Jeans nähen – Detailfotos und die Story dahinter

Heute darf ich euch meine neuen Lieblingsjeans präsentieren!!!

Ich durfte bei Kiras Jeans Workshop mitarbeiten und mit Probe nähen.
Hier kommst du zum Workshop – er ist wirklich toll gemacht! Respekt an Kira und die Arbeit, Zeit und Liebe, die da rein geflossen ist!!!
Als ich von ihrem Workshop gelesen habe dachte ich:
coole Herausforderung, eine Jeans habe ich tatsächlich noch nie genäht, Hosen schon oft aber richtige Jeans eben noch nicht.
Als es dann so weit war dachte ich mir: warum habe ich mich darauf eingelassen?

Ich kann mich nämlich nicht mehr daran erinnern, wann ich die letzte Skinny Jeans gekauft habe.

Und was haben wir als erstes genäht? Eine Skinny Jeans. Aber warum habe ich keine Skinny Jeans mehr gekauft?
Nicht, weil ich keine engen Hosen mag, sondern eher weil ich einfach jedes Mal beim Einkaufen super frustriert bin!
Ich habe eine Jeggins, die ich ab und zu trage, wenn der Look meiner Meinung nach eine enge Hose verträgt.
Aber ansonsten bin ich eher ein Fan von weiten Jeans und Culottes.

 

Wenn ich meine Figur beschreiben sollte, würde ich nett sagen: kleene dicke Beenschen.

Es ist einfach die Wahrheit: meine Oberschenkel sind keine Stöckchen.
Vielleicht, weil ich ganz gerne joggen gehe, andererseits ist es vermutlich Veranlagung, ist ja letzt endlich auch egal: ich betone sie einfach nicht gerne.
Für diese Fotos habe ich jetzt eher eine Kombination gewählt, die ich so vermutlich auch weniger tragen würde.
Ich mag die Kombi mit der Bluse zwar, aber zu Skinny Jeans trage ich normalerweilse weite Kleidung.
Um euch die Jeans aber richtig zu präsentieren, wäre es nicht so sinnvoll gewesen ein Riesenshirt zu tragen!

 

Nachdem ich der Skinny Jeans also anfangs etwas kritisch gegenüber stand,
hat sie sich als super bequem rausgestellt!

Ich habe sie extra nicht zu eng genäht und mit einem 3% Elastan Anteil, passt sie sich meiner Figur wirklich super an.
Ich bin total zufrieden und habe mich lange nicht mehr so gut in einer Skinny Jeans gefühlt! (das klingt jetzt wie ein schlechter Werbespruch aber stimmt halt wirklich!)
Da zeigt sich mal wieder: beim Selber nähen, kann man eben den Sitz selbst steuern und fühlt sich langfristig wohler mit der Kleidung.
Dagegen war ich von Anfang an der absolute Fan der Mom Jeans! Ich liebe sie wirklich sehr und hab schon die Zweite zugeschnitten!
So eine Hose wollte ich schon länger und bin jetzt ganz froh mit keine 80Euro Levis gekauft zu haben, sondern Kiras tollen Schnitt umgesetzt zu haben.
Hier habe ich auch mit Schmirgelpapier nachgeholfen um sie etwas heller zu machen und einen leichten „used“ Look zu bekommen.
Auch wenn man es auf den Fotos vermutlich schlecht sieht: es macht letzt endlich einen großen Unterschied.
Meine Liebe zur Mom Jeans habe ich spätestens gemerkt, als ich gesehen habe, wie viele Fotos ich von der Skinny Jeans
und wie viele von der Mom Jeans gemacht habe. Bei der Mom Jeans waren es deutlich mehr!
Wer mit auf Instagram folgt und meine Storys anschaut, wird gesehen haben, dass die Fotos für die Jeans gar nicht so easy waren.
Im anderen Beitrag hier erzähle ich euch von meinem schweren Weg gute Fotos zu bekommen und zeige euch die anderen Fotos.

Wie findest du die Jeans?
Ich freue mich über Kommentare 🙂
Bleib weiter kreativ, denn creativity is never wrong!!

Juki DX7 – meine neue Nähmaschine

Ich zeige euch heute meine neue Nähmaschine: die Juki DX7

[Werbung – die Juki DX7 wurde mir von Juki zur Verfügung gestellt]
Ich habe lange nach einer passenden Maschine für mich gesucht und nachdem ich dieses Prachtexemplar getestet hatte, wusste ich:
die Juki DX7 soll es werden. Ich habe nach Testberichten im Internet gesucht und wenig hilfreiche Bewertungen gefunden.
Da kam ich auf die Idee Juki zu fragen, ob ich einen Beitrag über die Maschine machen könnte.
Daher wurde sie mir zur Verfügung gestellt. Ich habe mir diese Maschine aber wie gesagt schon vorher ausgesucht
und bin in meiner Meinung nach wie vor frei. Ich habe nur leider – oder zum Glück nichts auszusetzen, da die Maschine wirklich toll ist!
Ich habe lange an der alten Pfaff meiner Mutter genäht, die quasi kaum Extrafunktionen hatte,
da bin ich jetzt wirklich begeistert von den Möglichkeiten, die ich mit meiner neuen Juki habe.

Ich finde die Juki DX7 ist sehr einfach zu verstehen und für mich auch intuitiv nutzbar.

Ich konnte direkt loslegen ohne groß Anleitungen wälzen zu müssen, denn die Beschriftung ist sehr benutzerfreundlich gestaltet
und man versteht sofort, wie man die Maschine einzufädeln hat. Auch das Aufspulen und Spulchen wechseln
ist durch kleine Zeichnungen an der Maschine ein Kinderspiel. Und selbst wenn man das mal nicht versteht,
kann man im Menü ein kleine bebilderte Anleitung anschauen, die es nochmals klarer macht.
       

Was ich besonders an der Juki DX7 liebe:

Da Juki auch Industrienähmaschinen macht und ich an genau so einer auch oft in meiner Ausbildung genäht habe,
haben sie gewisse Techniken nun auch in die Haushaltsmaschine integriert.
Zum Beispiel kann man das Fußpedal programieren, sodass ihr hinten mit der Ferse drauf treten könnt um unterschiedliche Funktionen zu nutzen.
So kann man z.B. einstellen, dass sie rückwärts näht, sobald man hinten drauf tritt.
Man kann so die Maschine seinen Nähgewohnheiten anpassen und die Funktionen, die man oft braucht vereinfachen.
Meine Lieblingseinstellung ist hier auf jeden Fall: Faden abschneiden. Das macht die Industrienähmaschine nämlich auch.

Eine weitere Hilfe für einfaches Nähen ist der Kniehebel, den ich auch sehr vermisst habe.
So habt ihr beide Hände frei, wenn ihr mal die Richtung beim Nähen ändern müsst und könnt mit dem Knie helfen das Füßchen zu positionieren.

Die Einfädelhilfe ist hier auch ein ziemlich cooles Extra, an das man sich schnell gewöhnt – vermultich kann ich bald gar nicht mehr ohne.
Was ich außerdem besonders cool finde: die Maschine kann super schnell nähen! Also perfekt für ungeduldige Nähmenschen wie mich!

Das mitgelieferte Zubehör finde ich auch echt toll.

Nachdem ich jahrelang an der Pfaff meiner Mutter nur mit einem Füßchen und einem Reißverschlussfuß auskommen musste,
muss ich mich jetzt erstmal daran gewöhnen mehr Möglichkeiten zu haben und die einzelnen Füßchen richtig ausnutzen.
Wenn ihr einen Stich auswählt, zeigt euch der Display auch direkt an, welchen Fuß ihr dafür am Besten verwenden sollt.
Die Füße sind mit dem entsprechenden Buchstaben markiert. Super einfach.

Mit geliefert wird auch ein Tisch zum Anschrauben an die Nämaschine, sodass man eine größere, glatte Fläche hat.
Das ist sicher super für große Kleidungsstücke oder Sachen wie Gardinen oder Decken.

Ich bin dann mal am Füßchen ausprobieren, denn von Kantenfuß über den Kunststofffuß oder einen Freihandfuß
sind da einige tolle Möglichkeiten dabei. Sogar Knöpfe kann ich annähen, nie wieder Knöpfe per Hand annähen, JUHU!

Nachdem ich jahrelang mit meinem einen Wäscheknopfloch auskommen musste und ich daher echt ungerne Blusen genäht habe,
bietet mir die Juki jetzt einige Möglichkeiten an Knopflochstichen, von denen ich mal ein paar getestet habe.  
Ich wusste nicht mal, dass es so viele unterschiedliche Knopflochvarianten gibt! 😀
Ich finde die Stichvarianten echt cool!

Um Stiche auszuwählen müsst ihr hier auch einfach den kleinen Bildern an der Nähmaschine folgen.
Jede Stichart hat ein Symbol, das ihr vorher einstellen und dazu dann die Nummer eingeben müsst.
Meiner Meinung nach ziemlich einfach und nutzerfreundlich gestaltet.
Man kann die Muster auch etwas verändern in Breite und Länge der Stiche, was man aber individuell für jedes Muster ausprobieren muss.
Letzt endlich ist die perfekte Einstllung immer schon in der Voreinstellung mit drin.
Ich hab mal wild drauf los ein paar Zierstiche ausprobiert. Wirklich toll, was man da so machen kann!
Das wird sicher auch bald das ein oder andere Kleidungsstück zieren.

 Es gibt auch einige Versäuberungsstiche, die über den klassischen Zickzackstich hinaus gehen.
und so meiner Meinung nach für Leute, die keine Overlock haben, ein perfekter Erstatz ist.
Ich hab da mal ein paar Stiche ausprobiert. Gerade die Nummer 10 finde ich super als Overlock Erstatz.
Auch wenn man mal unterwegs ist und nicht mehrere Maschinen mit rum schleppen möchte, ist das echt eine super Alternative!

 

Mein Fazit zur Juki DX7:

ich habe die Nähmaschine jetzt schon ein paar Wochen testen können, damit ich sie nicht einfach grundlos in den Himmel lobe.
Meine Meinung besteht jetzt trotzdem nur aus Lobeshymnen aber einfach deshalb,
weil ich super zufrieden mit ihr bin und nichts auszusetzen habe!!!
Eine tolle Nähmaschine, die bei mir gerade keine Wünsche offen lässt.
Gerade für Quilting Fans ist diese Maschine sicher auch toll mit den unterschiedlichen Stichen und Stichkombinationsmöglichkeiten.
Also ich gebe der Maschine 5 von 5 möglichen Herzen
und seid gespannt, was ich mit den tollen Stichvarianten noch aus dem Baby raus holen werde!
Jetzt braucht meine Juki DX7 nur noch einen Namen! Obwohl ich den Namen Juki selbst ja schon super süß finde (:

Bleibt kreativ, denn creativity is never wrong!

wer von euch jetzt lieber zuhört und bewegte Bilder möchte anstatt alles zu lesen:
hier gibts ein Video zu meiner Meinung über die Juki DX7

Jeans nähen – the couture Probenähen Style version :D


Kira von The Couture plant ja schon seit einiger Zeit einen Jeans Workshop und ich durfte mit beim Nähen dabei sein (:
Hier kommst du zum Workshop – er ist wirklich toll gemacht! Respekt an Kira und die Arbeit, Zeit und Liebe, die da rein geflossen ist!!!
Ich war mal so frei meine zwei Ergebnisse zu posten, da man auf den Bildern sowieso keine großen Details der Hose selbst erkennen kann… ):
Die Fotos des zweiten Jeans Beitrags werden dann deutlicher!!! Lest einfach weiter, um von meinem Kampf um das richtige Licht zu erfahren.
Wer mir auf Instagram in meinen Storys folgt wird mein Fotoproblem letzte Woche mitbekommen haben:

Der Kampf mit schlechtem Licht und der Präsentation einer dunklen Jeans!

denn Fotos machen wird im Winter für mich immer schwerer. Ich gehe ganz gerne an meine Hochschule,
da dort viele große weiße Flächen sind und es allgemein schön hell ist.
Im Sommer konnte ich einfach um 6-7Uhr morgens an meiner Hochschule fotografieren, bevor der normale Betrieb losgeht.
Nur die Putzfrauen bekommen meine Fotosessions öfters mit – ich will gar nicht wissen, was sie von mir denken, wenn ich meinen Po für Detailaufnahmen Fotografiere 😀
Nun wird es aber auch erst um 8Uhr hell und Tageslicht ist für Fotos einfach schon eine schönere Sache. um 8:30 trudeln die ersten Studenten ein.
30 Minuten für 2 Outifts ist schon knapp. Zumindest bei mir… Aber wofür hat man denn Tageslichtlampen?

Um 7 Uhr morgens stand ich dann letzte Woche mit einer meiner beiden Tageslichtlampe bewaffnet in der Hochschule.

Angefangen habe ich mit dem vorhandenen Deckenlicht, da ich dachte es ist hell genug.
Ich habe unterschiedliche Einstellungen an der Kamera ausprobiert, an der Belichtung geschraubt, den Iso Wert immer weiter nach oben geschraubt
(und damit die Qualität der Bilder verschlechtert) bis ich nach 45 Minuten beschlossen habe: wenn man von der Hose etwas erkennen soll,
muss ich die Tageslichtlampe einsetzen! Denn auch wenn die anderen Bilder mir optisch total gefallen, erfüllen sie den Sinn nicht, dass ich euch die Hose präsentiere!
Mit der Tageslichtlampe hat sich die Stimmung und die Szene aber nochmals komplett geändert und die Bilder, die ich davor gemacht habe, sprechen eine ganz andere Sprache als diese hier und passen somit nicht zusammen! So ging dann das große gerenne los.
Ich hatte nurnoch ca. 30-40 Minuten Zeit, bis die ersten Studenten kommen würden, wollte aber beide Hosen in beiden Lichtsituation fotografieren um daheim entscheiden zu können, welche ich besser finde. Dabei habe ich halt tatsächlich die Skinny Jeans deutlich weniger fotografiert, was mir beim vielen hin und her gar nicht aufgefallen ist. Bzw. habe ich mich wohl in der Mom Jeans so wohl gefühlt, dass ich darin stundenlang hätte Posen können 😀
Daheim ist mir dann aufgefallen: ich finde die erste Lichtsituation doch vieeel schöner und die Stimmung gefällt mir deutlich mehr.
In meiner Instagram Umfrage haben mir da auch die meisten zugestimmt. Aber um die Jeans richtig zu präsentieren, muss ich nun auch die anderen Fotos mit einbauen.
Der erste Post, mit den gut ausgeleuchteten Jeans, wo man dann auch mehr Details erkennen kann, kommt auch noch 🙂
Also: was habe ich aus meinem Fotochaos gelernt:

Licht ist wichtig und kann einen riesigen Unterschied machen!

(das wusste ich zwar theoretisch schon vorher, hab es jetzt aber am eigenen Leib kennen gelernt)
In dem Sinne: bleibt kreativ, denn creativity is never wrong!
Dieser Beitrag ist auch mal wieder bei RUMS dabei (:

Mein Sexy Blick, muss hier auch mit rein 😀
Ich habe versucht den Papierstreifen da oben ab zu machen,
war aber selbst mit Stuhl zu klein. Schade 😀

Alien Halloween Look – mein wahres Ich kommt raus!

Heute gibt es mal keinen Nähcontent:
heute zeige ich euch meine Alien Halloween Schminke! 

 
Kostüme und ich – das ist eine Hassliebe!

Jedes Mal vor Halloween oder Fasching sage ich: aaach verkleiden muss ich mich dieses Jahr nicht!
Beim Fasching plane ich jedes Jahr nicht hin zu gehen und werde dann doch ab und zu mal überredet.
Und dann bekomme ich kurz davor noch eine Idee, die ich unbedingt ausprobieren möchte.
Genau wie dieses Jahr: Ich möchte mir für den einen Abend nichts nähen oder basteln,
da die meisten Kostüme ja doch nur ein mal getragen werden und dann irgendwo in einer Kiste rumliegen.
Das wäre mir irgendwie fürs Material zu schade.
Meine Alternative: schauen, was ich aus dem machen kann, was ich eh schon da habe!
Schminke ist da immer eine gute Möglichkeit aus mir eine andere Person oder eine Gestalt zu machen.
Zum Beispiel war ich schon einmal als Skelett und auch als Muerta an Halloween unterwegs, das kann man einfach mit Kajal nachschminken.
Nachdem klar war, dass ich am Sonntag meine Haare wieder bunt färben würde, musste ein passendes Halloween Kostüm her.
Und ja ich weiß, Harley Quin wäre auch eine Option gewesen, aber da ich den Film nicht gesehen habe, hätte ich das nicht ganz so passend gefunden.

Was könnte denn sonst so zu meinen Haaren passen? Türkis und Pink?
Wer würde denn so rumlaufen? Vermutlich ein Alien…

Als ich Alienschminke gegoogelt habe, war ich sofort begeistert. Da kann man so viele coole Sachen machen!
Mit Modelliermasse werden da richtige Kopf – Erweiterungen wie z.B. extrem abstehende Wangenknochen geformt!
So viel Aufwand wollte ich dann aber doch nicht in einen Abend stecken.
Also habe ich alle alte Schminke, die ich noch daheim bei meinen Eltern hatte zusammen gesucht
und für das Alien Halloween Kostüm wieder nutzen können.
Nach ca. 2 Stunden mit ein paar Fails, war dann Alien Jessy geboren.


In dem Video, dass ich dazu gedreht habe,
nehme ich euch mit in mein chaotisches, dilettantisches Schminkprojekt.

Ich hatte nur einen groben Plan wohin es gehen sollte und habe dann eben geschaut, was funktioniert.
Es ist keine Anleitung geworden, eher ein kleiner Vlog, bei dem ihr auch mal eine andere Seite von mir seht,
die man sonst wohl am ehesten noch in den Instagram Storys sehen kann.
 

Am Wochenende habe ich mich übrigens noch gewundert,
warum einige von euch schon Halloween Partys besucht haben.

Halloween ist doch erst am Dienstag!!! Und am Mittwoch ist Feiertag, da muss man doch Halloween nicht vor verlegen!
Bis mir eingefallen ist, dass ich in Baden Württemberg lebe und nicht überall am Mittwoch ein Feiertag ist…
Also tut mir leid, für alle, die ihr Halloweenkostüm dieses Jahr ohne meine tolle Alien „Anleitung“ erstellen mussten!

Wie findest du mein Alien Halloween „Kostüm“?
Ich bin ziemlich zufrieden dafür, dass ich mich so selten schminke… (:
bleib weiter kreativ, denn creativity is never wrong!

Große DelariBag – die blaue Kunstlederversion für die Uni


Sie ist draußen, die Delaribag 2
und ich hab mir natürlich gleich eine Kleine & eine Große Delaribag genäht!


Denn für die Uni brauchte ich eine große Tasche bzw. einen großen Rucksack, in den ich all meinen Kram packen kann!
So hab ich die kleine Delaribag einfach proportional etwas vergrößert und geschaut, dass mein kleiner Laptop und mein riesen Skizzenbuch rein passen.
Nine von Delari hat aber auch noch eine große Delaribag entwickelt, die ist ähnlich groß.
Das Kunstleder habe ich von Glücksmarie Hamburg auf der Nähmesse Hamburg bekommen. Danke nochmal dafür!
Fotostudio JessicaLi hat sich auf jeden Fall mal bei den Fotos für die zweite Delaribag etwas ausprobiert mit einem schlichteren, cleaneren Look.

Wie habe ich die Fotos gemacht?

Mein kleines Fotostudio bestand aus einer Geschenkpapierrolle, einem Transparentpapier – das durch die Bearbeitung doch etwas undeutlich geworden ist
und meinen zwei Tageslichtlampen. Das Geschenkpapier lag halb auf dem Boden, halb an die Wand gepinnt. Und schon hat man eine kleine Fotoecke.
Was haltet ihr davon? (: Schreibt mir gerne und lasst etwas Feedback da.
Nachdem ich bei der anderen Tasche etwas mehr Seelenstriptease gemacht habe, wird dieser Text hier etwas kürzer und weniger persönlich (:
Gerade kommen einfach so viele neue Schnitte und zusätzlich mit 12colours of handmade Fashion ist diese Woche einfach sehr viel zu Posten!
Und ihr habt super viel Content, den ihr jetzt von mir anschauen müsst… da muss nicht jeder Text tiefgründig und weltbewegend sein oder? (:
Die anderen zwei Beiträge sind etwas größer und ausführlicher geworden, da habt ihr diese Woche genug von mir zu lesen! Ich will euch ja auch nicht überfordern! 😀
Wie findest du die große Delaribag? Hinterlass gerne einen Kommentar

Schaut natürlich auch bei Nine vorbei und sichert euch den neuen Schnitt!
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und produktive Nähtage (:
Bleib weiter kreativ, denn creativity is never wrong!!!


Hier gehts zur kleinen Delaribag:

Upcycling Bauchtasche – grey october der #12coloursofhandmadefashion Challenge


Zum heutigen Thema der 12coloursofhandmadefashion Challenge gibt es einiges zu berichten! (:

Ich präsentiere euch meine neue Upcycling Bauchtasche! 

Erstmal: Ich habe mich getraut! Ich bin wirklich raus gegangen und habe einfach in der Öffentlichkeit mit Stativ Fotos gemacht!!!
Das war echt eine ganz schöne Hürde für mich! Ich hab mir das schon öfter überlegt, mich aber nie getraut weil: was denken denn die Leute?
In Hamburg habe ich mir Ecken gesucht, wo nicht viel los war und hatte schon das Gefühl „für mich“ zu sein, als ich Fotos gemacht habe…
Außerdem habe ich in großen Städten, wo mich keiner kennt eh oft das Gefühl von „nobody cares!“, was mir dann auch den Mut gibt mich selbst zu fotografieren! Im kleinen Städtchen Pforzheim hatte ich mir aber eine Wand ausgesucht, die direkt am Bahnhof ist und somit nicht ganz abgeschirmt ist.
Da hieß es: eine Uhrzeit wählen, wenn möglichst wenig Leute dort rumlaufen… So stand ich Sonntag Morgen um halb 10 vor dieser coolen Wand.
Eigentlich ist diese Wand nicht besonders schön aber zu meiner Upcycling Bauchtasche hat sie einfach so perfekt gepasst, dass ich sie nutzen MUSSTE!
Wer meine Instagramstory gesehen hat weiß auch: diese Wand ist Teil des Burger Kings in Pforzheim!
Und als ob das nicht schlimm genug wäre, wird der abgeratzte Style noch deutlicher mit dem Kommentar eines Kumpels:

„da willst du Fotos machen? Schön in der Pissecke?“

Jaaaaaa… dort an der Wand gibt es tatsächlich eine Stelle, wo sich Ungeduldige (Besoffene?) ganz gut Entleeren können 😀
Schön abgeschirmt von einer anderen, kleineren Wand… Meine Fotostelle war aber Pipifrei, da bin ich mir ziemlich sicher!
Trotz all den negativen Aspekten, war die Wand eben perfekt für meine Upcycling Bauchtasche und das ist doch alles, was zählt oder?!


Nun genug davon, wie ich mich super mutig getraut habe Fotos von mir zu machen…

Wie ist es eigentlich zu dieser Tasche gekommen?

1. ist das Thema bei 12coloursofhandmadefashion gerade grau (schaut bei Selmin vorbei :))
(nicht, dass ich da kein anderes Outfit gehabt hätte, aber ich wollte ja mal wieder etwas Neues präsentieren!)
2. Wollte ich in meiner upcycling Bauchtasche eine interessante Technik ausprobieren, die natürlich wieder viel aufwendiger wurde, als anfangs gedacht!
Als ich Anfang September in Berlin war, hatte ich die Möglichkeit eine sehr coole Frau kennen zu lernen!
Durch Instagram bin ich auf sie und ihre Arbeit aufmerksam geworden, denn sie macht unglaublich tolle und aufwendige Upcycling Accessoires und Kleidung!
Sie hat eine richtig tolle Technik entwickelt, wie sie Stoffreste zu einer neuen Oberfläche zusammenfügt und dadurch einzigartige Teile entwickeln kann!
Als ich bei ihr zu Besuch war, habe ich eine ganz tolle Tasche in die Hände bekommen, die sie mit einer weiteren Upcycling Technik entwickelt hat.

Sie hatte Netzstoff als Grundlage genutzt und mit Stoffresten hinein gewebt. 

Da diese Technik sehr zeitintensiv ist und sich das Gewebe gegebenenfalls auch verzieht, eignet es sich doch eher für kleinere Projekte.
Schaut auf jeden Fall bei iKatch vorbei um noch mehr tolle Upcycling Inspirationen zu finden! Wirklich eine tolle Technik, die sie da entwickelt hat!
Um sie auf meiner Webseite vorzustellen, wollte ich aber nicht nur von ihr berichten, sondern inspiriert durch ihre Arbeit, meine abgeleitete Version präsentieren.
Meine Netzstoffgrundlage seht ihr als T-Shirt, das ich dazu trage. Es ist das Sportmoonshirt, dass ich im Sommer genäht habe.
Die Stoffreste haben sich perfekt für dieses Projekt angeboten und so seht ihr auch den „vorher – nachher“ Vergleich
Passend zum Thema grau, habe ich hauptsächlich graue und schwarze Streifen eingearbeitet.
Mit einer Kunstleder Rückseite und einer Kette als Band, ist die Bauchtasche wirklich sehr cool geworden 🙂
Der Trend, die Bauchtaschen quer über die Brust zu tragen, ist jetzt schon etwas verbreiteter als noch vor wenigen Monaten,
aber ich komme jetzt erst dazu, auf den Zug aufzuspringen 😀 Mir gefällt dieser Look aber sehr, da es so entspannt und bequem zu tragen ist.

Ich denke ich brauch auf jeden Fall noch ein paar Beltbags (:

 


Wie findest du den Look und die Upcycling Bauchtasche?

Schreib mir gerne, wie du die Technik und die Tasche findest!
Ich freue mich über dein Feedback!
Schau sonst gerne schonmal bei iKatch vorbei!
Sie war meine Inspiration für diese tolle Tasche.

Bleib weiter kreativ, denn creativity is never wrong (:

Delaribag2 – der Partyrucksack


Die delaribag2 ist draußen und ich war wieder mit dabei, beim Probenähen (:

Es hat mich wieder sehr gefreut Nine unterstützen zu können und die tolle delaribag2 als eine der Ersten ausprobieren zu können!
Schaut unbedingt bei ihr vorbei um euch den Schnitt zu sichern!!!
Diesmal sind meine Fotos weniger „Personenlastig“ – das heißt: ich bin nicht mit drauf! (:
Ich bin aber allgemein gerade dabei meinen Content mehr zu hinterfragen und mich etwas raus zu wagen aus der „Blase“ in die ich mich die letzten Monate begeben habe.
Fotografieren macht mir total viel Spaß und ich möchte mich dabei definitiv weiter entwickeln und nicht jedes Mal die gleichen Fotos machen.
Da der Blog für mich mein kleiner Spielplatz ist, möchte ich mich einfach etwas „austoben“ und schauen, welche Bilder mir Spaß machen und optisch gefallen.
Auch einen kleinen Illustartionspart werde ich in Zukunft auf meinem Blog einfließen lassen.
Ich habe anfangs sehr „Zielgruppenlastig“ gedacht und mich gefragt, ob es irgend jemanden interessiert, was ich sonst so neben dem Nähen mache.

Ich dachte ich vergraule die Leser mit zusätzlichem, „künstlerischem“ Content.  

Nachdem ich auf Instagram öfters in Storys gezeigt habe, was ich so zeichne und dafür durchgängig positives Feedback bekommen habe,
habe ich gemerkt, dass ich das eigentlich auch auf meinem Blog mit einbinden kann.
Es ist eben ein anderer Aspekt meiner Kreativität, der mir auch total viel Spaß macht und vielleicht auch den ein oder anderen von euch inspiriert!
Ich möchte allgemein mehr meine Gedanken teilen und erzählen, was mich gerade so beschäftigt.
Wen es nicht interessiert, der kann sich ja gerne einfach nur die Bilder anschauen und den Text überlesen, das ist ja auch okay (:
Ich möchte euch einfach mehr mitnehmen in meine Welt und in meinen Kopf.


Wer es noch nicht mitbekommen hat: ich studiere Modedesign und befinde mich gerade definitiv zwischen zwei Welten.
Einerseits der Nähwelt, die eine ganz eigene Ästhetik entwickelt hat und andererseits in der Modeszene, die ebenfalls ihre eigenen Vorstellungen von „gut & schlecht“ hat.

Nachdem ich mich nun im Sommer sehr in die Nähwelt gestürzt habe,
bin ich gerade nicht sicher, ob ich mich darin sehe.

Andererseits kann man etwas nur ändern, indem man selbst neue Möglichkeiten aufzeigt! Nur darüber meckern bringt auch nichts!
Masha und Lisa von dem Podcast MatchaLatte sind für mich hier sehr große Vorbilder:
Sie selbst hinterfragen die Modeszene und den Bloggermarkt, indem sie anders sind!
Sie beschäftigen sich mit anderen Themen, haben eine andere Ästhetik, machen ihr eigenes Ding.
Masha zum Beispiel reist bewusst immer an Orte, die sie noch auf keinem anderen Blog gesehen hat.
Einerseits weil es sie selbst langweilt, da man die Orte gefühlt schon „kennt“, andererseits weil sie den Lesern nicht das Hundertste Eiffelturm Bild präsentieren möchte.
Eine Tasche, die gerade jeder trägt? Findet sie langweilig: möchte sie nicht!
Bei Lisa und ihre Blogpartnerin Tanja kann man in der Instagramstory verfolgen, was für Ausflüge sie machen, um dem Modezirkus etwas zu entfliegen.
Sie gehen in Parks, schauen sich Kultur an, beschäftigen sich mit anderen Themen, die nicht klassisch mit Mode in Verbindung gebracht werden.
Sie sagen aber selbst von sich, dass sie Modeblogger sind. Einfach aus dem Grund, um zu helfen dem Wort eine positivere Konnotation zu geben.
Modeblogger sind nicht nur kleine Beautygirls, die unreflektiert Produkte in die Kamera halten, sondern können auch Hirn haben!

Genauso sehe ich mich gerade als Nähbloggerin, denn das ist es, was ich hier präsentiere!

Trotzdem sehe ich mich nicht komplett als Nähbloggerin, weil ich das Gefühl habe, dem Bild nicht zu entsprechen, wie eine Nähbloggerin auszusehen hat…
Ich hinterfrage gerade sehr viel und fange langsam immer mehr damit an mein eigenes Ding durchzuziehen!
Ganz gelöst davon, wie ich das Gefühl habe sein zu müssen; was ich von Außen für Einflüsse sehe, wie ich sein sollte.
Denn nur so kann ich Beiträge entwickeln, die anders sind und mit denen ich mich identifizieren kann.
So bin ich mit diesen Fotos für die delaribag2 echt mal wieder richtig zufrieden – auch die Fotos der großen Version kommen noch und gefallen mir ganz gut.

übrigens: wer es bemerkt hat: in dem Schuh steht NICHT Sex drin!

Da steht Unisex aber der erste Bereich ist abgeschnitten!! Ist mir erst nachträglich aufgefallen… ups 😀
Schreibt mir gerne, was ihr von meinen Gedanken haltet oder auch nur von den Bildern und von der delaribag2 (:
Ich freue mich über euer Feedback.

Hier gehts zu RUMS, wo ihr noch mehr Inspirationen finden könnt 🙂

Bleibt weiter kreativ, denn creativity is never wrong!

Hier gehts zur großen Delaribag:

Parka nähen – der alte Vorhang-Hamburg-Herbst-Look

heute gibt es für euch: Parka nähen aus einem Vorhang (:
Hamburg oh du schönes Hamburg

ich habe es endlich mal wieder nach Hamburg geschafft.
Nachdem ich allen Menschen erzählt habe, dass ich erst ein Mal vor ca. 7 Jahren in Hamburg war, habe ich jetzt von meinem Vater erfahren,
dass ich schon einmal als Kind dort war. Okay – hier ist die Wahrheit – ich habe alle Menschen eiskalt belogen: es war Besuch Nummer 3!!! 😀

Es ist jetzt zwar schon ein paar Wochen her, doch wollte ich euch jetzt meinen neuen Parka in der passenden Umgebung präsentieren…
Obwohl ich ja zugeben muss, dass man vom Hintergrund letzt endlich gar nicht so unglaublich viel sieht – könnte auch irgendwo anders sein
– aber ihr müsst mir da jetzt einfach glauben: es war Hamburg! Ich schwöre! Ich hab mich schön entlang der Elbe positioniert und die Kamera auf eine Bank gestellt.
Stativ ist für Anfänger! Okay ich muss zugeben, mit Stativ hätte man doch mehr Möglichkeiten gehabt! Ich wurde sogar von einer netten Omi gefragt,
ob sie ein Foto von mir machen soll. Das ist eine schöne Vorstellung. Ich, am Posen, vor irgend einer unbekannten Omi, die vermutlich denkt ich bin komplett bekloppt!

 


Wer meine Instagram Storys etwas verfolgt, wird mitbekommen haben,
dass dieser Stoff nicht immer so aussah, wie jetzt.

Erstmal muss man sagen, dass es vorher eine Gardine war. 😀 Sie gehörte einmal einer alten Nachbarin. Nachdem der Stoff nun einige Zeit bei mir rumlag, wollte ich ihn eigentlich schon weggeben. Dann kam mir der zündende Einfall und ich wusste, daraus werde ich einen Parka nähen. Der Blumenstoff war mir aber etwas zu deutlich.
Ich wollte, dass nur leicht Blumen zu erkennen sind. Also habe ich an einem Sonntag beschlossen die Farbe Azurblau, die ich noch daheim hatte, an dem Stoff zu testen.
Mit eher semi-gutem Ergebnis. Also musste am Montag ein dunkleres blau her. Und wer hätte es gedacht?

Als der Stoff aus der Waschmaschine kam, war kein Blumenmuster mehr zu erkennen…

bzw. echt nur noch schemenhafte Blumen, da der Stoff nun tief blau war!
Aber nicht verzagen! Wo Farbe drauf kann, kann auch Farbe weg (zumindest zu einem gewissen Teil) Also habe ich den Stoff nochmal bei 95Grad gewaschen und heraus kam dieses tolle Ergebnis. Naja, manchmal muss man eben etwas riskieren, es hat sich wie ich finde gelohnt! So eine ähnliche Färbestory hatte ich auch schonmal bei dieser Latzhose: da war ich auch sehr froh, dass ich es probiert habe (:

 

Obwohl ich echt noch ein paar sonnige Tage abbekommen habe, war ich froh meinen riesigen Parka genäht zu haben.
Den Wind hat er nämlich trotzdem fabelhaft abgehalten!

Der Schnitt ist aus einer alten Burda. Hier findet ihr den Schnitt online.
Ich habe einfach den Tunnelzug am Saum und an den Ärmeln weggelassen, so gefällt er mir persönlich einfach besser.
Und natürlich habe ich die größt mögliche Größe genäht! Ein Futter durfte bei mir auch nicht fehlen – irgendwie fühlt es sich sonst so unfertig an!

Das Riesen Teil darf jetzt meinen alten Parka ablösen, den ich vom Flohmarkt habe.
Er ist ein altes H&M Teil in Kindergröße! Manchmal ist es schon gut, so klein zu sein…

Wie findest du meinen Hamburglook? Und wann wirst du dir deinen eigenen Parka nähen?
Der Parka ist auch wieder bei Rums verlinkt. Schaut dort gerne vorbei für noch mehr Inspirationen
Hinterlass mir gerne einen Kommentar, da freu ich mich immer riesig drüber (:

Bleib weiter kreativ, denn creativity is never wrong (:

Patchwork Weste – aus alten Mantelresten etwas Neues nähen

Meine neue Patchwork Weste – alte Technik – neue Umsetzung (:

 

Ich liebe es textile Techniken, die mir verstaubt und langweilig erscheinen, für mich zu erkunden und am Ende ein tragbares Kleidungsstück damit zu machen. Diesmal habe ich mir die Patchwork Technik ausgesucht. Daraus wurde dann meine Patchwork Weste.
Ich möchte ja niemandem zu Nahe treten, aber Patchwork Decken sind für mich persönlich eben nicht sonderlich interessant und spannend. Letzt endlich wird die Technik eher für Heim – und Dekoartikel verwendet. Es gibt sehr tolle Bilder, die mit der Patchwork Technik genäht wurden, aber zu schauen, wie ich diese Technik in Kleidung übertragen kann, war für mich sehr spannend.

Wie schon bei der Smok-Technik (oh die ganzen Bilder meiner Smokexperimente hab ich noch gar nicht als Beitrag verbastelt – aber schaut euch das Burda Style Talent Kleid an um einen Eindruck davon zu bekommen) habe ich versucht die alte Technik etwas abzuändern.

Was sehr viel ausmacht ist schonmal die Stoffwahl: wenn man die Patchwork Technik in einem Bekleidungsstoff macht, wie z.B. Wolle, Jeans oder auch dünne Baumwolle (ohne Blümchen und Herzchen und Sternchen!!!!) geht man schonmal in eine andere Richtung als das klassische Patchwork. Auch die Farbwahl macht finde ich sehr viel aus. Ich würde die Patches alle aus einem Farbton wählen, damit es nicht zu „chaotisch“ wird.

Ich habe für meine Patchwork Weste alte, dunkle Mantelreste genommen. Den dunkelblauen, einfarbigen Stoff habe ich in meinem Lieblingswintermantel vernäht, den Schwarzen Nadelstreifen Stoff hatte ich von diesem Teil. Den dunklen Karostoff hatte ich von einem Mantel, den ich auch noch gar nicht auf dem Blog gezeigt habe 😀
Der helle Stoff ist von dem Shirt, das ich darunter anhabe ein Rest.

Nachdem ich meine ersten Recherchen zum Thema Sechseck Patchwork fertig hatte,
war ich etwas ernüchtert: fast alle Beiträge dazu waren mit Hand genäht!

Hab ich zu viel Zeit und keine Hobbys oder wie? 😀
Nein, sowas kann man auch mit der Maschine nähen!
Und ich zeige euch auch wie!
Ich sage ja selbst immer von mir, dass ich nicht der ordentlichste Näher bin und bin mit dem Ergebnis echt zufrieden!
Selbst die Bereiche, die vielleicht mal nicht perfekt ordentlich genäht sind, fallen gar nicht so auf oder?

Ich würde gerne noch viel mehr Patchwork Kleidungsstücke machen aber diese Technik dauert einfach so lange –
da bin ich tatsälich auch mal etwas ungeduldig!
Schon allein diese vielen kleinen Stückchen zuzuschneiden und zu planen, dauert soooo lange!
Meine Hose mit Patchwork Seiten, war da ja echt schnell gemacht: das waren ja nur ca. 10 Teile pro Seite!
Bei dieser Sechseck Waben Geschichte kommen da einige mehr zusammen! Für die Fläche habe ich sicher einen ganzen Nachmittag gewerkelt!

 

Na, habe ich eure Lust zum Patchworken geweckt?
Ich finde die Technik wirklich sehr cool, vielleicht finde ich ja nochmal ein paar Stoffreste, die sich für ein weiteres Patchwork Projekt eignen.

Mit der Weste habe ich übrigens den zweiten Platz bei der Nähmesse Hamburg belegt.
Dort durfte ich das erste Mal in meinem Leben über einen kleinen Laufsteg laufen 😀
sehr lustig auf jeden Fall, muss ich aber nicht regelmäßig machen!
Als Gewinn gab es einen 100 Euro Stoffgutschein – sehr cool oder? (:

Zu finden ist das Outfit auch mal wieder bei RUMS
Schreib mir gerne, was du von dem Outfit hältst!
Bleib weiter kreativ, denn creativity is never wrong

Upcycling Hose – mein Refashion Projekt (:

Ich präsentiere euch heute meine Upcycling Hose zum Refashion Projekt.
Here is the english post. 

 

Ist meine Upcycling Hose nicht mega cool? Ich liebe ja Culottes und mit dem seitlichen Detail, wird sie nochmal zum besonderen Hingucker, obwohl sie ja doch recht „schlicht“ ist (:
Sie ist nur aus alten Kleidungsstücken, die demnächst in der Tonne gelandet wären, weil sie meinem Papa nicht mehr gepasst haben!!
Wer die Refashion Aktion nicht mitbekommen hat, kann ja mal bei der lieben Tweed & Greet vorbei schauen.
Dort habe ich das erste Mal von dieser tollen Challenge gehört. Ursprünglich kommt sie von Makery.
Dieses Mal geht es darum, einen ollen alten Anzug in ein neues, cooles Kleidungsstück zu verwandeln. (:

Als ich vom Refashion Projekt gehört habe, war mir klar, dass ich da mitmachen MUSS!
Wenn nicht ich, die selbst ernannte Upcyclingqueen, wer dann? 😀

 

 

Die Upcycling Hose ist aus einem alten Anzug, den meine Mutter für mich rausgesucht hat. Da ich aber seitlich einen zweifarbigen Einsatz machen wollte, musste noch eine zweite Hose her.
Die kam auch aus den alten Vorräten meines Vaters, da er, als meine Eltern sich kennen gelernt haben, ein Spargel war! Das ist jetzt zum Glück nicht mehr so (:
Wie ihr auf den Vorher Bildern unten sehen könnt, hat mir die Hose meines Dads fast gepasst!

Da die Sachen meinem Dad heute zum Glück nicht mehr passen (und es sicher nicht mehr tun werden), waren sie perfekt für mein Refashion Projekt!
Ich wollte die zwei unterschiedlichen Farben der Hose so kombinieren, dass eine interessante Seitenansicht entsteht. Hab ich geschafft, oder?

Wie ich das gemacht habe fragt ihr euch?

Die Upcycling Hose ist gar nicht so kompliziert, wie sie aussieht! Ist nur etwas Fitzelkram!

Ich habe den Schnitt einer meiner Lieblingsculottes nochmals abgenommen.

Da, wo der vordere und hintere Abnäher liegen habe ich eine Linie nach unten gezogen und die beiden Bereiche auseinander geschnitten.
Der „innere“ Beinbereich bleibt genau so, wie er jetzt ist. Der äußere Bereich wird in Streifen geschnitten.

Die Rauten haben eine Seite von 10cm und ich habe darauf geachtet, dass sie sich in der Seitennaht genau treffen.
Ich hatte ca. 10 rautenförmige Seitenteile, die ich dann abwechselnd aus lila und schwarz zuschneiden und aneinander nähen musste.

Dann hieß es: Puzzeln! Ich habe die Anzughosen aufgeschnitten und die Rückteile der jeweiligen Hose für die inneren Beinteile genommen.
Es hat wirklich ziemlich perfekt reingepasst, wenn man das Hosenbein einfach andersrum genommen hat.
Also was bei mir unten ist, war bei der Hose meines Dads oben der breiteste Teil.

Eigentlich hatte ich vor eine Latzhose zu nähen, die sah aber irgendwie echt kacke aus und da ich ein wenig Zeitdruck hatte,
ist es dann am Ende doch nur eine Upcycling Hose geworden. Manchmal muss man eben doch spontan umplanen.

 

Ich würde mal sagen: verhaftet wegen sexy??? 😀

Die Hose fand ich eigentlich gar nicht so kacke! Aber ich habe dann beim Auseinanderschneiden gemerkt, dass das Bordeauxrot, dass bei dem Anzug die rechte Seite war, für mich nach innen gehörte, denn die original „linke“ Seite war etwas weniger rot-lila.
Das hat mir besser gefallen (: Also nicht wundern, dass die Farben etwas variieren auf den Vorher – Nachher Bildern.

Wie findest du die Upcycling Hose?
Ich freue mich deine Meinung zu dem Teil zu lesen.