#12coloursofhandmadefashion – black dezember – Burda Masterpiece Award

Hallo ihr Lieben,
bei der letzten Farbe des Jahres hat Selmin von tweedandgreet einen Klassiker herausgesucht: schwarz (:
Es war so schön bei dieser Aktion ab ca. der Hälfte des Jahres teilnehmen zu können
– ich bin sehr gespannt, ob Selmin eine ähnliche Aktion für nächstes Jahr geplant hat!

Bei meinem Kleid für #12coloursofhandmadefashion muss ich nun aber mein kleines Meckermaul auspacken!

Keine Sorge Selmin – es geht nicht um deine 12coloursofhandmadefashion (: Die fand ich super!!!
Ich bin jemand, der selten die Klappe aufmacht und Themen anspricht, die mich stören.
Ich finde es aber wichtig, dass man ab und zu seine Meinung sagt, wenn man denkt hier könnte Veränderung stattfinden.
Wichtig ist natürlich, dass die Meinung möglichst konstruktiv vermittelt wird und niemandem einfach nur ans Bein gepieselt werden soll!
Die deutsche Nähszene hat meiner Meinung nach einen etwas eingestaubten Ruf.
Ich seh mich nicht als der Messias der Nähwelt aber denke ich habe durchaus eine etwas andere Sichtweise auf Mode.
Nun zum Thema:

Habt ihr vom Burda Masterpiece Award von Burda mit Prym gehört?

Es ging um einen Schnitt, der für die Burda entwickelt werden sollte.
Der Schnitt wird auch online verfügbar sein – also jede von euch könnte ihn nachnähen!
Ich fand diese Aktion wirklich interessant und hatte sofort einige Ideen, die ich umsetzen wollte.
Nach einigem hin und her überlegen bin ich letzt endlich auf dieses Kleid gekommen.
Mit welchen Kriterien bin ich an dieses Kleid gegangen?
– Ich wollte etwas, das viele Frauen nachnähen können (also einigermaßen einfach)
– Ich wollte etwas entwickeln, das man in der Burda nicht schon 100Mal gesehen hat aber natürlich nicht komplett „abgespaced“ und untragbar ist
Also im Prinzip ein Basic Teil mit interessanten Details, das vielen Frauen stehen kann.
– Ich wollte etwas designen, das modern ist und in unterschiedlichen Stoffen toll aussehen kann.


Mit dieser zusätzlichen Zeichnung und dem Bild oben hatte ich mich beworben und war guter Dinge, denn ich war wirklich Zufrieden mit meiner Idee.
Bänder und Schnallen sind gerade auch sehr im Trend und gerade Details wie die weiteren, gebundenen Ärmel sind definitiv ein Thema und gefallen mir gerade ziemlich (;
Nach einiger Zeit bekam ich einen Anruf: ich bin in der engeren Auswahl, Termine wurden abgeglichen und mir wurde gesagt,
dass ich informiert werde, wenn ich sicher dabei bin. Leider hat es dann doch nicht geklappt, was ich wirklich sehr schade finde.

Danke übrigens trotzdem für die kleine Entschädigung in Form von einem kleinen Zubehörpaket! 
Das soll natürlich auch nicht untergehen – darüber habe ich mich sehr gefreut!

 

Es gab ja wieder eine Nähchallenge und auf der Prym Facebook Seite bin ich auf die Bilder der „engeren Auswahl Modelle“ gekommen.
Die fünf Finalistinnen hatten ihre umgesetzten Teile mitgebracht und ich war etwas verunsichert, als ich diese gesehen habe.

Achtung, jetzt kommt Jessys Meckermaul raus!

Die Kritik ist aber wie gesagt nicht böse gemeint!
Erstmal ist es natürlich immer schwer zu beurteilen, nach was die Jury sucht. Beim Wort „Masterpiece“ erwartet man vielleicht etwas Aufwendiges, „Besonderes“.
Es gab einen Zweiteiler – Blazer und Hose mit hübschen Details, zwei Abendkleider, ein Dirndl und einen edlen Zweiteiler – Bluse und Hose.
Das Optische ist natürlich immer Geschmackssache, darauf möchte ich gar nicht so genau eingehen.
Mir geht es eher um das Thema:

Wie viele Nähbegeisterte Frauen könnten diese Modelle umsetzen,
wie viele Interessenten gibt es für die Kleidungsstücke und wie „anders“ sind die Ideen?

Ich schätze meine Arbeit war im Vergleich dazu erstmal zu „einfach“.

Ich habe die Arbeiten der Anderen natürlich nicht im Detail gesehen und kann es von der Ferne nur schwer beurteilen aber das was ich gesehen habe,
würde ich eher als das bezeichnen, was man schon aus der Burda kennt und schon gesehen hat – zumindest drei der fünf Modelle.

Der Zweiteiler mit Blazer und Hose hatte durch den farblich abgesetzten Taillienbereich nochmal eine kleine Änderung aber sah sonst sehr klassisch aus (wie gesagt – von weitem!).
Das eine Abendkleid hat durch den besonderen Stoff das gewisse Etwas bekommen, das zweite Abendkleid sah Schnitttechnisch schon aufwendiger und neuartiger aus.
Das fand ich sehr positiv, obwohl hier vermutlich wenig Frauen Interesse daran hätten es nachzunähen, da es eben mal anders aussieht.
Bei dem Dirndl kann ich nicht beurteilen wie „klassisch“ oder „anders“ als schon bekannte Dirndl Modelle dieses ist.
Aber hier greift für mich mindestens der Punkt, dass weniger nähbegeisterte Frauen das umsetzen könnten und überhaupt Interesse daran haben.
Der edle Zweiteiler, der letzt endlich auch gewonnen hat – verdient, wie ich finde – war schnittechnisch schon anders als das, was man aus der Burda kennt.
Er hat, soweit ich es beurteilen kann – interessante Details. Das Gewinnermodell sieht machbar aus, auch für Leute die noch nicht ewig nähen
und sollte somit eine große Interessengruppe treffen – Glückwunsch also hierzu!
Der gewählte Stoff war auch sehr besonders und fiel nochmal zusätzlich positiv auf!

Ich möchte hiermit nicht sagen, dass ich hätte gewinnen sollen,

sondern dass ich es schade finde, dass für einen Schnitt in der Burda letzt endlich das in die engere Auswahl genommen wird, was man dort schon gesehen hat.
Ich will niemanden schlecht machen oder sagen, dass mein Schnitt so extrem andersartig ist aber ich denke,
dass mein Schnitt deutlich mehr Interessenten angezogen hätte als ein recht klassischer Blazer mit Hose oder ein recht klassisches Abendkleid
– auch wenn das bestimmt ein größeres „Masterpiece“ ist als mein Schnitt.
Vielleicht habe ich da einfach eher an das finale Endprodukt gedacht – nämlich den Schnitt für die Burda – als an das tatsächlich aufwendige Masterpiece.
Ich wollte lieber etwas, das viele Leute nähen können (rein von den Fähigkeiten her) und das gleichzeitig etwas anderes ist.

Und letzt endlich hat dann auch genau das Modell gewonnen, dass das meiner Meinung nach geschafft hat!

Ich rede mir jetzt einfach mal ein, dass ich das Ziel eben nicht ganz getroffen habe mit meinem „einfachen“ Modell
oder das Burda nicht schon wieder mich in der engeren Auswahl haben wollte 😀

Ich finde die Gewinnerin definitiv verdient und wirklich passend
aber die engere Auswahl verstehe ich eben einfach nicht ganz.

Ich hoffe es fühlt sich keiner von mir angegriffen, das ist eben meine Meinung und mein Eindruck, ich gebe ja auch zu,
dass ich kein Masterpiece erschaffen habe und daher dem Titel auch nicht ganz gerecht geworden bin
aber ich finde es einfach schön viele Menschen erreichen zu können, da habe ich meinen Fokus vielleicht anders gelegt als gewünscht.
Ich möchte auch nochmal besonders betonen, dass ich nicht die Optik der Modelle selbst kritisiere!
Das ist ja sehr subjektiv und es liegt mir auch fern darüber ein Urteil zu sprechen! Jedem gefällt etwas anderes und das ist ja auch gut so!
Hier findet ihr unter den Fotos ein paar Eindrücke der anderen Modelle.

Ich freue mich natürlich auch über Meinungen und Anregungen,
die nochmal ein anderes Licht auf das ganze werfen also schreib gerne, was du von dem Wettbewerb hältst oder wie du mein Kleid findest (;

Bleib weiter kreativ, denn creativity is never wrong (:

Samtrock – Ich bin der Weihnachts-Grinch



Warum schaust du denn so traurig Jessy?

Vielleicht weil du die Fusseln an der Strumpfhose erst jetzt bemerkt hast und jetzt keine Lust mehr hast sie weg zu bearbeiten?
Gut möglich, das kommt jetzt aber nur zusätzlich zum wirklichen Grund hinzu 😀

Hmmm. Vielleicht weil Weihnachten ist? JA.

Jetzt kommt die unpopulärste Meinung der DIY-Szene:
Mir ist Weihnachten nicht wichtig.


Ich weiß, mit dieser Meinung werden jetzt einige von euch aufschreien
und nie wieder mit mir schreiben wollen aber… naja so ist es halt.

Ich kann gar nicht so genau greifen, warum mir Weihnachten selbst gar nicht so wichtig ist.
Vielleicht sind es die vielen Erwartungen, die an einen gestellt werden:
das perfekte Essen, die perfekten Geschenke, das perfekte Outfit und die perfekte Stimmung.
Nur kein Streit, alle haben sich ganz dolle lieb und haben super duper Geschenke besorgt – vielleicht ist meine Welt einfach nicht so!
Dieser Anspruch, bei dem man von Außen das Gefühl bekommt, dass dieser gefälligst einzuhalten ist (siehe JEDE Weihnachtswerbung!) stresst mich!

Als ich kleiner war, haben wir Weihnachten zu Hause im kleinsten Kreise der Familie gefeiert, mit meinen Eltern, meinem Bruder und meinen Großeltern mütterlicher Seits.
Es war immer eine lustige kleine Runde, wir haben Raclette gegessen und wir Kinder haben mit unseren Musikinstrumenten etwas vor gespielt.
Ich erinnere mich gerne an diese Zeit zurück, denn damals war Weihnachten noch etwas Intimeres.
Da die Eltern meiner Mutter starben als ich gerade ins Jugendalter kam, änderte sich diese Tradition und wir verbringen seitdem Weihnachten in der Familie meines Vaters.
Ich habe ehrlich gesagt etwas Angst, dass das Folgende falsch verstanden werden könnte, aber seit dem hat Weihnachten für mich nicht mehr die gleiche Magie wie früher.
Vielleicht liegt es an der größeren Runde, vielleicht an der Tatsache, dass ich mit meinen Cousins nicht so viel gemeinsam habe, im Großen und Ganzen ist es einfach weniger herzlich und weniger „familiäre Stimmung“ – es ist eher wie ein weiteres Familientreffen, das man einzuhalten hat.

Vielleicht ist es ein Selbstschutz, aber ich erwarte einfach nichts mehr von diesem Fest, dann kann ich auch nicht „enttäuscht“ werden.
Allgemein mag ich die Feste nicht, bei denen alles möglichst schön und toll und besonders sein muss.
Am Ende ist man meistens unzufrieden, weil die eigenen Erwartungen nicht erfüllt wurden.
Diese unpopuläre Meinung trifft also auch auf Silvester zu.


Ich kann mir vorstellen irgendwann mit meinem Partner 
eine eigene Tradition zu entwickeln
zur Weihnachtszeit und dem Fest wieder etwas mehr Magie zu geben,

doch aktuell finde ich an der Weihnachtszeit am Schönsten daheim zu verkriechen,
es sich mit Kerzenlicht und Tee gemütlich zu machen und über die Dinge nachzudenken, die mir wichtig sind.

Deshalb habe ich dieses Jahr auch beschlossen keine Weihnachtsaktionen zu machen (mal davon abgesehen, dass ich dafür nicht wirklich Zeit hatte)
und für den Blog nichts vorzuspielen, was ich einfach nicht bin und auch sonst nicht mache – so bin ich eben.
Vielleicht ändert sich meine Meinung da auch mit den Jahren, wer weiß, aber aktuell ist mir Weihnachten einfach nicht wichtig.

Achja und jetzt wo keiner mehr mitliest, weil alle schon weinend,
ihren Adventskalender umarmend, davon gerannt sind 😀

der Rock ist aus einem der ersten Stoffe, die ich auf dem Holländischen Stoffmarkt jemals gekauft habe (:
Ich finde den Stoff echt super schön, der Rock selbst ist aber nähtechnisch deutlich auf Anfängerniveau…
Zum Glück kann keiner rein schauen außer ich (:

Jetzt lasst euch aber Weihnachten von mir nicht verderben!
Trinkt euren Glühwein, esst ganz viele Plätzchen und macht all das, was ihr so an Weihnachten liebt.
Ich bin dann mal in meiner Wohnung und genieße die Kuscheljahreszeit daheim (:
Wie wichtig ist dir Weihnachten?

Bleib weiter kreativ, denn creativity is never wrong!!!
Bis bald (:

Samtblouson – Wer bin ich auf Fotos? Wer im echten Leben?



Heute wird es mal wieder samtig, mit meinem Samtblouson.


Ich frage mich oft, wie ich für Leute rüber kommen muss, die mich nur an Hand meiner Fotos kennen.
Auf Fotos finde ich mich meist ästhetisch ansprechender, wenn ich nicht lache.
 

Wenn ich lache, seh ich aus wie ein kleiner Hamster.

 

Und wenn ich dann mit meinen ernsten, pseudo deepen Gesichtsausdrücken ankomme,
könnte man ein Bild von mir bekommen, das mit mienem „Ich“ gar nicht ganz übereinstimmt. 😀
Ich probiere für meine Motive gerne unterschiedliche Posen aus, experimentiere mit Perspektiven, am Liebsten hätte ich auch unterschiedliche Objektive…
All das fällt mir tatsächlich am leichtesten, wenn ich die Fotos alleine mache.
Da kann ich für mich einfach „rumspacken“ und herumexperimentieren und bin recht frei in meiner Arbeitsweise.
Gemeinsam mit Fotografen sehe ich ja außerdem nicht direkt, wie das Ergebnis wird.
Natürlich habe ich einen großen Ausschuss an „Schrott“ Bildern, da nicht jedes Experiment super aussieht.
Da ist es angenehm zu wissen, dass nur ich diese Bilder kenne und die unvorteilhaften Perspektiven gleich aussortieren kann.
Genau wie bei diesem Samtblouson: Ich habe einige Bilder mit dem Stuhl gemacht, die einfach sehr krampfig und kacke aussahen (; aber das weiß nur ich!
Ich habe hier vielleicht auch die ein oder andere nicht so gut Erfahrung gemacht mit Fotografen, mit denen ich mich nicht ins „gute Licht“ gesetzt gefühlt habe.
Da muss man eben auch eine ähnliche Bildvorstellung teilen, diese gemeinsam umsetzen können und eine gute Kommunikation haben. 

Wenn ihr „mich“ aber anhand meiner Bilder meint zu kennen,
würde ich behaupten, dass das nicht funktioniert.


Klar bin ich anfangs, wie die meisten Menschen, erstmal etwas ruhiger, gehe aber immer offen und freundlich auf Leute zu.
Wenn man mich dann besser kennt und ich das Gefühl habe mich vor der Person nicht „verstecken“ zu müssen,
bin ich eher so das Gegenteil von dem, was auf den Bildern zu sehen ist 😀
Das ist ja an und für sich ganz normal und eine Fassade hilft uns schließlich auch im Alltag.
Trotzdem habe ich manchmal das Gefühl, meine Fassade hier auf Fotos nochmal ernster und härter darzustellen.
Aber mein Blog ist eben mein Spielplatz, auf dem ich mich präsentieren kann, wie ich möchte.
Vielleicht bekomme ich mal die Möglichkeit ein paar von euch kennen zu lernen und ihr könnt mich dann besser einschätzen (:

So, worum geht es hier eigentlich auf den Bildern?
Um diese tollen Samtblouson (:
Ich habe ihn auch sicher vor mindestens 2 Jahren genäht.
Es war auch wieder ein Reststück aus dem Stoffladen meines Vertrauens (:
Es war zu der Zeit mein absoluter Lieblingsschnitt! Ich habe ihn bestimmt 7x durchgenäht!!!!
Das war auch eine der ersten Jacken, in die ich eigenständig ein Futter eingenäht habe!

Wie findest du den Samtblouson?

Schreib mir gerne einen Kommentar!
Bleib weiter kreativ, denn creativity is never wrong!

Samtlook – mein blauer Samtzweiteiler

Heute präsentiere ich euch meinen zweiten all-over-Samtlook!
& es gibt ein paar Samt-Nähtipps (:


Heute geht es weiter mit dem zweiten All-Over-Samtlook (:
Vor 2 Jahren ca. habe ich diesen Samtzweiteiler genäht und ich finde, er muss hier unbedingt nochmal ansprechend präsentiert werden!
Es gibt nämlich wenig Teile, die ich so oft und so gerne trage, wie diesen bequemen Look.

Eine Samthose? Die trägt aber doch auf oder?
Ja kann sein, aber das war mir in dem Fall egal (:

Ich liebe Zweiteiler aus einem Stoff! Das Oberteil sollte aber auch etwas Besonderes werden!
Also habe ich mit dieser Sticktechnik losgelegt. Wie ihr euch denken könnt, wurde das Projekt doch mal wieder etwas länger, als ich gedacht hätte…


Samt ist definitiv nicht mein Liebling beim Nähen, da es immer eine riiiiesige Sauerei gibt, aber das Ergebnis ist immer sehr cool! (:
Vielleicht bin ich da noch in einer kindlichen Phase hängen geblieben, weil ich es einfach liebe den Stoff zu streicheln 😀
Stoff, der eine haptische Erfahrung mitbringt, ist einfach toll!

Ich wollte euch auch ein paar Tipps mitgeben, die ihr beachten müsst, wenn ihr Samt näht:

1. Strichrichtung:

Samt hat eine Richtung, in die er sich angenehm streichen lässt und eine, in die er etwas weniger angenehm ist.
Kleidungsstücke werden so zugeschnitten, dass es sich angenehm anfühlt, wenn man von oben nach unten streicht.

2. Glanz:

Schneide immer in der gleichen Richtung zu, denn auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht auffällt, glänzt er aus jeder Richtung etwas anders.
Das sieht man spätestens dann, wenn alle Teile aneinander genäht sind.

3. Bügeln:

Ich habe zum Glück noch nie einen so empfindlichen Samt verarbeitet, den man gar nicht bügeln durfte, trotzdem ist hier Vorsicht geraten!
Hier würde ich lieber ein Mal mehr probebügeln als danach zu merken, dass die Härchen durch die Hitze und den Druck nun Plattgebügelt sind.

4. das Kleidungsstück Weiter machen:

Wenn ihr ein Kleidungsstück aus Samt näht und die Nähte ausbügelt, solltet ihr euch schon einigermaßen sicher sein, dass das Teil passt.
Enger nähen geht natürlich immer aber weiter nähen ist nicht so eine gute Idee, da man oft sieht, wo die vorherige Naht entlang genäht wurde.

5. Lagerung:

Wenn ihr Samt zusammen faltet und in eine Stoffkiste packt, kann es gut sein, dass man ihn nicht mehr verwenden kann.
Denn die Knickstellen bleiben oft erhalten und lassen sich nicht mehr rückgängig machen. Daher den Stoff eher rollend lagern – opimalerweise sogar hängend!
Bzw. hilft es natürlich auch, den Stoff im Regal nicht ganz unten hin zu legen und die anderen Stoffe oben drauf zu packen!

Wie gefällt dir mein Samtlook?

Ich hoffe meine Tipps waren hilfreich für euch und euer nächstes Samtprojekt (:
Der Look ist auch Part des MeMadeMittwochs, schaut dort mal vorbei für noch mehr Nähprojekte!
Schreibt mir gerne einen Kommentar und vergiss nicht:
creativity is never wrong!

 

Samtkleid – Jojolino Probenähen Kleiderliebe

Mein Stretch-Samtkleid (:

Na, um was glaubt ihr wird es die nächsten Wochen auf meinem Blog gehen?
Ich gebe euch mal einen kleinen Hinweis:

Samt – Samt – Samt – Samt – Samt

Über die Jahre habe ich einige Samtteile angesammelt und ich wollte diese mal mit euch teilen.
Die genähten Teile sind tatsächlich alle „alt“ aber ich trage sie trotzdem noch unglaublich gerne.
Das ist das Gute daran, dass ich schon so lange nähe:
ich habe bestimmt Content für ein ganzes Jahr, ohne wirklich neu nähen zu müssen 😀
Nachdem ich euch letzte Woche mein letztes Samtprojekt gezeigt habe, den grünen Samt-Zweiteiler, geht es weiter mit diesem Samtkleid (:
Tatsächlich habe ich das Kleid schon Anfang September genäht aber bisher einfach noch nicht auf dem Blog unter bekommen,
ich möchte ja immer einen „runden Rahmen“ um die Kleidungsstücke bieten.
Da es aus Stretchsamt ist, passt das Samtkleid auf jeden Fall super in diese Serie rein (:


Ich habe die Fotos an meiner Hochschule gemacht.
Ich bin an einem Sonntag in den verlassenen Modebereich gegangen, wo ich ungestört rumposen konnte.

Die Fotos sind vor einigen Wochen noch entstanden, als das Semester angefangen hatte und der Platz noch recht unbenutzt war.
Jetzt sieht es dort viel chaotischer und…. lebendiger aus… 😀
Anfangs habe ich dort öfters gearbeitet und meine PC-Arbeit wie Research usw. von dort aus erledigt.
Mittlerweile sind wir ja in der ersten Umsetzungsphase mit Probeteilen, Stoffexperimenten und viel Nähen.
Das mache ich lieber von zu Hause aus, da ich dort alles habe, was ich brauche (:
Eigentlich bräuchte ich jede Schere und jedes Lineal zwei mal, dann könnte ich abwechselnd dort oder hier zu Hause arbeiten.
Aber naja, hier kann ich immerhin laut Musik beim Arbeiten hören (:

Dieses Samtkleid aus Stretchsamt ist der absolute Traum!
Super schnell genäht mit dem Schnitt von Jojolino.

Ich war mit in ihrer spontanen Probenähgruppe, habe den Schnitt also kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen.
Ich habe übrigens schon einmal ein paar Fotos für das Kleid gemacht.
Irgendwie wollte ich sie jetzt aber passend zu den anderen Teilen am gleichen Ort nochmal machen.
Aber da die anderen Bilder auch echt cool geworden sind, zeige ich euch hier nochmal die anderen Fotos (:
Klick einfach Hier und du siehst die Bilder vom Anfang September (:
Hier könnt ihr den Schnitt von Jojolino bekommen:
Kleiderliebe
Wie findest du das Samtkleid?
Hinterlass auch gerne einen Kommentar oder schau dir die anderen Samtprojekte an (:
Der Beitrag ist auch mal wieder bei RUMS verlinkt. (:

Bleib kreativ, denn creativity is never wrong!
Bis bald!

Probenähen Jojolino Kleiderliebe


Hier ist mein ursprünglich geplanter Beitrag zum Kleid Kleiderliebe von Jojolino.
Irgendwie ist es doch schade diese Bilder nicht zu zeigen, obwohl ich ja jetzt nochmal Bilder zum Samtthema gemacht habe.
Also hier ist nochmal eine andere Kombinationsmöglichkeit für dieses coole Samtkleid (:
Schon lustig zu sehen, wie meine Haare doch gewachsen sind, obwohl es mir gar nicht so vorkommt…
Den Schnitt bekommst du Hier bei Jojolino.

Welche Bilder findest du besser?

Diese hier, die in meiner Wohnung entstanden sind?
Oder die in der Hochschule?
Ich mag meinen Boden leider farblich gar nicht,
deshalb gefallen mir die weißen, cleanen Bilder der Hochschule doch ein bisschen besser (:
Und was denkst du?

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Samt Kombinationen – es muss nicht nur Samt sein.


Hier ist der zweite Beitrag zu meiner geliebten Samtkombi.
Manch einer mag sich gedacht haben „das ist aber ein bisschen viel Samt auf einmal!“
Denn am Montag habe ich Hier meinen Samtzweiteiler präsentiert (:

Nein? Es gibt nicht so etwas wie „zu viel Samt“?

Den tollen Crash Samt habe ich von stoffe.de!!

Hier kommst du zum Stoff (:

Die Links sind Affiliate Links. Wenn du darüber den Stoff kaufst,
bekomme ich einen kleinen Teil, für dich entstehen aber keine Mehrkosten!

Nach ausgiebigen Tests und jahrelangen Studien habe ich herausgefunden, dass Samt gute Laune macht.
Außerdem wird man automatisch öfter gestreichelt und angefasst (ist wirklich so!)
Also auch ein super Tipp für Langzeitsingles, die sich nach menschlicher Nähe sehnen!
Einfach mehr Samt tragen und die Einsamkeit ist vorbei! (;


Wen ich mit meiner Samtkombi doch etwas abgeschreckt habe,
bekommt hier nochmal zwei weitere Kombinationsmöglichkeiten für den Samtlook.
Das Oberteil habe ich mit einem Faltenrock kombiniert der – Schande über mich – nicht selbst genäht ist!!!!!
Er ist aber immerhin ein Second Hand Stück, ist das okay? Ja ich denke schon!
Ich liebe ja weite Röcke und den dadurch entstehenden mädchenhafteren Touch sehr.
Kombiniert mit den derben Schuhen wird es dann aber wieder etwas rougher.

Die Samthose habe ich ganz winterlich mit einer leichten, weißen Bluse kombiniert… (;

Naja der Look schreit zwar eher nach Frühling aber egal! Ich bin kein riesen Winterfan, deshalb darf diese Kombi mir die kalte Jahreszeit etwas auffrischen.
Diese Bluse habe ich auch schon vor einigen Jahren genäht, ich bin immernoch Fan von diesem schönen Blumenstoff.

Mit dem Stoff hatte ich damals meine erster Online-Stoff-Shopping Erfahrung.

Ich hatte mir ein paar Kleinigkeiten bestellt und wollte, wenn man schon mal dabei ist „nur mal so bei Stoffen schauen“.
Da der Stoff reduziert war, musste ich einfach zuschlagen! Ein weiterer Stoff landete im Einkaufskorb.
Nachdem die Stoffe dann ankamen die Überraschung:
ich hatte mir das Material ganz anders vorgestellt und auf dem anderen Stoff waren kleine silber glitzernde Klebepailletten,
die man auf dem Bild im Onlineshop nicht finden konnte.
Das sollte für eine längere Zeit meine einzige Online-Stoffe-Shoppen-Erfahrung bleiben,
ich mag es einfach lieber die Stoffe anfassen zu können.
Bei diesem Samt musste ich aber online zuschlagen.


Ich hatte diese tolle Kombi bei Zara gefunden
& wollte sie unbedingt nachnähen, kaufen war keine Option.

Außerdem wollte ich das Oberteil doch etwas spannender gestalten.
Nachdem aber in den umliegenden Stoffläden kein Plissee-artiger Samtstoff angeboten wurde, musste ich im Internet recherchieren.
Bei stoffe.de wurde ich dann zum Glück fündig. Den Stoff gibt es noch in blau, schwarz und rot.

Hier gehts zum Crash Samt von stoffe.de!!

 


Ich liebe diese weiten Hosen ja sehr, bei denen man sich nicht ganz sicher ist: Rock oder Hose?

Der Beweis: Es ist eine Hose!
Wie findet ihr die Kombis?
bleibt weiter kreativ, denn creativity is never wrong (:

Der Beitrag ist auch wieder bei rums verlinkt.
Schaut dort gerne mal vorbei um noch mehr Inspiration zu finden!

Jeans nähen – Detailfotos und die Story dahinter

Heute darf ich euch meine neuen Lieblingsjeans präsentieren!!!

Ich durfte bei Kiras Jeans Workshop mitarbeiten und mit Probe nähen.
Hier kommst du zum Workshop – er ist wirklich toll gemacht! Respekt an Kira und die Arbeit, Zeit und Liebe, die da rein geflossen ist!!!
Als ich von ihrem Workshop gelesen habe dachte ich:
coole Herausforderung, eine Jeans habe ich tatsächlich noch nie genäht, Hosen schon oft aber richtige Jeans eben noch nicht.
Als es dann so weit war dachte ich mir: warum habe ich mich darauf eingelassen?

Ich kann mich nämlich nicht mehr daran erinnern, wann ich die letzte Skinny Jeans gekauft habe.

Und was haben wir als erstes genäht? Eine Skinny Jeans. Aber warum habe ich keine Skinny Jeans mehr gekauft?
Nicht, weil ich keine engen Hosen mag, sondern eher weil ich einfach jedes Mal beim Einkaufen super frustriert bin!
Ich habe eine Jeggins, die ich ab und zu trage, wenn der Look meiner Meinung nach eine enge Hose verträgt.
Aber ansonsten bin ich eher ein Fan von weiten Jeans und Culottes.

 

Wenn ich meine Figur beschreiben sollte, würde ich nett sagen: kleene dicke Beenschen.

Es ist einfach die Wahrheit: meine Oberschenkel sind keine Stöckchen.
Vielleicht, weil ich ganz gerne joggen gehe, andererseits ist es vermutlich Veranlagung, ist ja letzt endlich auch egal: ich betone sie einfach nicht gerne.
Für diese Fotos habe ich jetzt eher eine Kombination gewählt, die ich so vermutlich auch weniger tragen würde.
Ich mag die Kombi mit der Bluse zwar, aber zu Skinny Jeans trage ich normalerweilse weite Kleidung.
Um euch die Jeans aber richtig zu präsentieren, wäre es nicht so sinnvoll gewesen ein Riesenshirt zu tragen!

 

Nachdem ich der Skinny Jeans also anfangs etwas kritisch gegenüber stand,
hat sie sich als super bequem rausgestellt!

Ich habe sie extra nicht zu eng genäht und mit einem 3% Elastan Anteil, passt sie sich meiner Figur wirklich super an.
Ich bin total zufrieden und habe mich lange nicht mehr so gut in einer Skinny Jeans gefühlt! (das klingt jetzt wie ein schlechter Werbespruch aber stimmt halt wirklich!)
Da zeigt sich mal wieder: beim Selber nähen, kann man eben den Sitz selbst steuern und fühlt sich langfristig wohler mit der Kleidung.
Dagegen war ich von Anfang an der absolute Fan der Mom Jeans! Ich liebe sie wirklich sehr und hab schon die Zweite zugeschnitten!
So eine Hose wollte ich schon länger und bin jetzt ganz froh mit keine 80Euro Levis gekauft zu haben, sondern Kiras tollen Schnitt umgesetzt zu haben.
Hier habe ich auch mit Schmirgelpapier nachgeholfen um sie etwas heller zu machen und einen leichten „used“ Look zu bekommen.
Auch wenn man es auf den Fotos vermutlich schlecht sieht: es macht letzt endlich einen großen Unterschied.
Meine Liebe zur Mom Jeans habe ich spätestens gemerkt, als ich gesehen habe, wie viele Fotos ich von der Skinny Jeans
und wie viele von der Mom Jeans gemacht habe. Bei der Mom Jeans waren es deutlich mehr!
Wer mit auf Instagram folgt und meine Storys anschaut, wird gesehen haben, dass die Fotos für die Jeans gar nicht so easy waren.
Im anderen Beitrag hier erzähle ich euch von meinem schweren Weg gute Fotos zu bekommen und zeige euch die anderen Fotos.

Wie findest du die Jeans?
Ich freue mich über Kommentare 🙂
Bleib weiter kreativ, denn creativity is never wrong!!

Juki DX7 – meine neue Nähmaschine

Ich zeige euch heute meine neue Nähmaschine: die Juki DX7

[Werbung – die Juki DX7 wurde mir von Juki zur Verfügung gestellt]
Ich habe lange nach einer passenden Maschine für mich gesucht und nachdem ich dieses Prachtexemplar getestet hatte, wusste ich:
die Juki DX7 soll es werden. Ich habe nach Testberichten im Internet gesucht und wenig hilfreiche Bewertungen gefunden.
Da kam ich auf die Idee Juki zu fragen, ob ich einen Beitrag über die Maschine machen könnte.
Daher wurde sie mir zur Verfügung gestellt. Ich habe mir diese Maschine aber wie gesagt schon vorher ausgesucht
und bin in meiner Meinung nach wie vor frei. Ich habe nur leider – oder zum Glück nichts auszusetzen, da die Maschine wirklich toll ist!
Ich habe lange an der alten Pfaff meiner Mutter genäht, die quasi kaum Extrafunktionen hatte,
da bin ich jetzt wirklich begeistert von den Möglichkeiten, die ich mit meiner neuen Juki habe.

Ich finde die Juki DX7 ist sehr einfach zu verstehen und für mich auch intuitiv nutzbar.

Ich konnte direkt loslegen ohne groß Anleitungen wälzen zu müssen, denn die Beschriftung ist sehr benutzerfreundlich gestaltet
und man versteht sofort, wie man die Maschine einzufädeln hat. Auch das Aufspulen und Spulchen wechseln
ist durch kleine Zeichnungen an der Maschine ein Kinderspiel. Und selbst wenn man das mal nicht versteht,
kann man im Menü ein kleine bebilderte Anleitung anschauen, die es nochmals klarer macht.
       

Was ich besonders an der Juki DX7 liebe:

Da Juki auch Industrienähmaschinen macht und ich an genau so einer auch oft in meiner Ausbildung genäht habe,
haben sie gewisse Techniken nun auch in die Haushaltsmaschine integriert.
Zum Beispiel kann man das Fußpedal programieren, sodass ihr hinten mit der Ferse drauf treten könnt um unterschiedliche Funktionen zu nutzen.
So kann man z.B. einstellen, dass sie rückwärts näht, sobald man hinten drauf tritt.
Man kann so die Maschine seinen Nähgewohnheiten anpassen und die Funktionen, die man oft braucht vereinfachen.
Meine Lieblingseinstellung ist hier auf jeden Fall: Faden abschneiden. Das macht die Industrienähmaschine nämlich auch.

Eine weitere Hilfe für einfaches Nähen ist der Kniehebel, den ich auch sehr vermisst habe.
So habt ihr beide Hände frei, wenn ihr mal die Richtung beim Nähen ändern müsst und könnt mit dem Knie helfen das Füßchen zu positionieren.

Die Einfädelhilfe ist hier auch ein ziemlich cooles Extra, an das man sich schnell gewöhnt – vermultich kann ich bald gar nicht mehr ohne.
Was ich außerdem besonders cool finde: die Maschine kann super schnell nähen! Also perfekt für ungeduldige Nähmenschen wie mich!

Das mitgelieferte Zubehör finde ich auch echt toll.

Nachdem ich jahrelang an der Pfaff meiner Mutter nur mit einem Füßchen und einem Reißverschlussfuß auskommen musste,
muss ich mich jetzt erstmal daran gewöhnen mehr Möglichkeiten zu haben und die einzelnen Füßchen richtig ausnutzen.
Wenn ihr einen Stich auswählt, zeigt euch der Display auch direkt an, welchen Fuß ihr dafür am Besten verwenden sollt.
Die Füße sind mit dem entsprechenden Buchstaben markiert. Super einfach.

Mit geliefert wird auch ein Tisch zum Anschrauben an die Nämaschine, sodass man eine größere, glatte Fläche hat.
Das ist sicher super für große Kleidungsstücke oder Sachen wie Gardinen oder Decken.

Ich bin dann mal am Füßchen ausprobieren, denn von Kantenfuß über den Kunststofffuß oder einen Freihandfuß
sind da einige tolle Möglichkeiten dabei. Sogar Knöpfe kann ich annähen, nie wieder Knöpfe per Hand annähen, JUHU!

Nachdem ich jahrelang mit meinem einen Wäscheknopfloch auskommen musste und ich daher echt ungerne Blusen genäht habe,
bietet mir die Juki jetzt einige Möglichkeiten an Knopflochstichen, von denen ich mal ein paar getestet habe.  
Ich wusste nicht mal, dass es so viele unterschiedliche Knopflochvarianten gibt! 😀
Ich finde die Stichvarianten echt cool!

Um Stiche auszuwählen müsst ihr hier auch einfach den kleinen Bildern an der Nähmaschine folgen.
Jede Stichart hat ein Symbol, das ihr vorher einstellen und dazu dann die Nummer eingeben müsst.
Meiner Meinung nach ziemlich einfach und nutzerfreundlich gestaltet.
Man kann die Muster auch etwas verändern in Breite und Länge der Stiche, was man aber individuell für jedes Muster ausprobieren muss.
Letzt endlich ist die perfekte Einstllung immer schon in der Voreinstellung mit drin.
Ich hab mal wild drauf los ein paar Zierstiche ausprobiert. Wirklich toll, was man da so machen kann!
Das wird sicher auch bald das ein oder andere Kleidungsstück zieren.

 Es gibt auch einige Versäuberungsstiche, die über den klassischen Zickzackstich hinaus gehen.
und so meiner Meinung nach für Leute, die keine Overlock haben, ein perfekter Erstatz ist.
Ich hab da mal ein paar Stiche ausprobiert. Gerade die Nummer 10 finde ich super als Overlock Erstatz.
Auch wenn man mal unterwegs ist und nicht mehrere Maschinen mit rum schleppen möchte, ist das echt eine super Alternative!

 

Mein Fazit zur Juki DX7:

ich habe die Nähmaschine jetzt schon ein paar Wochen testen können, damit ich sie nicht einfach grundlos in den Himmel lobe.
Meine Meinung besteht jetzt trotzdem nur aus Lobeshymnen aber einfach deshalb,
weil ich super zufrieden mit ihr bin und nichts auszusetzen habe!!!
Eine tolle Nähmaschine, die bei mir gerade keine Wünsche offen lässt.
Gerade für Quilting Fans ist diese Maschine sicher auch toll mit den unterschiedlichen Stichen und Stichkombinationsmöglichkeiten.
Also ich gebe der Maschine 5 von 5 möglichen Herzen
und seid gespannt, was ich mit den tollen Stichvarianten noch aus dem Baby raus holen werde!
Jetzt braucht meine Juki DX7 nur noch einen Namen! Obwohl ich den Namen Juki selbst ja schon super süß finde (:

Bleibt kreativ, denn creativity is never wrong!

wer von euch jetzt lieber zuhört und bewegte Bilder möchte anstatt alles zu lesen:
hier gibts ein Video zu meiner Meinung über die Juki DX7

Jeans nähen – the couture Probenähen Style version :D


Kira von The Couture plant ja schon seit einiger Zeit einen Jeans Workshop und ich durfte mit beim Nähen dabei sein (:
Hier kommst du zum Workshop – er ist wirklich toll gemacht! Respekt an Kira und die Arbeit, Zeit und Liebe, die da rein geflossen ist!!!
Ich war mal so frei meine zwei Ergebnisse zu posten, da man auf den Bildern sowieso keine großen Details der Hose selbst erkennen kann… ):
Die Fotos des zweiten Jeans Beitrags werden dann deutlicher!!! Lest einfach weiter, um von meinem Kampf um das richtige Licht zu erfahren.
Wer mir auf Instagram in meinen Storys folgt wird mein Fotoproblem letzte Woche mitbekommen haben:

Der Kampf mit schlechtem Licht und der Präsentation einer dunklen Jeans!

denn Fotos machen wird im Winter für mich immer schwerer. Ich gehe ganz gerne an meine Hochschule,
da dort viele große weiße Flächen sind und es allgemein schön hell ist.
Im Sommer konnte ich einfach um 6-7Uhr morgens an meiner Hochschule fotografieren, bevor der normale Betrieb losgeht.
Nur die Putzfrauen bekommen meine Fotosessions öfters mit – ich will gar nicht wissen, was sie von mir denken, wenn ich meinen Po für Detailaufnahmen Fotografiere 😀
Nun wird es aber auch erst um 8Uhr hell und Tageslicht ist für Fotos einfach schon eine schönere Sache. um 8:30 trudeln die ersten Studenten ein.
30 Minuten für 2 Outifts ist schon knapp. Zumindest bei mir… Aber wofür hat man denn Tageslichtlampen?

Um 7 Uhr morgens stand ich dann letzte Woche mit einer meiner beiden Tageslichtlampe bewaffnet in der Hochschule.

Angefangen habe ich mit dem vorhandenen Deckenlicht, da ich dachte es ist hell genug.
Ich habe unterschiedliche Einstellungen an der Kamera ausprobiert, an der Belichtung geschraubt, den Iso Wert immer weiter nach oben geschraubt
(und damit die Qualität der Bilder verschlechtert) bis ich nach 45 Minuten beschlossen habe: wenn man von der Hose etwas erkennen soll,
muss ich die Tageslichtlampe einsetzen! Denn auch wenn die anderen Bilder mir optisch total gefallen, erfüllen sie den Sinn nicht, dass ich euch die Hose präsentiere!
Mit der Tageslichtlampe hat sich die Stimmung und die Szene aber nochmals komplett geändert und die Bilder, die ich davor gemacht habe, sprechen eine ganz andere Sprache als diese hier und passen somit nicht zusammen! So ging dann das große gerenne los.
Ich hatte nurnoch ca. 30-40 Minuten Zeit, bis die ersten Studenten kommen würden, wollte aber beide Hosen in beiden Lichtsituation fotografieren um daheim entscheiden zu können, welche ich besser finde. Dabei habe ich halt tatsächlich die Skinny Jeans deutlich weniger fotografiert, was mir beim vielen hin und her gar nicht aufgefallen ist. Bzw. habe ich mich wohl in der Mom Jeans so wohl gefühlt, dass ich darin stundenlang hätte Posen können 😀
Daheim ist mir dann aufgefallen: ich finde die erste Lichtsituation doch vieeel schöner und die Stimmung gefällt mir deutlich mehr.
In meiner Instagram Umfrage haben mir da auch die meisten zugestimmt. Aber um die Jeans richtig zu präsentieren, muss ich nun auch die anderen Fotos mit einbauen.
Der erste Post, mit den gut ausgeleuchteten Jeans, wo man dann auch mehr Details erkennen kann, kommt auch noch 🙂
Also: was habe ich aus meinem Fotochaos gelernt:

Licht ist wichtig und kann einen riesigen Unterschied machen!

(das wusste ich zwar theoretisch schon vorher, hab es jetzt aber am eigenen Leib kennen gelernt)
In dem Sinne: bleibt kreativ, denn creativity is never wrong!
Dieser Beitrag ist auch mal wieder bei RUMS dabei (:

Mein Sexy Blick, muss hier auch mit rein 😀
Ich habe versucht den Papierstreifen da oben ab zu machen,
war aber selbst mit Stuhl zu klein. Schade 😀