orange september – 12 colours of handmade fashion



Im September ist das Thema der #12coloursofhandmadefashion Orange!!!!


Welches war nochmal meine Hass Farbe? Achja: rot. Was ist gefährlich nah an rot dran? Achja: orange.
Diesmal bin ich also auch nicht vor Freude im Quadrat gehüpft aber naja, man macht das Beste draus, aber dazu mehr im untersten Absatz.

Erstmal zum Outfit: Ich muss ja zugeben, dass ich kein großes Party Animal bin.
Haha. Wortwitz weil auf dem Stoff ja ein Leoparden Muster ist – lustig! (Hier jetzt bitte den Facepalm Smilie vorstellen)

Wenn ich abends mal weg bin und gute Musik läuft, dann tanz ich gerne dazu und hab da auch meinen Spaß, aber das passiert so ca. alle 2-3 Monate mal 😀
Ich bin eher so die Kategorie: Bar, Homepartys, quatschen und gute Gespräche… aber das auch nicht jedes Wochenende!
Aber naja, wenn es dann doch mal heißt: heute Abend wird der Boodie geshaked, dann war das hier schon einige Male das Outfit meiner Wahl.
Während sich andere Ladies gerne in engen Fummel zwängen, um ihre Kurven zu betonen, ist bei mir eher so weit und luftig der Fall.
Und ihr könnt euch sicher vorstellen, wie gut man in dem Kleid tanzen kann oder? (:
Wo wir bei besonderem Style sind: die Schuhe habe ich auch noch nicht so oft auf Bildern getragen, sie sind aber auch meine absoluten Favorites! (:
Mit hohen Schuhen feiern gehen macht mir auf Dauer auch einfach keinen Spaß! Damit kann man halt einfach nicht richtig tanzen!!!
Die Alternative: riesen-mörder Plateau- Schuhe oder eben Turnschuhe (wenn die Location es anbietet)

Achja und noch eine Sache ist seeehr Besonders für mich bei diesem Kleid: Leoprint!

Ich finde Leoprint, in seiner beige, braun, schwarzen Farbgebung häßlich und es steht für mich meistens nicht für edle und teure Kleidungsstücke…
Wow, das war jetzt echt super nett formuliert, weil ich hier niemanden vor den Kopf stoßen möchte!
Wenn du, die das gerade liest, gerne Leomuster trägst, ist das super und tu das auf jeden Fall weiter, wenn du dich wohl damit fühlst.
Ich bin ja allgemein dafür, dass jeder das tragen soll, was ihm/ihr gefällt und worin man sich wohl fühlt!!!
Ich würde Leoprint aktuell eben nicht tragen! Dieser Stoff war für mich aber eine Ausnahme, da ich finde, dass das Leomuster gar nicht so klar raus kommt… (:

  

Und wenn du dich jetzt fragst: du hattest das Outfit schon ein paar Mal an?
Bedeutet das etwa, das Outfit ist nicht neu genäht für #12coloursofhandmadefashion?

Nein ist es nicht. Weil orange bei mir ähnlich viel Freude hervor gerufen hat, wie rot – liegt ja recht nah beieinander.
Nachdem ich wieder in meiner Stoffkiste gewühlt habe und keinen brauchbaren orangenen Stoff gefunden habe,
kam mir die Idee zu schauen, was ich schon einmal genäht habe, aber hier noch nie präsentiert habe!!! Ist das ein Deal? Ich denke ja!!!!
Und dabei ist mir aufgefallen, dass ich sogar 2-3 Kleidungsstücke habe, in denen Orange enthalten ist!
Genau wie dieses Kleid. Es ist mal wieder so unfassbar einfach!!! Ein Rechteck mit Löchern 😀
Vorne ein Band durch zwei kleine Löcher gezogen, hinten fällt es locker, fließend.
Ich habe eine kleine Anleitung zu dem Kleid gemacht, die kommt auch noch diese Woche 🙂

Verlinkt ist dieses Outift natürlich bei der lieben Selmin auf Tweed and Greet und beim MeMadeMittwoch.
Wie findest du das Kleid? Bist du beim Party machen auf bequem und locker eingestellt? (:
Schreib mir gerne einen Kommentar!
Vergiss nicht: creativity is never wrong!!! (:

  

purple august – 12coloursofhandmadefasion



Hallo ihr Lieben, heute kommt mein neues #12coloursofhandmandefasion zum Thema

LILLAAA 🙂
Mag ich lila? Ich stehe der Farbe recht neutral gegenüber 😀
Die Farbe ist okay, die pastellige Lilavariante ist dann aber auch eher meins! (:

Nun aber zu meinem Projekt:
Als ich mit dem Nähen begonnen habe, habe ich mich oft nicht getraut gute Stoffe zu verwenden.
Ich habe anfangs einfach „Schiss“ gehabt meine teuren Materialen zu zerschneiden.
Ich wollte experimentell arbeiten und da hätte mich der Gedanke, dass ich etwas wertvolles benutze, einfach gebremst.
Das ist auch beim Zeichnen sehr ähnlich. Es gibt tolles, stabiles Aquarellpapier, bei dem ein Blatt ca. 1Euro kostet.
Ich sehe ja, dass das Papier besser ist, aber ich weiß leider auch, dass nicht jede meiner Zeichnungen gut wird!
Also sitze ich vor meinem Blatt und überlege mir, wo ich welchen Strich setzen muss, damit mein Ergebnis gut wird.
Dieses verkopfte, verkrampfte Zeichnen macht 1. keinen Spaß, sieht 2. meistens auch einfach nicht frei und locker aus
und ist 3. für mich weniger zielführend, wie billiges Kopierpapier. Da kann ich frei und unbeschwert drauf los kritzeln,
experimentell arbeiten und habe weniger Hemmungen. Noch Schlimmer ist es ja fast bei einem neuen Skizzenbuch!!!
So rein, weiß und unbefleckt liegt es vor einem!!! Und man will es einfach nicht verhunzen!!!!



Was hat das jetzt mit dem Nähen zu tun?
Stellt euch vor, ihr würdet mit einem 50Euro/Meter Stoff anfangen zu nähen! Dann hätte ich vermutlich nie mit diesem tollen Hobby angefangen!
Mir hat es geholfen mit alten Kleidungsstücken zu starten. Ich habe weite Röcke, Kleider und Blusen auseinander geschnitten und mit dem Material großartig arbeiten können. Vielleicht spricht da einfach auch der Schwabe aus mir, aber meine Kreativität wurde durch das Einschränken des Materials nochmal ganz anders angeregt! Bei einem großen Stoffstück hast du alle Möglichkeiten. Ein Kleidungsstück zu nehmen und daraus etwas Neues zu machen, das erfordert schon nochmal etwas mehr Hirnschmalz. Und wenn das Projekt nicht funktioniert hat, hatte ich quasi „nichts“ verloren sondern ganz viel Erfahrung dazu gewonnen. (:


Obwohl ich auch sagen muss, dass ich bisher beim Upcycling so gearbeitet habe, dass ich NUR den Stoff des Kleidungsstücks selbst genutzt habe.
Am Ende ist bei meinem Ergebnis nicht erkennbar, ob das alte Kleidungsstück ein Rock, eine Bluse, ein Kleid oder was auch immer war.
Ich benutze keine Elemente die den Ursprung des vorherigen Kleidungsstücks erkennen lassen, da ich – ohne jemandem Nahe treten zu wollen
– die Meisten Ergebnisse, die versuchen das alte Kleidungsstück möglichst komplett zu erhalten, nicht sehr ansprechend finde.
Klar sind das interessante Inspirationen und Ansätze aber bei vielen Dingen frage ich mich trotzdem: „würde ich so etwas dann tragen?“
Jeder muss sich selbst mit seiner Kleidung wohl fühlen aber ich habe da bisher noch keine perfekte Lösung gesehen.
Deshalb entferne ich Elemente wie Knopfleisten, Kragen usw. und arbeite mit dem puren Stoff 🙂

Ich habe euch ein Video zusammen gestellt, in dem ich euch zeige wie ich das Oberteil entwickelt habe.

Was ich euch vermitteln möchte, ist einfach die Möglichkeit aus Stoffresten ein neues Kleidungsstück zu entwickeln.

Wie bei den meisten Upcycling Projekten kann ich euch hier nicht genau sagen, wie viel Stoff ihr braucht.
Ich arbeite recht intuitiv, probiere viel aus und verwerfe auch wieder viel, deshalb kann ich nur sagen:
Ich habe die Reste von ca 2,5 Blusen genutzt (4Ärmel, 2 Vorderteile und noch den Rest von einem Vorderteil) und habe mir daraus Rechtecke geschnitten.
So viele wie eben möglich waren. Das waren dann große Quadrate mit den Maßen 17×17 (11-12 Große) und kleine Rechtecke mit den Maßen 8,5×17 (17-18Kleine).
Im Prinzip ist das kleine Rechteck bei mir halb so hoch wie das Quadrat. So konnte ich alles recht gut aneinander nähen.
Letzt endlich würde ich an eurer Stelle aber einfach das Maximum an dem Stoff rausholen, den ihr habt und nicht meine Maße genau übernehmen.
Der Sinn von Upcycling ist ja letzt endlich, so viel wie möglich von dem alten Kleidungsstück zu nutzen und nicht aus einem Teil ein paar Rechtecke rauszuschneiden
und den Rest dann weg zu schmeißen! Deshalb eignet sich so ein Projekt eben auch super für Stoffreste.
Ich habe einfach mal begonnen mit meinen Rechteckbahnen und habe diese dann miteinander verbunden.
Eigentlich wollte ich das Rechteck, das so entstanden ist, andersrum nehmen, doch das war letzt endlich doch zu schmal.
Solche Projekte entstehen bei mir einfach beim Machen und das liebe ich! 🙂

Hast du auch schon Upcycling Projekte gemacht? Ich finde sie machen soooo Spaß! 🙂
Bleib weiter kreativ, denn du weißt:
creativity is never wrong!


 

 

red july


Als ich letzten Monat an meinem blauen Overall für #12coloursofhandmadefashion gearbeitet habe, hab ich mir darüber Gedanken gemacht,
welche Farbe ich überhaupt nicht trage. Bei welcher Farbe würde ich definitiv NICHT mitmachen?

Welche Farbe ist meine Horrorfarbe Nummer 1? Ganz klar: ROT.

Ich habe es immer mal wieder versucht, habe ein oder zwei rote Kleidungsstücke in meinen Kleiderschrank eingeschleust aber die Tatsache,
dass ich sie NIE getragen habe und dann auch bald wieder aussortiert habe, haben mir gezeigt: rot und ich, wir sind keine Freunde!
Als also Selmin diesen Monat die Farbe rot freudestrahlend präsentiert hat, war für mich klar: nein, ich mache nicht mit! Diesen Monat setze ich aus!

Und dann kam das kleine kreative Männchen in meinem Kopf und hat gesagt: ist doch eigentlich auch eine Herausforderung! Schau doch einfach mal in deinen Stoffvorräten,
ob du einen roten Stoff hast! Also bin ich an eine meiner 3 großen Stoffkisten und habe gesucht… Und nichts gefunden.
Klar, wer kein rot mag, kauft sich ja auch keine roten Stoffe. Ich habe überlegt, wie ich rot mit einschleusen könnte: Pailetten? Paspeln? Knöpfe?
Mir fiel keine gute Möglichkeit ein.

Also habe ich mir nochmals Selmins Post angeschaut und auch beobachtet, was sie so den Monat über genäht hat.
Erstens ist mir klar geworden: rot muss nicht das klassische knallrot sein, dass ich anfangs im Kopf hatte.
Davon abgesehen, dass ich dieses rot absolut nicht mag, passt es auch einfach kein bisschen zu meinen Haaren!

Rot mit pastellrosa und türkis kombiniert? So mutig bin ja nicht mal ich!


Beerige Rottöne sind also auch okay, das hat mir schonmal meine Optionen erweitert. Dann hab ich gesehen, dass Selmin einen blauen Pfauenstoff vernäht hat,
der kleine rote Akzente beinhaltet. Mit dem Hintergedanken, dass kleine rote Akzente auch eine Möglichkeit sind, bin ich dann nochmals an meine Stoffkisten.
Ich versuche auch gerade meine Stoffvorräte etwas zu minimieren und wollte nicht direkt in den nächsten Laden rennen um mir halbherzig einen roten Stoff zu kaufen.
Schließlich habe ich einen genau passenden Rest dieses Stoffes gefunden, der kleine rote Akzente beinhaltet (jaaa das ist rot!!!).
So ist dann dieses Walle-Walle-Sommertop entstanden. Ich habe diese Art Shirt jetzt schon so oft gesehen, dass ich mir auch eins machen wollte.
Ohne wirklichen Schnitt bin ich mal wieder ans Werk (typisch ich ^^). Ich habe im Prinzip einen Top-Schnitt genommen und oben ein gerafftes Rechteck angenäht.
Bevor ich alles orgendlich vernäht habe, habe ich es nochmal angezogen und das Rechteck an einigen Stellen etwas gekürzt.
So wurde es an den Armen etwas kürzer, damit ich mich besser darin bewegen kann.

Ich bin Queen der Improvisation würde ich sagen (:


Ich komme mir zwar ein bisschen so vor, als würde ich Schummeln bei der Farbe rot, aber ich denke der Sinn der Challenge ist es, uns aus unserer Komfortzone rauszulocken,
unsere Kreativität anzuregen und neue Möglichkeiten und Opitionen zu sehen. So wie ich Selmin einschätze hat sie die Challenge nicht ins Leben gerufen,
damit wir uns Kleidung nähen, die wir am Ende nicht tragen oder die nicht zu uns passt.

Die Challenge heißt ja nicht #12piecesofSchrankleichen! (;

Klar muss man nicht jeden Monat mitmachen und hätte ich diesen Stoff nicht gefunden, wäre ich diesmal wohl raus gewesen, aber ich mag Selmins Challenge sehr
und finde es immer schön zu sehen, wie unterschiedlich die Projekte umgesetzt werden, die am Ende des Monats präesentiert werden. Ich finde es schön ein Teil
dieser Kreativen Truppe sein zu können, auch wenn ich diesmal wirklich nicht das roteste Outfit habe (;

Ich hoffe du verzeihst mir, Selmin! (: mehr rot war wirklich nicht drin!!!

Wie findest du mein Outift, für den „Horror-Monat“ Rot? (: Schreib mir gerne, was du vom Shirt hälst!

Bleib mir weiter kreativ, denn du weißt: Creativity is never wrong ♥

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blue june – 12 colors of handmade fashion


Endlich ist es so weit:
Ich habe ich einen Blog und kann bei tweedandgreets 12 colors of handmade fashion richtig mitmachen!!!
Ich folge ihr schon lange und finde diese Aktion total schön! Eine Farbe pro Monat, mit der man sich auseinander setzt
und versucht etwas aus seiner Komfortzone rauszutreten? Das finde ich einfach eine tolle Idee!

Aber in diesem Monat ist die Komfortzone Programm:
Die Farbe ist diesmal nämlich blau

Lass mich mal überlegen, ob sich da nicht etwas finden lässt (: Also ehrlich gesagt habe ich diesen Monat ca drei blaue Outfits genäht, die ich euch hätte präsentieren können!
Blau ist einfach so schön!!! Als ich gehört habe, dass die Farbe diesen Monat blau ist, war mir klar, dass ich mich endlich an diesen tollen Stoff wagen wollte,
der schon seit einem Jahr in meiner Stoffkiste versauert! Kennt ihr diese Stoffe, vor denen man irgendwie Angst hat sie zu benutzen, einfach nur deshalb,
weil man sie so schön findet? Ich hatte wirklich Schiss ihn zu versauen, zu verschneiden oder dass meine Nähmaschine ihn gierig auffrisst!
Aber offensichtlich habe ich es geschafft ihn ohne schlimme Unfälle zu verarbeiten! Schon als ich ihn gekauft habe war für mich klar: daraus wird ein wunderschöner Overall.
Ich liebe ja Jumpsuits, Overalls und Latzhosen, doch eine „edlere“ Variante hab ich bisher noch nie genäht. Der fließend fallende Stoff ist super angenehm auf der Haut und mit den breiten weißen Strichen echt ein Träumchen (: Ich finde ihn mit hohen Schuhen toll aber auch mit meinen geliebten weißen Turnschuhen (:
Außerdem hatte ich bei Stella McCartney einen wunderschönen Overall gesehen! Da ich leider nicht mehrere Hundert Euro für dies Schmuckstück übrig habe,
musste ich wohl mal selbst ran! Ich werde die Tage auch noch einen Vlog machen, in dem ich euch zeige wie ich zu diesem Overall gekommen bin! (:
Außerdem habe ich euch hier eine Pinnwand zusammen gestellt mit super schönen Beispielen! Darin ist auch mein Vorbild von Stella.

Ich wollte den Stoff mit seinen dicken Pinselstrichen unbedingt vor einem Gemälde fotografieren aber die Zeit jetzt noch ein Bild zu malen hatte ich leider nicht (achja?).
Also bin ich kurzerhand in unsere Hochschule gestiefelt und habe mich dort mal umgeschaut, ob es ein Bild gibt, dass meinen Vorstellungen entspricht.
Und ich bin fündig geworden! Die liebe Laura Mangione hat mir erlaubt ihr Bild als Hintergrund zu nutzen! Vielen, vielen Dank dafür!
Schon praktisch, wenn man an einer Hochschule für Gestaltung studiert und so viele tolle kreative Köpfe um sich rum hat oder? (:

Und nun frage ich euch mal wieder: wie findet ihr den Einteiler? Liebt ihr Overalls genauso sehr wie ich?
Ich finde diese Teile super für „ich habe keine Lust mich anzuziehen“ Tage! Ein Griff in den Kleiderschrank und man ist „ready to go!“ (:

Ich bin wirklich gespannt, was die anderen Mädels von 12 colours of handmade fashion so gemacht haben!!!

Bleibt mir weiter kreativ, denn ihr wisst:

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