klein für Handy, Autoschlüssel und Kacktüten gewesen (: Wo hat die schlaue Jessy also ihre Wertsachen hin gepackt? In den Ausschnitt meines Sport BHs. Das ist leider kein Witz! (: Manchmal bin ich einfach sehr praktisch veranlagt!
Ich habe seit einigen Wochen ein neues Handy, da mir mein altes auf den Boden gefallen ist und seit dem nicht mehr angeht. Nachdem ich dann doch nicht wenig Geld für das neue Prachtstück ausgegeben habe, habe ich mir vorgenommen das neue Handy etwas besser zu behandeln! Also nichts mehr mit Sport-BH Tasche! Zum Glück habe ich ja eine Nähmaschine und genug Stoffreste um mir eine kleine Tasche oder, in meine Fall, eine Bauchtasche zu nähen! In der Videoanleitung findet ihr auch die Schritte, wie ich den Schnitt der Bauchtasche gemacht habe. Es ist wirklich nicht kompliziert, also auch für Nähanfänger geeignet. Ich werde definitiv noch ein oder zwei davon nähen und noch mit dem Volumen etwas spielen.
Zeigt mir gerne eure Exemplare, wenn ihr ein paar Stoffreste verarbeitet habt! mit dem #creativityisneverwrong auf Instagram könnt ihr eure Werke verlinken. Falls ihr sonst noch Fragen oder Anregungen habt, schreibt mir diese gerne als Kommentar!
Und vergesst wie immer nicht:

 

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Upcycling Hemd


Ich liebe die alten Kleidungsstücke meines Papas. Ob alte Pullis in den buntesten Farben und Mustern, große Hemden oder die Fliege, die mein Vater bei der Hochzeit meiner Eltern getragen hat: wenn meine Mutter mal wieder Schränke aussortiert, rette ich die schönsten Teile vor dem Altkleidersack!

Wobei meine Mutter die Fliege meines Vaters natürlich nicht wegschmeißen wollte. Da ich aber eine Zeit lang im Fliegen Wahn war, habe ich sie damals einkassiert und auch des öfteren getragen (: Diesmal habe ich ein altes Hemd gefunden, das ich wieder zum Leben erwecken wollte (: Da Rüschen ja aktuell sehr im Trend sind, wollte ich hier eine etwas auffälligere Variante ausprobieren. Unten seht ihr die einzelnen Schritte und in meinem ersten Stop Motion Video habe ich das ganze nochmal verfilmt!

Upcycling at it’s best würde ich sagen! Ich liebe mein neues Hemd auf jeden Fall!
Wenn du es nachmachst, schick mir doch gerne ein Foto davon! Ich bin immer neugierig zu sehen, wie du es umsetzt!

Eine Ähnliche Bluse hat die liebe Aschenputtelfashion auch gemacht: schau gerne auch bei ihrem Beitrag vorbei!

Und vergiss nicht:

 

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Upcycling Bluse

Auf geht’s zum fröhlichen Upcycling. Wie du bestimmt schon weißt, liebe ich es, alten Teilen neues Leben einzuhauchen! Ich kann ganz schwer Kleidung weg geben, da ich in jedem Teil eine Herausforderung sehe, die schreit “mach mich wieder schön!”

So auch bei dieser alten Bluse, die ich von einer Bekannten bekommen habe. Zum Glück war die vorherige Besitzerin nicht gerade Size 0, was für ich immer bedeutet, dass ich viel Stoff zur Verfügung habe! Das brauchst du auch für die Rüsche, also arbeite lieber mit einer Bluse, die dir einige Nummern zu groß ist.
Alles was du hierfür also brauchst ist eine alte Bluse, passendes Garn und ein dünnes Gummiband. Optional kannst du auch die Knöpfe austauschen.
In der kurzen Bildanleitung habe ich dir meine einzelnen Schritte zusammen gestellt.
Genau wie bei dem Upcycling Hemd habe ich auch hier ein kurzes Stop Motion Video gemacht. Wer hätte gedacht, dass man für das Bearbeiten eines so kurzen Videos so lange braucht! Aber Spaß macht es wirklich!
Also los gehts: such dir eine alte Bluse bei Oma/Opa/deinem Hund oder kauf dir eine Bluse für wenig Geld auf dem Flohmarkt oder in einem Second Hand Laden und mach dich ran ans Werk!
Wenn du fertig bist, schick mir doch gerne ein Bild davon! Ich freue mich immer riesig, wenn ich dich inspirieren konnte!
Und vergiss nicht:

 

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