Burda was my first (sewing) love (: mein Tag beim Burda Bloggerevent

Heute gibt es auch mal meinen kleinen Bericht zum Burda Bloggerevent
bzw einen kleinen Liebesbrief an Burda Style (:

[der Bericht enthält unbezahlte Werbung für Burda und andere Blogger werden namentlich erwähnt!]

Meine Bachelorarbeit ist vorbei und ich muss erstmal verarbeiten,
was die letzten Monate so passiert ist und euch nach und nach davon berichten!!!
Ein ganz ganz ganz besonderer Tag war für mich das Burda Bloggerevent in München.
Das Outfit, das ich an dem Tag getragen habe, habe ich bisher nie auf dem Blog gezeigt,
obwohl ich es schon vor ca. zwei Jahren genäht habe und es im Sommer wirklich gerne trage!
Deshalb habe ich hier mal ein paar Bilder davon für euch und ein paar Eindrücke zu meiner Burda-Liebe (:

Über das Burda Bloggerevent haben Makema und Liz & Swantje ganz toll berichtet,
diese zwei Videos kann ich euch wirklich ans Herz legen um zu sehen, wie die Stimmung dort vor Ort war!

Video Makema

Video Liz & Swantje

Mein Bericht wird etwas mehr darum gehen,
was Burda für mich überhaupt bedeutet:

es ist irgendwie ein kleiner Liebesbrief, denn letzt endlich hat Burda von Anfang an bei meinen ersten Nähschritten begleitet und
mich eigentlich auch zum Bloggen gebracht!
Ich weiß sogar noch welche Burda die Erste war, die ich mir gekauft habe! Und ich weiß sogar noch, wo ich sie gekauft habe!!!
Es war also offensichtlich ein sehr einprägsames Erlebnis: denn es hat mir sofort in den Fingern gekitzelt, als ich dieses kreative Potential in den Händen hielt.
All diese tollen Nähprojekte, die darin auf mich warteten, diese unzähligen Inspirationen und Anleitungen haben mich von Anfang an fasziniert,
obwohl ich echt etwas gebraucht habe um mich selbst auch an die Nähmaschine zu trauen!
Das ist aber typisch Jessy, wenn ich mal ganz ehrlich bin! Ich muss alles erstmal gut durchdenken, bevor ich mich an etwas traue!!!
Ich bin mir auch nicht einmal sicher, ob ich aus der Zeitschrift tatsächlich etwas genäht habe,

aber damals war diese Zeitschrift der Anfang des Wunsches,
das auch alles selbst machen zu können!

Das Nähen habe ich ja dann letzt endlich in meiner Ausbildung gelernt,

aber jetzt kommt ein kleines Geständnis,
das mein Schwaben-Sparfuchs-Dasein etwas hervor bringt:

Damals hatte ich das Potential des Internets noch nicht wirklich erkannt, was die Nähszene betrifft –
Die Einzigen Videos, die ich kannte waren die von Liz und einer amerikanischen Youtuberin namens Meesha
Meine Chefin hatte eine große Sammlung an Burda Heften und ich durfte mir nach Bedarf Zeitschriften ausleihen.
Damals war das mein einziger Zugang zu kostenlosen Schnitten und Jessy, der Sparfuchs, hat das natürlich genutzt!
Zum Ende meiner Ausbildung hin wollte ich dieses Potential nicht mehr missen, denn sobald ich einen Schnitt brauchte, hatte ich dort ja immer alle Möglichkeiten.
Deshalb habe ich ganz ganz ganz viele Zeitschriften mit nach Hause genommen und stundenlang Schnitte abgepaust, die ich irgendwann mal nähen könnte!!!!!!
Wenn ich überlege wie wenige ich davon tatsächlich auch genäht habe, ist es echt lächerlich, dass ich da so viel Zeit und Energie rein gesteckt habe!
Aber ich wollte eben auch so einen großen Vorrat an Möglichkeiten haben!!!!! (:
Ich fand es einfach großartig, wie viele Schnitte und kreative Ideen in jeder Zeitschrift stecken
und bin jetzt nach dem Besuch bei Burda nur weiter begeistert von der kreativen Arbeit, die dort täglich geleistet wird!

Der Der Chefdesigner Tasso und sein Team haben einfach
so unglaublich viel kreative Arbeit zu leisten und zu koordinieren!

Der Stress, den ich in meinem Praktikum vor der Fashion Week mitbekommen habe, fand ich schon enorm – das passiert aber ja nur zwei Mal im Jahr!
Das Burda Team haut einfach jeden Monat eine Zeitschrfit mit neuen bzw. auch abgewandelten, modernen Schnitten raus!
Also im Prinzip 12 Mal im Jahr eine kleine Fashion Week! Klar kann man das nicht eins zu eins vergleichen aber ich finde es trotzdem enorm,
wie viel Kreativität bei Burda vorhanden ist, um die Schnitte doch immer wieder ansprechend zu machen, nicht zu extrem,
da es ja für viele Frauen nachnähbar sein soll, aber trotzdem neu und modern!

Aktuell gibt es auch eine neue Zeitschrift zum Thema Accessoires,
aus der wir auch ein kleines DIY Projekt machen durften.

Wir durften also auch die heiligen Näh-Hallen von Burda nutzen. Dort wurde das gesamte Accessoire Heft gestaltet und die Projekte umgesetzt.
Die Modelle für die Kleidungsstücke werden aber nicht in München, sondern in Offenburg entwickelt.
Dort wäre es sicher auch super interssant mal rein zu schauen!

oben seht ihr meine erste Burda Zeitschrift, mit ganz vielen Zetteln drin, was ich alles nachnähen wollte (:
Die Burda Accessoires ist jetzt neu und wir durften das Visitenkarten-Etui nähen.

Wie Anfangs gesagt, hat Burda mich doch auch irgendwie zum Bloggen gebracht!!

Denn erst das Burda Style Talent 2016 war der Startschuss dafür, dass ich mich langsam traute meine genähten Projekte auch mal im Internet zu zeigen.
Der Sieg bzw. die allgemeine Begeisterung über mein Kleid, gaben mir den nötigen Mut um mir einen Blog zu erstellen und mich mit Videos und Fotos auszuprobieren.

Und schaut was aus mir geworden ist: ich liebe es!

Ich liebe es meine kreativen Projekte mit euch zu teilen und ansprechend darzustellen!
Gerade gehe ich darin ziemlich auf und werde echt etwas sentimental, wenn ich darüber nachdenke, dass Burda mir da doch ganz schön viel geholfen hat!

Ich bin wirklich sehr dankbar zum Burda Bloggerevent eingeladen worden zu sein und einen Einblick hinter die Kulissen bekommen zu haben.
Das Team dort ist so super lieb und man fühlt sich einfach direkt wohl! Vielen Dank für die tollen Eindrücke, für den kleinen DIY Workshop,
für das leckere Essen, für die tollen Erinnerungsbilder in der Photobox und allgemein für die Möglichkeit die anderen Blogger mal wieder sehen zu können!
Ich habe wirklich das Gefühl die Näh- bzw. DIY Szene ist einfach sehr freundlich und offen im Umgang miteinander und das hat man auch wieder auf dem Event gesehen!
Natürlich gibt es in der Szene noch viele viele viele andere tolle Menschen, aber Burda konnte natürlich nicht alle einladen!

Ich habe auch mal alle anderen Blogger aufgelistet,
die auf dem Burda Bloggerevent waren:

(zugegebenermaßen habe ich die Liste von Liz & Swantje geklaut :D)

Liz & Swantje @ginandjuly
Desi @twoandahalfseams
Anna @einfachnaehen
Tobias Milse @tobiasmilse
Mark & Marit @makema
Lisa @fashiontamtam
Henrike @hillihiltrud
Nine @delari.de
Laura @laurie.mmm
Kirsten @dress_bakery
Steffi @diy_forbabyandme
Lisa @stoffreise

Ich habe den Beitrag mal bei Du für dich am Donnerstag mit verlinkt,
schaut auch dort vorbei für noch mehr Inspirationen (:

#12coloursofhandmadefashion – black dezember – Burda Masterpiece Award

Hallo ihr Lieben,
bei der letzten Farbe des Jahres hat Selmin von tweedandgreet einen Klassiker herausgesucht: schwarz (:
Es war so schön bei dieser Aktion ab ca. der Hälfte des Jahres teilnehmen zu können
– ich bin sehr gespannt, ob Selmin eine ähnliche Aktion für nächstes Jahr geplant hat!

Bei meinem Kleid für #12coloursofhandmadefashion muss ich nun aber mein kleines Meckermaul auspacken!

Keine Sorge Selmin – es geht nicht um deine 12coloursofhandmadefashion (: Die fand ich super!!!
Ich bin jemand, der selten die Klappe aufmacht und Themen anspricht, die mich stören.
Ich finde es aber wichtig, dass man ab und zu seine Meinung sagt, wenn man denkt hier könnte Veränderung stattfinden.
Wichtig ist natürlich, dass die Meinung möglichst konstruktiv vermittelt wird und niemandem einfach nur ans Bein gepieselt werden soll!
Die deutsche Nähszene hat meiner Meinung nach einen etwas eingestaubten Ruf.
Ich seh mich nicht als der Messias der Nähwelt aber denke ich habe durchaus eine etwas andere Sichtweise auf Mode.
Nun zum Thema:

Habt ihr vom Burda Masterpiece Award von Burda mit Prym gehört?

Es ging um einen Schnitt, der für die Burda entwickelt werden sollte.
Der Schnitt wird auch online verfügbar sein – also jede von euch könnte ihn nachnähen!
Ich fand diese Aktion wirklich interessant und hatte sofort einige Ideen, die ich umsetzen wollte.
Nach einigem hin und her überlegen bin ich letzt endlich auf dieses Kleid gekommen.
Mit welchen Kriterien bin ich an dieses Kleid gegangen?
– Ich wollte etwas, das viele Frauen nachnähen können (also einigermaßen einfach)
– Ich wollte etwas entwickeln, das man in der Burda nicht schon 100Mal gesehen hat aber natürlich nicht komplett “abgespaced” und untragbar ist
Also im Prinzip ein Basic Teil mit interessanten Details, das vielen Frauen stehen kann.
– Ich wollte etwas designen, das modern ist und in unterschiedlichen Stoffen toll aussehen kann.


Mit dieser zusätzlichen Zeichnung und dem Bild oben hatte ich mich beworben und war guter Dinge, denn ich war wirklich Zufrieden mit meiner Idee.
Bänder und Schnallen sind gerade auch sehr im Trend und gerade Details wie die weiteren, gebundenen Ärmel sind definitiv ein Thema und gefallen mir gerade ziemlich (;
Nach einiger Zeit bekam ich einen Anruf: ich bin in der engeren Auswahl, Termine wurden abgeglichen und mir wurde gesagt,
dass ich informiert werde, wenn ich sicher dabei bin. Leider hat es dann doch nicht geklappt, was ich wirklich sehr schade finde.

Danke übrigens trotzdem für die kleine Entschädigung in Form von einem kleinen Zubehörpaket! 
Das soll natürlich auch nicht untergehen – darüber habe ich mich sehr gefreut!

 

Es gab ja wieder eine Nähchallenge und auf der Prym Facebook Seite bin ich auf die Bilder der “engeren Auswahl Modelle” gekommen.
Die fünf Finalistinnen hatten ihre umgesetzten Teile mitgebracht und ich war etwas verunsichert, als ich diese gesehen habe.

Achtung, jetzt kommt Jessys Meckermaul raus!

Die Kritik ist aber wie gesagt nicht böse gemeint!
Erstmal ist es natürlich immer schwer zu beurteilen, nach was die Jury sucht. Beim Wort “Masterpiece” erwartet man vielleicht etwas Aufwendiges, „Besonderes“.
Es gab einen Zweiteiler – Blazer und Hose mit hübschen Details, zwei Abendkleider, ein Dirndl und einen edlen Zweiteiler – Bluse und Hose.
Das Optische ist natürlich immer Geschmackssache, darauf möchte ich gar nicht so genau eingehen.
Mir geht es eher um das Thema:

Wie viele Nähbegeisterte Frauen könnten diese Modelle umsetzen,
wie viele Interessenten gibt es für die Kleidungsstücke und wie “anders” sind die Ideen?

Ich schätze meine Arbeit war im Vergleich dazu erstmal zu „einfach“.

Ich habe die Arbeiten der Anderen natürlich nicht im Detail gesehen und kann es von der Ferne nur schwer beurteilen aber das was ich gesehen habe,
würde ich eher als das bezeichnen, was man schon aus der Burda kennt und schon gesehen hat – zumindest drei der fünf Modelle.

Der Zweiteiler mit Blazer und Hose hatte durch den farblich abgesetzten Taillienbereich nochmal eine kleine Änderung aber sah sonst sehr klassisch aus (wie gesagt – von weitem!).
Das eine Abendkleid hat durch den besonderen Stoff das gewisse Etwas bekommen, das zweite Abendkleid sah Schnitttechnisch schon aufwendiger und neuartiger aus.
Das fand ich sehr positiv, obwohl hier vermutlich wenig Frauen Interesse daran hätten es nachzunähen, da es eben mal anders aussieht.
Bei dem Dirndl kann ich nicht beurteilen wie „klassisch“ oder „anders“ als schon bekannte Dirndl Modelle dieses ist.
Aber hier greift für mich mindestens der Punkt, dass weniger nähbegeisterte Frauen das umsetzen könnten und überhaupt Interesse daran haben.
Der edle Zweiteiler, der letzt endlich auch gewonnen hat – verdient, wie ich finde – war schnittechnisch schon anders als das, was man aus der Burda kennt.
Er hat, soweit ich es beurteilen kann – interessante Details. Das Gewinnermodell sieht machbar aus, auch für Leute die noch nicht ewig nähen
und sollte somit eine große Interessengruppe treffen – Glückwunsch also hierzu!
Der gewählte Stoff war auch sehr besonders und fiel nochmal zusätzlich positiv auf!

Ich möchte hiermit nicht sagen, dass ich hätte gewinnen sollen,

sondern dass ich es schade finde, dass für einen Schnitt in der Burda letzt endlich das in die engere Auswahl genommen wird, was man dort schon gesehen hat.
Ich will niemanden schlecht machen oder sagen, dass mein Schnitt so extrem andersartig ist aber ich denke,
dass mein Schnitt deutlich mehr Interessenten angezogen hätte als ein recht klassischer Blazer mit Hose oder ein recht klassisches Abendkleid
– auch wenn das bestimmt ein größeres „Masterpiece“ ist als mein Schnitt.
Vielleicht habe ich da einfach eher an das finale Endprodukt gedacht – nämlich den Schnitt für die Burda – als an das tatsächlich aufwendige Masterpiece.
Ich wollte lieber etwas, das viele Leute nähen können (rein von den Fähigkeiten her) und das gleichzeitig etwas anderes ist.

Und letzt endlich hat dann auch genau das Modell gewonnen, dass das meiner Meinung nach geschafft hat!

Ich rede mir jetzt einfach mal ein, dass ich das Ziel eben nicht ganz getroffen habe mit meinem „einfachen“ Modell
oder das Burda nicht schon wieder mich in der engeren Auswahl haben wollte 😀

Ich finde die Gewinnerin definitiv verdient und wirklich passend
aber die engere Auswahl verstehe ich eben einfach nicht ganz.

Ich hoffe es fühlt sich keiner von mir angegriffen, das ist eben meine Meinung und mein Eindruck, ich gebe ja auch zu,
dass ich kein Masterpiece erschaffen habe und daher dem Titel auch nicht ganz gerecht geworden bin
aber ich finde es einfach schön viele Menschen erreichen zu können, da habe ich meinen Fokus vielleicht anders gelegt als gewünscht.
Ich möchte auch nochmal besonders betonen, dass ich nicht die Optik der Modelle selbst kritisiere!
Das ist ja sehr subjektiv und es liegt mir auch fern darüber ein Urteil zu sprechen! Jedem gefällt etwas anderes und das ist ja auch gut so!
Hier findet ihr unter den Fotos ein paar Eindrücke der anderen Modelle.

Ich freue mich natürlich auch über Meinungen und Anregungen,
die nochmal ein anderes Licht auf das ganze werfen also schreib gerne, was du von dem Wettbewerb hältst oder wie du mein Kleid findest (;

Bleib weiter kreativ, denn creativity is never wrong (: