Brusttasche nähen – meine neue Hipbag


Brusttasche nähen – ein neuer kostenloser Schnitt! (: 

Ich wollte mir schon lange eine neue Brusttasche nähen!
Jetzt bin ich endlich dazu gekommen! Meinen Schnitt gibt es diesmal auch wieder dazu!

Zum Schnitt und zur Anleitung kommt ihr hier

Brusttaschen sind DER SHIT – Uh, jaja, so sprechen die coolen Kids da draußen (wahrscheinlich nicht :D)
Letzt endlich sind sie wahrscheinlich in Berlin schon wieder Out oder sind gerade an ihrem Hochpunkt
– das dauert ja auch alles immer etwas, bis es sich über das Land verteilt, aber ich bin gerade auch total auf dem Hype!
Nicht nur Hiptaschen, die quer über die Brust getragen werden, sondern auch kleine Taschen,
die man so quer über die Brust trägt, finde ich gerade ziemlich cool!


Ich wollte mir natürlich keine coole Adidas Version kaufen, sondern eine eigene, etwas “edlere” Version nähen.
Samt hat ja schließlich eher einen “edleren” Touch.
Wen man den aktuellen Trend beobachtet, merkt man, dass die Leute, die diesen Trend tragen, eher so im Jogginghosen-Gammelstyle rumlaufen.

Man hat oft das Gefühl, das ihr Motto ist:
umso unstylischer es aussieht, desto stylischer wird es!

Der absolute “I don’t give a fuck”-Look!!!
Finde ich prinzipiell schon sehr sympatisch, aber ich mag es eben auch mich “schön” anzuziehen!
Der Gammellook gibt mir einfach ein etwas anderes Lebensgefühl!
Jogginghose gibt mir eher so ein “daheim- nichts tun” Feeling – wenn ich also im Working Modus bin, hilft es mir durchaus, etwas “ordentlicher” auszusehen (:
Da ist die Samtversion perfekt für mich: Ein tolles Zwischending um nicht zu gammelig auszusehen aber den Trend für mich auch umzusetzen!
Ich wollte euch zeigen, wie ihr eure eigen Brusttasche nähen könnt:
Nachdem ich euch schon einmal gezeigt hatte, wie ich den Schnitt erstellt habe, habe ich jetzt noch einen einfacheren Weg gesucht:
Ihr könnt euch einfach den Schnitt selbst herunterladen! Eine Anleitung dazu gibts natürlich auch!

Die Anleitung und den Schnitt findest du hier.

Schreib mir gerne, was du von der Brusttasche hältst!

Außerdem wollte ich euch noch von einer ziemlich tollen Webseite berichten, die die liebe Eliza von DIY-Mode entwickelt hat:

Die Schnittmusterdatenbank!

Es ist eine Sammlung von kostenlosen Schnittmustern, die man auf unterschiedlichen Webseiten finden kann!
Mein Moonshirt ist dort auch schon vertreten und es gibt viele weitere, coole kostenlose Schnittmuster zu finden! Schaut da auf jeden Fall mal vorbei!!!

Heute sind wir auch mal wieder bei rums dabei 🙂
Schaut dort vorbei für noch mehr spannende Nähprojekte!

Bleib weiter kreativ, denn creativity is never wrong!

Brusttasche nähen

Brusttasche nähen

Hier gibt es die Anleitung zur Brusttasche
Ein Video habe ich auch erstellt, da der ein oder andere von euch sicher lieber Videos anschaut, als die Beschreibungen zu lesen (:

 

Hier gibts das Schnittmuster: JessicaLi Hüfttasche

klick auf den Link und es öffnet sich die PDF – dann kannst du den Schnitt runter laden (:
Dann kann es mit dem Brusttasche nähen auch schon los gehen!

Du brauchst je 1x die Klappe, das Rückteil und das Vorderteil im Oberstoff und im Futterstoff

Auf den Oberstoff habe ich eine etwas festere Einlage gebügelt,
das musst du aber individuell entscheiden, je nachdem wie fest dein Oberstoff ist.
Die erste Seite des Reißverschlusses näht ihr an die obere Kante des Vorderteils. Ich habe Futter und Oberstoff rechts auf rechts gelegt und den Reißverschluss quasi dazwischen geschoben, so dass die Zähnchen nach innen zeigen. Dann habe ich die drei Lagen zusammen gesteckt und zusammenFüßchenbreit abgenäht.  Wenn du noch nicht so geübt an der Nähmaschine bist, kann es auch helfen erst den RVS an den Oberstoff zu nähen und dann das Futter noch dazu anzunähen.

Dann bügelst du die Naht so aus, dass der RVS genau im Bruch liegt.
Die Nahtzugabe habe ich zurück gesteppt – auch wieder füßchenbreit.
Lasse am Anfang und am Ende der Naht noch ca. 2cm frei,
da du später an die Naht rankommen musst.

Genau das selbe machst du an der Klappe.
Wenn ich die zweite Reißverschlussseite nähe, stecke ich mir am Anfang am Ende und in der Mitte Nadeln,
damit diese Positionen schon einmal fix sind. Die restliche Mehrweite verteile ich dann auf der Strecke.
Wenn du von einer Seite ausgehend steckst, kann es gut sein, dass sich der RVS verzieht.

Näh das Rückteil oben an die Klappe an.
Ich habe das jeweils im Futterstoff und im Oberstoff gemacht.

Bügel dann die Nahtzugabe des Oberstoffes auseinander
und steppe sie an beiden Seiten der Naht fest.
Das gibt der Brusttasche einfach noch etwas mehr Stand.

Öffne den Reißverschluss, bevor du den nächsten Schritt machst – zumindest zur Hälfte!
Dann nähst du das Vorderteil und das Rückteil zusammen.
Die Seiten bleiben offen – die Nahtzugabe kannst du erneut auseinander steppen.

Das Futter kann jetzt auch geschlossen werden:
nähe so nah wie möglich von der Ecke aus die Kurven entlang.
In der Mitte muss eine Öffnung bleiben um das ganze später zu wenden.

Nähe dir ein Band, das die Maße 14cm x 8cm hat. halbiere es und
nähe mit einem Zentimeter Nahzugabe entlang. Dann drehst du das Band um.

Halbiere das Band und stecke es durch den D Ring.

Diese Schlaufe schiebst du nun in die Seite hinein und nähst mehrmals die Seite ab.
Hier liegt eine recht große Belastung drauf, also stell sicher, dass nichts ausreißen kann. Näh so nah wie möglich an den Reißverschluss und stelle sicher,
dass der Reißverschluss direkt aufeinander liegt.

So, jetzt ist es an der Zeit das Ergebnis umzudrehen.
drehe sie durch das Loch im Futter um und schließe dieses anschließend.

Nun brauchst du nur noch ein Band, mit dem du die Tasche trägst.
Ich habe mir erneut ein Band aus Samt genäht: 8cm breit zugeschnitten.

Ihr könnt hier aber auch eine Kette nehmen oder andere tolle Bänder.

Da ich diesen tollen Ring gefunden habe,
habe ich mir eine einfache Verschlussmöglichkeit überlegt.

Nähe eine große Schlaufe.
unterteile die Schlaufe in mehrere Bereiche, in dem du quer drüber nähst.
Somit kannst du nämlich unterschiedliche Größen einstellen,
falls du die Brusttasche um die Hüfte oder mal quer über die Brust tragen möchtest.

So jetzt kannst du auch deine eigene Brusttasche nähen! (: Schreib mir gerne, wenn du noch Fragen hast!

Nähoscars – mein Nähjahr 2017

Hallo ihr Lieben,

auch wenn man sich gerade vor Jahresrückblicken kaum retten kann, möchte ich nun auch bei der tollen Idee von Verfliest und Zugenäht mitmachen.

Ich möchte auch die Aufmerksamkeit nutzen, um euch allen Danke zu sagen!!!

Das klingt wirklich immer super stumpf aber letzt endlich ist dieses Jahr so viel passiert, vor allem “in mir”,
was hauptsächlich daraus entstanden ist, dass ich mich endlich getraut habe den Blog zu starten!
Ich habe so viele nette Menschen kennen gelernt und habe tolle und inspirierende Accounts in der Nähszene gefunden,
die für mich lange Zeit weniger interessant erschien!! Ich wurde eines Besseren belehrt!!!
Es ist einfach so schön diese Leidenschaft mit vielen Frauen teilen zu können und vielleicht die ein oder andere ebenfalls zu inspirieren (:
Ich möchte wirklich nicht schnulzig klingen aber das ist wirklich etwas, dass mir lange Zeit gefehlt hat, deshalb danke ich euch allen von Herzen für den Austausch!!!
Auch wenn ich die letzten Monate etwas inaktiv und weniger kommunikativ war, versuche ich jetzt im neuen Jahr wieder mehr Content zu bringen (:

Jetzt bin ich auch neugierig, was ich dieses Jahr so genäht habe, es kommt einem ja meistens nicht nach wirklich viel vor aber die Masse machts…

01. Beste/r HauptdarstellerIn – das liebste bzw. am häufigsten getragene Kleidungsstück:

Mein von Stella McCartney inspirierter Overall war mein Highlight dieses Jahr.
Den Schnitt hatte ich selbst konstruiert.
Der Stoff hatte schon lange auf einen passenden Einsatz gewartet und ich finde es hat sich gelohnt – ich bin wirklich total zufrieden mit dem Ergebnis!
Ich habe auch so viele Komplimente dafür bekommen, das war dann noch zusätzlich die Kirsche auf dem Sahnehäubchen!
Hier findest du den ganzen Post (: Jumsuits waren ja allgemein ein großes Thema bei mir, dazu findest du auch hier noch mehr.


02. Beste/r NebendarstellerIn – das am besten zu kombinierende Kleidungsstück

Ich habe so viele tolle Teile, die ich richtig gut kombinieren kann aber am Einfachsten ist es doch mit einer Jacke: die zieht man drüber und sie passt meistens zum Outfit (:
Diesen Parka habe ich für meine Hamburgreise genäht und auch dort fotografiert.
Der Stoff kam von einem alten Vorhang und wurde erst durch die blaue Färbeaktion so wunderschön, wie er jetzt ist.
Ich liebe dieses riesen Ungetüm!!! (:
Hier kommst du zum Post.

03. Beste Regie – die aufwändigste Verarbeitung bzw. die technischste Herausforderung

Wer hätte gedacht, dass es mega lange dauert schmale Stoffstreifen in einen Mesh-Stoff zu weben? Wahrscheinlich jeder – außer ich natürlich!
Wenn ich mir was vornehme wird es auch durchgezogen – in diesem Fall wort wörtlich – so saß ich ewig an diesem kleinen Beutelchen und habe Streifen für Streifen in den Stoff eingearbeitet. Das Ergebnis ist dafür aber auch so cool geworden, wie ich es mir vorgestellt habe (:

04. Bester Schnitt – das Lieblingsschnittmuster:

Weil es so einfach und schnell zu nähen ist, aber auch wirklich cool und lässig aussieht:
das T-Shirt Kleid von fashiontamtam! Da hast du echt einen guten Job gemacht! Die zwei Teile sind bei mir wirklich in Dauernutzung!
Gerade durch die auffälligen Stoffe wird es für mich zum Hingucker, obwohl der Schnitt soooo einfach ist! (:
Hier kommt ihr zum Beitrag des Blumenkleids und Hier zum Pfauenkleid.
  

05. Bestes Drehbuch – die beste Anleitung bzw. das beste Ebook

Eigentlich hätte ich dieses Kleidungsstück zu “am Besten kombinierbar” “Lieblingskleidungsstück” und “bestes Schnittmuster” packen können,
aber andere Kleidungsstücke dürfen ja auch mal ihren Glanzmoment bekommen (:
Aber diese Momjeans ist einfach die Erfüllung meiner Hosenträume!!!!
Kira hat wirklich einen perfekten Schnitt für mich geschaffen und eine so tolle Anleitung dazu erstellt, ich bin wirklich beeindruckt!
Das Ebook beinhaltet ja auch eine zweite Jeans – die Skinny Version, die genauso toll passt, nur mag ich Skinny Schnitte gerade eben nicht ganz so sehr wie Mom Jeans! (:
Die Konstruktion von Hosen ist ja wirklich nicht easy und ich habe auch keine Standardmaße, daher bin ich umso glücklicher mit dem Ergebnis!
Ich habe mir mitlerweile schon drei weitere genäht!!! 😀 die muss ich euch unbedingt bald mal zeigen!
Hier kommt ihr zum ersten Beitrag und Hier zum zweiten!

06. Ehrenoscar – das schönste für jemand anders genähte Kleidungsstück

Ähm ist es jetzt peinlich, dass ich eigentlich nur für mich nähe?
Ich habe auch schon für meine Mutter genäht aber davon habe ich auch keine Fotos! ):
Tatsächlich bin ich bei anderen Leuten eher die Reparierqueen!!
Wenn ich Fotos von den Hosen einfügen könnte, die ich dieses Jahr repariert habe – wären es deutlich mehr – aber das ist eben einfach uninteressant 😀
Also ist mein “für jemand anders genähtes” Kleidungsstück für einen Wettbewerb genäht – zählt das auch?
Ich glaub das muss ich nächstes Jahr schleunigst ändern!!!
Hier ist der Link zum Beitrag.

07. Beste Kamera – die schönsten Bilder von eurem genähten Werk

Ich möchte ja wirklich nicht angeben aber dieser Punkt ist mir wirklich schwer gefallen!
Ich finde meine Bildqualität hat sich wirklich das Jahr über Schritt für Schritt verbessert und ich bin mittlerweile wirklich richtig zufrieden mit meinen Fotos!
Der nächste Schritt wäre dann wohl relaxed nach draußen zu gehen und einfach überall wo ich Lust habe mein Stativ aufzustellen. Das traue ich mich aber noch nicht (:
Der Key war übrigens: Tageslichtlampen und das Verbinden meines Handys mit meiner Kamera:
so sieht man direkt was man selbst tut und kann mit dem Handy auch auslösen – das erspart das ewige hin und her rennen und hoffen,
dass man auf dem Punkt steht, auf dem man scharf gestellt ist! Das können aber leider nur Kameras mit Wlan Funktion!
Dieses Shooting war eines der ersten etwas “aufwendigeren”, wo ich wirklich lange mit der Kamera herumgespielt habe! Hat sich gelohnt, wie ich finde (:
Ich bin immer wieder selbst erstaunt, wie hübsch ich doch aussehen kann 😀 😀 😀
das soll wirklich nicht nach “fishing for compliments” klingen, aber ich weiß mittlerweile,
wie ich mich vor die Kamera stellen muss und welche Seite meine Schokoladenseite ist (:
Hier findet ihr die Bilder.

08. Beste Visuelle Effekte:

Bei beste Visuelle Effekte ist mir gleich dieser toll glänzende Stoff eingefallen: der Rock ist so einfach genäht und so wunderschön!!!
Hier gehts zum Rock Post (:

09. Bestes Kostümdesign:

auch wenn ich hier nichts genäht habe sondern nur fleißig geschminkt habe,
bin ich doch sehr Stolz auf dieses Ergebnis, das ich nur mit Make-Up-Produkten geschminkt habe, die ich eh daheim hatte!!
Schaut Hier vorbei, wenn ihr das Entstehungsvideo sehen wollt – mir hat es total Spaß gemacht, denn ich hatte so ziemlich keine Ahnung was ich tue 😀

10. Bester Dokumentarfilm

Mein erster selbst erstellter Schnitt für meine Webseite: das Moonshirt (:
Sehr simpel und doch etwas “besonders” mit den unterschiedlichen Kombinationen und Längenmöglichkeiten (:
Hier kommt ihr zum Beitrag.
Außerdem habe ich für die Initiative Handarbeit Schnitte entwickeln dürfen – die findet ihr hier.
Eine Sporthose und einen SportBH habe ich auch entwickelt – die findet ihr hier.

11. Goldene Himbeere (Anti Oscar) – der größte Reinfall:

Auch wenn der Overall super bei euch ankam: er sieht in echt einfach kacke aus!
der Rücken wellt sich wie verrückt – obwohl ich den Reißverschluss bestimmt 10 Mal versucht habe neu einzunähen!
Da sieht man einfach: ohne Schnitt funktioniert so ein enges Teil mit Rückendetail einfach nicht!
Zusätzlich habe ich bei diesem Teil auch das erste Mal in meiner Nähkarriere in den Stoff rein geschnitten beim Versäubern!
Das Teil war einfach verflucht!!! Immerhin war es ein Upcycling-Projekt also ist kein teurer Stoff dabei drauf gegangen (:
Hier kommt ihr zum Beitrag über diesen Fail! 😀

So, ich hoffe jetzt, dass ihr alle gut ins neue Jahr rutscht und wünsche euch, dass ihr all eure Vorsätze möglichst lange durchhaltet 😛 😀

Danke Danke Danke nochmals für euer Feedback und euer Interesse,
das Jahr 2018 wird gut, das weiß ich, ihr dürft gespannt sein!!!

bleibt weiter kreativ, denn CREATIVITY IS NEVER WRONG!!!!

bis bald! (:

#12coloursofhandmadefashion – black dezember – Burda Masterpiece Award

Hallo ihr Lieben,
bei der letzten Farbe des Jahres hat Selmin von tweedandgreet einen Klassiker herausgesucht: schwarz (:
Es war so schön bei dieser Aktion ab ca. der Hälfte des Jahres teilnehmen zu können
– ich bin sehr gespannt, ob Selmin eine ähnliche Aktion für nächstes Jahr geplant hat!

Bei meinem Kleid für #12coloursofhandmadefashion muss ich nun aber mein kleines Meckermaul auspacken!

Keine Sorge Selmin – es geht nicht um deine 12coloursofhandmadefashion (: Die fand ich super!!!
Ich bin jemand, der selten die Klappe aufmacht und Themen anspricht, die mich stören.
Ich finde es aber wichtig, dass man ab und zu seine Meinung sagt, wenn man denkt hier könnte Veränderung stattfinden.
Wichtig ist natürlich, dass die Meinung möglichst konstruktiv vermittelt wird und niemandem einfach nur ans Bein gepieselt werden soll!
Die deutsche Nähszene hat meiner Meinung nach einen etwas eingestaubten Ruf.
Ich seh mich nicht als der Messias der Nähwelt aber denke ich habe durchaus eine etwas andere Sichtweise auf Mode.
Nun zum Thema:

Habt ihr vom Burda Masterpiece Award von Burda mit Prym gehört?

Es ging um einen Schnitt, der für die Burda entwickelt werden sollte.
Der Schnitt wird auch online verfügbar sein – also jede von euch könnte ihn nachnähen!
Ich fand diese Aktion wirklich interessant und hatte sofort einige Ideen, die ich umsetzen wollte.
Nach einigem hin und her überlegen bin ich letzt endlich auf dieses Kleid gekommen.
Mit welchen Kriterien bin ich an dieses Kleid gegangen?
– Ich wollte etwas, das viele Frauen nachnähen können (also einigermaßen einfach)
– Ich wollte etwas entwickeln, das man in der Burda nicht schon 100Mal gesehen hat aber natürlich nicht komplett “abgespaced” und untragbar ist
Also im Prinzip ein Basic Teil mit interessanten Details, das vielen Frauen stehen kann.
– Ich wollte etwas designen, das modern ist und in unterschiedlichen Stoffen toll aussehen kann.


Mit dieser zusätzlichen Zeichnung und dem Bild oben hatte ich mich beworben und war guter Dinge, denn ich war wirklich Zufrieden mit meiner Idee.
Bänder und Schnallen sind gerade auch sehr im Trend und gerade Details wie die weiteren, gebundenen Ärmel sind definitiv ein Thema und gefallen mir gerade ziemlich (;
Nach einiger Zeit bekam ich einen Anruf: ich bin in der engeren Auswahl, Termine wurden abgeglichen und mir wurde gesagt,
dass ich informiert werde, wenn ich sicher dabei bin. Leider hat es dann doch nicht geklappt, was ich wirklich sehr schade finde.

Danke übrigens trotzdem für die kleine Entschädigung in Form von einem kleinen Zubehörpaket! 
Das soll natürlich auch nicht untergehen – darüber habe ich mich sehr gefreut!

 

Es gab ja wieder eine Nähchallenge und auf der Prym Facebook Seite bin ich auf die Bilder der “engeren Auswahl Modelle” gekommen.
Die fünf Finalistinnen hatten ihre umgesetzten Teile mitgebracht und ich war etwas verunsichert, als ich diese gesehen habe.

Achtung, jetzt kommt Jessys Meckermaul raus!

Die Kritik ist aber wie gesagt nicht böse gemeint!
Erstmal ist es natürlich immer schwer zu beurteilen, nach was die Jury sucht. Beim Wort “Masterpiece” erwartet man vielleicht etwas Aufwendiges, „Besonderes“.
Es gab einen Zweiteiler – Blazer und Hose mit hübschen Details, zwei Abendkleider, ein Dirndl und einen edlen Zweiteiler – Bluse und Hose.
Das Optische ist natürlich immer Geschmackssache, darauf möchte ich gar nicht so genau eingehen.
Mir geht es eher um das Thema:

Wie viele Nähbegeisterte Frauen könnten diese Modelle umsetzen,
wie viele Interessenten gibt es für die Kleidungsstücke und wie “anders” sind die Ideen?

Ich schätze meine Arbeit war im Vergleich dazu erstmal zu „einfach“.

Ich habe die Arbeiten der Anderen natürlich nicht im Detail gesehen und kann es von der Ferne nur schwer beurteilen aber das was ich gesehen habe,
würde ich eher als das bezeichnen, was man schon aus der Burda kennt und schon gesehen hat – zumindest drei der fünf Modelle.

Der Zweiteiler mit Blazer und Hose hatte durch den farblich abgesetzten Taillienbereich nochmal eine kleine Änderung aber sah sonst sehr klassisch aus (wie gesagt – von weitem!).
Das eine Abendkleid hat durch den besonderen Stoff das gewisse Etwas bekommen, das zweite Abendkleid sah Schnitttechnisch schon aufwendiger und neuartiger aus.
Das fand ich sehr positiv, obwohl hier vermutlich wenig Frauen Interesse daran hätten es nachzunähen, da es eben mal anders aussieht.
Bei dem Dirndl kann ich nicht beurteilen wie „klassisch“ oder „anders“ als schon bekannte Dirndl Modelle dieses ist.
Aber hier greift für mich mindestens der Punkt, dass weniger nähbegeisterte Frauen das umsetzen könnten und überhaupt Interesse daran haben.
Der edle Zweiteiler, der letzt endlich auch gewonnen hat – verdient, wie ich finde – war schnittechnisch schon anders als das, was man aus der Burda kennt.
Er hat, soweit ich es beurteilen kann – interessante Details. Das Gewinnermodell sieht machbar aus, auch für Leute die noch nicht ewig nähen
und sollte somit eine große Interessengruppe treffen – Glückwunsch also hierzu!
Der gewählte Stoff war auch sehr besonders und fiel nochmal zusätzlich positiv auf!

Ich möchte hiermit nicht sagen, dass ich hätte gewinnen sollen,

sondern dass ich es schade finde, dass für einen Schnitt in der Burda letzt endlich das in die engere Auswahl genommen wird, was man dort schon gesehen hat.
Ich will niemanden schlecht machen oder sagen, dass mein Schnitt so extrem andersartig ist aber ich denke,
dass mein Schnitt deutlich mehr Interessenten angezogen hätte als ein recht klassischer Blazer mit Hose oder ein recht klassisches Abendkleid
– auch wenn das bestimmt ein größeres „Masterpiece“ ist als mein Schnitt.
Vielleicht habe ich da einfach eher an das finale Endprodukt gedacht – nämlich den Schnitt für die Burda – als an das tatsächlich aufwendige Masterpiece.
Ich wollte lieber etwas, das viele Leute nähen können (rein von den Fähigkeiten her) und das gleichzeitig etwas anderes ist.

Und letzt endlich hat dann auch genau das Modell gewonnen, dass das meiner Meinung nach geschafft hat!

Ich rede mir jetzt einfach mal ein, dass ich das Ziel eben nicht ganz getroffen habe mit meinem „einfachen“ Modell
oder das Burda nicht schon wieder mich in der engeren Auswahl haben wollte 😀

Ich finde die Gewinnerin definitiv verdient und wirklich passend
aber die engere Auswahl verstehe ich eben einfach nicht ganz.

Ich hoffe es fühlt sich keiner von mir angegriffen, das ist eben meine Meinung und mein Eindruck, ich gebe ja auch zu,
dass ich kein Masterpiece erschaffen habe und daher dem Titel auch nicht ganz gerecht geworden bin
aber ich finde es einfach schön viele Menschen erreichen zu können, da habe ich meinen Fokus vielleicht anders gelegt als gewünscht.
Ich möchte auch nochmal besonders betonen, dass ich nicht die Optik der Modelle selbst kritisiere!
Das ist ja sehr subjektiv und es liegt mir auch fern darüber ein Urteil zu sprechen! Jedem gefällt etwas anderes und das ist ja auch gut so!
Hier findet ihr unter den Fotos ein paar Eindrücke der anderen Modelle.

Ich freue mich natürlich auch über Meinungen und Anregungen,
die nochmal ein anderes Licht auf das ganze werfen also schreib gerne, was du von dem Wettbewerb hältst oder wie du mein Kleid findest (;

Bleib weiter kreativ, denn creativity is never wrong (:

Samtrock – Ich bin der Weihnachts-Grinch



Warum schaust du denn so traurig Jessy?

Vielleicht weil du die Fusseln an der Strumpfhose erst jetzt bemerkt hast und jetzt keine Lust mehr hast sie weg zu bearbeiten?
Gut möglich, das kommt jetzt aber nur zusätzlich zum wirklichen Grund hinzu 😀

Hmmm. Vielleicht weil Weihnachten ist? JA.

Jetzt kommt die unpopulärste Meinung der DIY-Szene:
Mir ist Weihnachten nicht wichtig.


Ich weiß, mit dieser Meinung werden jetzt einige von euch aufschreien
und nie wieder mit mir schreiben wollen aber… naja so ist es halt.

Ich kann gar nicht so genau greifen, warum mir Weihnachten selbst gar nicht so wichtig ist.
Vielleicht sind es die vielen Erwartungen, die an einen gestellt werden:
das perfekte Essen, die perfekten Geschenke, das perfekte Outfit und die perfekte Stimmung.
Nur kein Streit, alle haben sich ganz dolle lieb und haben super duper Geschenke besorgt – vielleicht ist meine Welt einfach nicht so!
Dieser Anspruch, bei dem man von Außen das Gefühl bekommt, dass dieser gefälligst einzuhalten ist (siehe JEDE Weihnachtswerbung!) stresst mich!

Als ich kleiner war, haben wir Weihnachten zu Hause im kleinsten Kreise der Familie gefeiert, mit meinen Eltern, meinem Bruder und meinen Großeltern mütterlicher Seits.
Es war immer eine lustige kleine Runde, wir haben Raclette gegessen und wir Kinder haben mit unseren Musikinstrumenten etwas vor gespielt.
Ich erinnere mich gerne an diese Zeit zurück, denn damals war Weihnachten noch etwas Intimeres.
Da die Eltern meiner Mutter starben als ich gerade ins Jugendalter kam, änderte sich diese Tradition und wir verbringen seitdem Weihnachten in der Familie meines Vaters.
Ich habe ehrlich gesagt etwas Angst, dass das Folgende falsch verstanden werden könnte, aber seit dem hat Weihnachten für mich nicht mehr die gleiche Magie wie früher.
Vielleicht liegt es an der größeren Runde, vielleicht an der Tatsache, dass ich mit meinen Cousins nicht so viel gemeinsam habe, im Großen und Ganzen ist es einfach weniger herzlich und weniger “familiäre Stimmung” – es ist eher wie ein weiteres Familientreffen, das man einzuhalten hat.

Vielleicht ist es ein Selbstschutz, aber ich erwarte einfach nichts mehr von diesem Fest, dann kann ich auch nicht “enttäuscht” werden.
Allgemein mag ich die Feste nicht, bei denen alles möglichst schön und toll und besonders sein muss.
Am Ende ist man meistens unzufrieden, weil die eigenen Erwartungen nicht erfüllt wurden.
Diese unpopuläre Meinung trifft also auch auf Silvester zu.


Ich kann mir vorstellen irgendwann mit meinem Partner 
eine eigene Tradition zu entwickeln
zur Weihnachtszeit und dem Fest wieder etwas mehr Magie zu geben,

doch aktuell finde ich an der Weihnachtszeit am Schönsten daheim zu verkriechen,
es sich mit Kerzenlicht und Tee gemütlich zu machen und über die Dinge nachzudenken, die mir wichtig sind.

Deshalb habe ich dieses Jahr auch beschlossen keine Weihnachtsaktionen zu machen (mal davon abgesehen, dass ich dafür nicht wirklich Zeit hatte)
und für den Blog nichts vorzuspielen, was ich einfach nicht bin und auch sonst nicht mache – so bin ich eben.
Vielleicht ändert sich meine Meinung da auch mit den Jahren, wer weiß, aber aktuell ist mir Weihnachten einfach nicht wichtig.

Achja und jetzt wo keiner mehr mitliest, weil alle schon weinend,
ihren Adventskalender umarmend, davon gerannt sind 😀

der Rock ist aus einem der ersten Stoffe, die ich auf dem Holländischen Stoffmarkt jemals gekauft habe (:
Ich finde den Stoff echt super schön, der Rock selbst ist aber nähtechnisch deutlich auf Anfängerniveau…
Zum Glück kann keiner rein schauen außer ich (:

Jetzt lasst euch aber Weihnachten von mir nicht verderben!
Trinkt euren Glühwein, esst ganz viele Plätzchen und macht all das, was ihr so an Weihnachten liebt.
Ich bin dann mal in meiner Wohnung und genieße die Kuscheljahreszeit daheim (:
Wie wichtig ist dir Weihnachten?

Bleib weiter kreativ, denn creativity is never wrong!!!
Bis bald (:

Samtblouson – Wer bin ich auf Fotos? Wer im echten Leben?



Heute wird es mal wieder samtig, mit meinem Samtblouson.


Ich frage mich oft, wie ich für Leute rüber kommen muss, die mich nur an Hand meiner Fotos kennen.
Auf Fotos finde ich mich meist ästhetisch ansprechender, wenn ich nicht lache.
 

Wenn ich lache, seh ich aus wie ein kleiner Hamster.

 

Und wenn ich dann mit meinen ernsten, pseudo deepen Gesichtsausdrücken ankomme,
könnte man ein Bild von mir bekommen, das mit mienem “Ich” gar nicht ganz übereinstimmt. 😀
Ich probiere für meine Motive gerne unterschiedliche Posen aus, experimentiere mit Perspektiven, am Liebsten hätte ich auch unterschiedliche Objektive…
All das fällt mir tatsächlich am leichtesten, wenn ich die Fotos alleine mache.
Da kann ich für mich einfach “rumspacken” und herumexperimentieren und bin recht frei in meiner Arbeitsweise.
Gemeinsam mit Fotografen sehe ich ja außerdem nicht direkt, wie das Ergebnis wird.
Natürlich habe ich einen großen Ausschuss an “Schrott” Bildern, da nicht jedes Experiment super aussieht.
Da ist es angenehm zu wissen, dass nur ich diese Bilder kenne und die unvorteilhaften Perspektiven gleich aussortieren kann.
Genau wie bei diesem Samtblouson: Ich habe einige Bilder mit dem Stuhl gemacht, die einfach sehr krampfig und kacke aussahen (; aber das weiß nur ich!
Ich habe hier vielleicht auch die ein oder andere nicht so gut Erfahrung gemacht mit Fotografen, mit denen ich mich nicht ins “gute Licht” gesetzt gefühlt habe.
Da muss man eben auch eine ähnliche Bildvorstellung teilen, diese gemeinsam umsetzen können und eine gute Kommunikation haben. 

Wenn ihr “mich” aber anhand meiner Bilder meint zu kennen,
würde ich behaupten, dass das nicht funktioniert.


Klar bin ich anfangs, wie die meisten Menschen, erstmal etwas ruhiger, gehe aber immer offen und freundlich auf Leute zu.
Wenn man mich dann besser kennt und ich das Gefühl habe mich vor der Person nicht “verstecken” zu müssen,
bin ich eher so das Gegenteil von dem, was auf den Bildern zu sehen ist 😀
Das ist ja an und für sich ganz normal und eine Fassade hilft uns schließlich auch im Alltag.
Trotzdem habe ich manchmal das Gefühl, meine Fassade hier auf Fotos nochmal ernster und härter darzustellen.
Aber mein Blog ist eben mein Spielplatz, auf dem ich mich präsentieren kann, wie ich möchte.
Vielleicht bekomme ich mal die Möglichkeit ein paar von euch kennen zu lernen und ihr könnt mich dann besser einschätzen (:

So, worum geht es hier eigentlich auf den Bildern?
Um diese tollen Samtblouson (:
Ich habe ihn auch sicher vor mindestens 2 Jahren genäht.
Es war auch wieder ein Reststück aus dem Stoffladen meines Vertrauens (:
Es war zu der Zeit mein absoluter Lieblingsschnitt! Ich habe ihn bestimmt 7x durchgenäht!!!!
Das war auch eine der ersten Jacken, in die ich eigenständig ein Futter eingenäht habe!

Wie findest du den Samtblouson?

Schreib mir gerne einen Kommentar!
Bleib weiter kreativ, denn creativity is never wrong!

Samtlook – mein blauer Samtzweiteiler

Heute präsentiere ich euch meinen zweiten all-over-Samtlook!
& es gibt ein paar Samt-Nähtipps (:


Heute geht es weiter mit dem zweiten All-Over-Samtlook (:
Vor 2 Jahren ca. habe ich diesen Samtzweiteiler genäht und ich finde, er muss hier unbedingt nochmal ansprechend präsentiert werden!
Es gibt nämlich wenig Teile, die ich so oft und so gerne trage, wie diesen bequemen Look.

Eine Samthose? Die trägt aber doch auf oder?
Ja kann sein, aber das war mir in dem Fall egal (:

Ich liebe Zweiteiler aus einem Stoff! Das Oberteil sollte aber auch etwas Besonderes werden!
Also habe ich mit dieser Sticktechnik losgelegt. Wie ihr euch denken könnt, wurde das Projekt doch mal wieder etwas länger, als ich gedacht hätte…


Samt ist definitiv nicht mein Liebling beim Nähen, da es immer eine riiiiesige Sauerei gibt, aber das Ergebnis ist immer sehr cool! (:
Vielleicht bin ich da noch in einer kindlichen Phase hängen geblieben, weil ich es einfach liebe den Stoff zu streicheln 😀
Stoff, der eine haptische Erfahrung mitbringt, ist einfach toll!

Ich wollte euch auch ein paar Tipps mitgeben, die ihr beachten müsst, wenn ihr Samt näht:

1. Strichrichtung:

Samt hat eine Richtung, in die er sich angenehm streichen lässt und eine, in die er etwas weniger angenehm ist.
Kleidungsstücke werden so zugeschnitten, dass es sich angenehm anfühlt, wenn man von oben nach unten streicht.

2. Glanz:

Schneide immer in der gleichen Richtung zu, denn auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht auffällt, glänzt er aus jeder Richtung etwas anders.
Das sieht man spätestens dann, wenn alle Teile aneinander genäht sind.

3. Bügeln:

Ich habe zum Glück noch nie einen so empfindlichen Samt verarbeitet, den man gar nicht bügeln durfte, trotzdem ist hier Vorsicht geraten!
Hier würde ich lieber ein Mal mehr probebügeln als danach zu merken, dass die Härchen durch die Hitze und den Druck nun Plattgebügelt sind.

4. das Kleidungsstück Weiter machen:

Wenn ihr ein Kleidungsstück aus Samt näht und die Nähte ausbügelt, solltet ihr euch schon einigermaßen sicher sein, dass das Teil passt.
Enger nähen geht natürlich immer aber weiter nähen ist nicht so eine gute Idee, da man oft sieht, wo die vorherige Naht entlang genäht wurde.

5. Lagerung:

Wenn ihr Samt zusammen faltet und in eine Stoffkiste packt, kann es gut sein, dass man ihn nicht mehr verwenden kann.
Denn die Knickstellen bleiben oft erhalten und lassen sich nicht mehr rückgängig machen. Daher den Stoff eher rollend lagern – opimalerweise sogar hängend!
Bzw. hilft es natürlich auch, den Stoff im Regal nicht ganz unten hin zu legen und die anderen Stoffe oben drauf zu packen!

Wie gefällt dir mein Samtlook?

Ich hoffe meine Tipps waren hilfreich für euch und euer nächstes Samtprojekt (:
Der Look ist auch Part des MeMadeMittwochs, schaut dort mal vorbei für noch mehr Nähprojekte!
Schreibt mir gerne einen Kommentar und vergiss nicht:
creativity is never wrong!

 

Samtkleid – Jojolino Probenähen Kleiderliebe

Mein Stretch-Samtkleid (:

Na, um was glaubt ihr wird es die nächsten Wochen auf meinem Blog gehen?
Ich gebe euch mal einen kleinen Hinweis:

Samt – Samt – Samt – Samt – Samt

Über die Jahre habe ich einige Samtteile angesammelt und ich wollte diese mal mit euch teilen.
Die genähten Teile sind tatsächlich alle “alt” aber ich trage sie trotzdem noch unglaublich gerne.
Das ist das Gute daran, dass ich schon so lange nähe:
ich habe bestimmt Content für ein ganzes Jahr, ohne wirklich neu nähen zu müssen 😀
Nachdem ich euch letzte Woche mein letztes Samtprojekt gezeigt habe, den grünen Samt-Zweiteiler, geht es weiter mit diesem Samtkleid (:
Tatsächlich habe ich das Kleid schon Anfang September genäht aber bisher einfach noch nicht auf dem Blog unter bekommen,
ich möchte ja immer einen “runden Rahmen” um die Kleidungsstücke bieten.
Da es aus Stretchsamt ist, passt das Samtkleid auf jeden Fall super in diese Serie rein (:


Ich habe die Fotos an meiner Hochschule gemacht.
Ich bin an einem Sonntag in den verlassenen Modebereich gegangen, wo ich ungestört rumposen konnte.

Die Fotos sind vor einigen Wochen noch entstanden, als das Semester angefangen hatte und der Platz noch recht unbenutzt war.
Jetzt sieht es dort viel chaotischer und…. lebendiger aus… 😀
Anfangs habe ich dort öfters gearbeitet und meine PC-Arbeit wie Research usw. von dort aus erledigt.
Mittlerweile sind wir ja in der ersten Umsetzungsphase mit Probeteilen, Stoffexperimenten und viel Nähen.
Das mache ich lieber von zu Hause aus, da ich dort alles habe, was ich brauche (:
Eigentlich bräuchte ich jede Schere und jedes Lineal zwei mal, dann könnte ich abwechselnd dort oder hier zu Hause arbeiten.
Aber naja, hier kann ich immerhin laut Musik beim Arbeiten hören (:

Dieses Samtkleid aus Stretchsamt ist der absolute Traum!
Super schnell genäht mit dem Schnitt von Jojolino.

Ich war mit in ihrer spontanen Probenähgruppe, habe den Schnitt also kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen.
Ich habe übrigens schon einmal ein paar Fotos für das Kleid gemacht.
Irgendwie wollte ich sie jetzt aber passend zu den anderen Teilen am gleichen Ort nochmal machen.
Aber da die anderen Bilder auch echt cool geworden sind, zeige ich euch hier nochmal die anderen Fotos (:
Klick einfach Hier und du siehst die Bilder vom Anfang September (:
Hier könnt ihr den Schnitt von Jojolino bekommen:
Kleiderliebe
Wie findest du das Samtkleid?
Hinterlass auch gerne einen Kommentar oder schau dir die anderen Samtprojekte an (:
Der Beitrag ist auch mal wieder bei RUMS verlinkt. (:

Bleib kreativ, denn creativity is never wrong!
Bis bald!

Probenähen Jojolino Kleiderliebe


Hier ist mein ursprünglich geplanter Beitrag zum Kleid Kleiderliebe von Jojolino.
Irgendwie ist es doch schade diese Bilder nicht zu zeigen, obwohl ich ja jetzt nochmal Bilder zum Samtthema gemacht habe.
Also hier ist nochmal eine andere Kombinationsmöglichkeit für dieses coole Samtkleid (:
Schon lustig zu sehen, wie meine Haare doch gewachsen sind, obwohl es mir gar nicht so vorkommt…
Den Schnitt bekommst du Hier bei Jojolino.

Welche Bilder findest du besser?

Diese hier, die in meiner Wohnung entstanden sind?
Oder die in der Hochschule?
Ich mag meinen Boden leider farblich gar nicht,
deshalb gefallen mir die weißen, cleanen Bilder der Hochschule doch ein bisschen besser (:
Und was denkst du?

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Samt Kombinationen – es muss nicht nur Samt sein.


Hier ist der zweite Beitrag zu meiner geliebten Samtkombi.
Manch einer mag sich gedacht haben “das ist aber ein bisschen viel Samt auf einmal!”
Denn am Montag habe ich Hier meinen Samtzweiteiler präsentiert (:

Nein? Es gibt nicht so etwas wie “zu viel Samt”?

Den tollen Crash Samt habe ich von stoffe.de!!

Hier kommst du zum Stoff (:

Die Links sind Affiliate Links. Wenn du darüber den Stoff kaufst,
bekomme ich einen kleinen Teil, für dich entstehen aber keine Mehrkosten!

Nach ausgiebigen Tests und jahrelangen Studien habe ich herausgefunden, dass Samt gute Laune macht.
Außerdem wird man automatisch öfter gestreichelt und angefasst (ist wirklich so!)
Also auch ein super Tipp für Langzeitsingles, die sich nach menschlicher Nähe sehnen!
Einfach mehr Samt tragen und die Einsamkeit ist vorbei! (;


Wen ich mit meiner Samtkombi doch etwas abgeschreckt habe,
bekommt hier nochmal zwei weitere Kombinationsmöglichkeiten für den Samtlook.
Das Oberteil habe ich mit einem Faltenrock kombiniert der – Schande über mich – nicht selbst genäht ist!!!!!
Er ist aber immerhin ein Second Hand Stück, ist das okay? Ja ich denke schon!
Ich liebe ja weite Röcke und den dadurch entstehenden mädchenhafteren Touch sehr.
Kombiniert mit den derben Schuhen wird es dann aber wieder etwas rougher.

Die Samthose habe ich ganz winterlich mit einer leichten, weißen Bluse kombiniert… (;

Naja der Look schreit zwar eher nach Frühling aber egal! Ich bin kein riesen Winterfan, deshalb darf diese Kombi mir die kalte Jahreszeit etwas auffrischen.
Diese Bluse habe ich auch schon vor einigen Jahren genäht, ich bin immernoch Fan von diesem schönen Blumenstoff.

Mit dem Stoff hatte ich damals meine erster Online-Stoff-Shopping Erfahrung.

Ich hatte mir ein paar Kleinigkeiten bestellt und wollte, wenn man schon mal dabei ist “nur mal so bei Stoffen schauen”.
Da der Stoff reduziert war, musste ich einfach zuschlagen! Ein weiterer Stoff landete im Einkaufskorb.
Nachdem die Stoffe dann ankamen die Überraschung:
ich hatte mir das Material ganz anders vorgestellt und auf dem anderen Stoff waren kleine silber glitzernde Klebepailletten,
die man auf dem Bild im Onlineshop nicht finden konnte.
Das sollte für eine längere Zeit meine einzige Online-Stoffe-Shoppen-Erfahrung bleiben,
ich mag es einfach lieber die Stoffe anfassen zu können.
Bei diesem Samt musste ich aber online zuschlagen.


Ich hatte diese tolle Kombi bei Zara gefunden
& wollte sie unbedingt nachnähen, kaufen war keine Option.

Außerdem wollte ich das Oberteil doch etwas spannender gestalten.
Nachdem aber in den umliegenden Stoffläden kein Plissee-artiger Samtstoff angeboten wurde, musste ich im Internet recherchieren.
Bei stoffe.de wurde ich dann zum Glück fündig. Den Stoff gibt es noch in blau, schwarz und rot.

Hier gehts zum Crash Samt von stoffe.de!!

 


Ich liebe diese weiten Hosen ja sehr, bei denen man sich nicht ganz sicher ist: Rock oder Hose?

Der Beweis: Es ist eine Hose!
Wie findet ihr die Kombis?
bleibt weiter kreativ, denn creativity is never wrong (:

Der Beitrag ist auch wieder bei rums verlinkt.
Schaut dort gerne mal vorbei um noch mehr Inspiration zu finden!