schnelles, einfaches Strandshirt



Hallo ihr Lieben,

heute habe ich eine kleine, einfache Anleitung für dich, wie du dieses Sommershirt in wenigen Schritten nachnähen kannst!
Ich hatte noch einen leichten Netzstoff übrig, der perfekt zu meinem neuen Badeanzug passt.
Hier habe ich schon einen Beitrag zu meinem neuen Schätzchen gemacht.
Nun wollte ich dir zeigen, wie ich meinen Strandlook vervollständige.
Wenn du noch nicht ganz geübt an der Nähmaschine bist würde ich dir raten einen leichten Baumwollstoff zu nehmen, der keinen Stretchanteil hat.
Ein leicht transparenter Stoff ist natürlich besonders schön und angenehm für heiße Tage. Sehr dünne und „glitschige“ Stoffe sind aber für Anfänger schon eine Herausforderung.
Mein Stoff hat mich selbst schon fast an den Rand der Verzweiflung getrieben, da er sehr dehnbar ist!

Was du brauchst:
90cm von einem ca. 1,40m Breit liegenden Stoff.
Die Breite kann auch etwas variieren, das ist nicht schlimm.
Dann natürlich passendes Nähgarn und eine Nähmaschine (:
Und schon kann es losgehen!

[Enthält Werbung für stoffe.de]


1. Schneide dir zwei Rechtecke zu:
Nutze am Besten die volle Stoffbreite und halbiere dein 90 cm breites Stück einfach.
Diese legst du rechts auf rechts (hier ist die dunkelblaue Seite, die rechte Seite).
Nun schließt du auf der einen Seite 65cm und auf der anderen 45cm mit einer Nahtzugabe von 1,5cm.
Anfänger können auch eine Nahtzugabe von 2cm nehmen, dann ist die Verarbeitung später leichter.
Ein 30cm langes Halsloch sollte offen bleiben. Du kannst es natürlich auch größer machen.

2. falte dieses Rechteck zur Hälfte und schließe die Seitennähte.
Ich habe 30cm oben als Armlöcher offen gelassen – also aufgefaltet 60cm.
Schließe die Nähte wieder mit einer Nahtzugabe von 1,5cm (Anfänger 2cm).

3. Bügel alle Nähte aus.
Dort, wo der Hals- und die Armausschnitte liegen, bügelst du einfach 1,5cm (Anfänger 2cm) um.

4. Schlag nun die Kanten der Nahtzugabe um
zur schon geschlossenen Naht hin, so kannst du die offene Kante schön verarbeiten.
Das erfordert am Anfang etwas Fingerspitzengefühl, steck dir die Nähte am Besten erstmal.
Nähe dann an der Kante entlang um die Nahtzugabe festzusteppen.

5. von Außen siehst du nun die Absteppung.
Säume dann auch die untere Kante. Ich würde hier auch 1,5-2cm doppelt einschlagen.

Fertig ist dein Strandshirt! Super einfach oder?

Wenn du es etwas „anliegender“ haben möchtest, kannst du dir einen Gürtel durch die Armlöcher führen. Das habe ich getestet aber dummerweise kein Foto davon gemacht.
Ich habe dann den vorderen Bereich in den Gürtel mit eingeschlossen und somit tailliert. Hinten ist es dann immer noch sommerlich locker luftig.
Genauso könnte man dort wo man es enger anliegend haben möchte auch ein Gummi einarbeiten oder mit einem dünnen Gummi im Unterfaden den Bereich smoken.
Aber wer mich kennt weiß: ich mag es nicht einengend, vor allem nicht im Sommer!



Jetzt müssen wir nur hoffen, dass der Sommer nochmal richtig schön kommt, damit ich mein neues Outfit auch mal draußen ausführen kann!!!
Schreib mir doch gerne einen Kommentar, was du von dem Sommershirt hältst!
Wär es ein Teil für dich, für deinen kommenden Urlaub?

Bleib mir weiter kreativ, denn creativity is never wrong!
Deine JessicaLi



Ich kuschel dann mal so lange mit meinem Orangenluftballon bis die Sonne rauskommt!!!! 😀 😀 😀

Swimsuit Summer Fun

[dieser Beitrag enthält Werbung für stoffe.de]

Hallo ihr Lieben,

ich hab es gewagt!!! Ich habe das große Monster „Badeanzug“ bezwungen!
Nachdem ich mir letztes Jahr mit einem eigenen Schnittmuster versucht habe einen Badeanzug zu nähen (Betonung liegt auf versucht!!),
dachte ich: „okay diese Teile sind ganz schön Tricky!“ Dass mein Ergebnis vielleicht deshalb doof aussah, weil es 1. ein weißer Stoff war, ich ihn
2. noch dazu nicht abgefüttert habe (nur im Schritt und am Busen) und 3. ein eigener Badeanzugschnitt wahrscheinlich eine kleine Doktorarbeit darstellt,
war mir natürlich mal wieder nicht bewusst. Ich dachte halt das mach ich mal „kurz“.

Gebranntes Kind scheut das Feuer! Daher war es mir sehr wichtig, diesmal mit einem Schnitt zu arbeiten, in den Profis ihre Arbeit gesteckt haben! 😀

Nachdem ich das Internet nach schönen Modellen durchforstet hatte, fand ich diesen tollen Badeanzugschnitt von Butterick*
Super fand ich an dem Schnitt, dass man einen Bikini- und einen Badeanzugschnitt in einem hat!
Außerdem finde ich die Schleife in der vorderen Mitte total hübsch! So hat man noch einen kleinen Hingucker 🙂

 

Zur Sicherheit habe ich trotzdem auch ein Probemodell genäht.
Bei lockeren, fließenden Kleidungsstücken bin ich im Normalfall nicht unsicher und mach einfach mal drauf los,
aber bei einem eng sitzenden Teil finde ich es schon hilfreich mal die Passform zu sehen.
Ich hatte zum Glück noch Reste des weißen Stoffs und fand noch einen Reststoff eines hautfarbenen Lycra – Stoffes.
Falls du also einen Badeanzug haben möchtest, in dem du von weitem so aussiehst, als wärst du quasi nackt,
dann melde dich bei mir! Ich hätte da so ein schönes Modell übrig 😀

 


Nachdem ich gesehen habe, dass der Schnitt funktioniert und kleine Änderungen an mich angepasst habe, ging es dann also ans Nähen!!!
Den Stoff habe ich bei Stoffe.de gesehen und hatte sofort Lust daraus ein Strandoutfit zu nähen.

Hier findest du den tollen Badeanzug Lycra Stoff*
Das weitere Material, dass ich genutzt habe, findest du hier:
Futterstoff – Mesh*
breites Gummi*
schmales Gummi*
Verschluss*
BH-Schalen*

Wenn du schnell bist bekommst du manche Stoffe auch reduziert, bei Stoffe.de gibt es gerade Einiges im Sale! (:

Klar, das Muster ist schon nicht ganz unauffällig, aber falls du es noch nicht bemerkt hast: ich bin selbst nicht ganz unauffällig 😀
(Und – ja meine Haare müssen unbedingt wieder nachgefärbt werden!!! Das wird diese Woche gemacht!)
Ich mag besonders im Sommer bunte Farben, da sie mir einfach gute Laune machen!
Falls du selbst eher die unauffälligen, einfarbigen Varianten magst, schau unbedingt bei stoffe.de vorbei,
dort gibt es auch schlichtere Badeanzugstoffe, in denen man nicht ganz so sehr auffällt (;

 


 

Wie findest du das Modell? Hast du selbst auch schon einmal einen Badeanzug genäht? Oder bist du eher der Bikinifan?
Schreib mir gerne, was du von meinem Ergebnis hältst, ich freue mich von dir zu hören! (:
Diese Woche werde ich außerdem noch einen Beitrag erstellen zu dem einfachen Strandshirt (siehe hier drunter) hochladen,
dass du dir last Minute nähen kannst. Also bleib dran oder abonniere gleich den Newsletter um nichts mehr zu verpassen! (:
Ich bin auf jeden Fall total zufrieden und hoffe, dass das Wetter nochmal schöner wird, damit ich ihn auch draußen ausführen kann!

Bleib mir weiter kreativ, denn creativity is never wrong (:
Deine JessicaLi

Zu diesem simplen Teil wird es diese Woche noch eine kleine Anleitung geben (;

*Die Links sind affiliate Links. Für dich ändert sich beim Einkaufen auf stoffe.de nichts.
Wenn du über einen Link bei Stoffe.de einkaufst, bekomme ich als Partner einen kleinen Anteil.

Jumpsuits – meine Anleitung

 

Was ist ein Jumpsuit?
Es ist genau genommen einfach nur ein Oberteil und ein Unterteil, die man miteinander verbunden hat!
Wenn du also ein Traumteil irgendwo gesehen hast, es dir nicht leisten kannst, es vielleicht schon vergriffen ist oder du einfach deine eigene Version davon haben möchtest, gibt es die Möglichkeit, dir den Schnitt selbst zusammen zu basteln!
Es gibt natürlich schon viele Jumpsuit Schnitte in unterschiedlichsten Varianten aber ich mag es auch ganz gerne selbst kreativ zu werden und herumzuexperimentieren (: und auch wenn es vielleicht nicht sofort funktioniert: man lernt unglaublich viel dabei!
Also ist nun die Frage: Wie kann man aus einem Shirt und einer Hose einen Overall machen?Ich habe eine ausführliche Anleitung dafür geschrieben, die du über meinen Newsletter bekommen kannst.

Das größte Problem bei einem Overall ist eigentlich dein Po (; Deine breiteste Stelle muss im Kleidungsstück von ganz oben (meist dem Halsausschnitt) bis zur entsprechenden Position kommen. Meistens möchten wir aber ja unsere Taille und den Brustbereich nicht in einen Sack stecken! Deshalb muss entweder der Einstieg durch eine Öffnung vergrößert werden (Reißverschluss/Knopfleiste) oder ein Gummizug gibt dem Sack dann später Definition 😀 oder eine Kombination aus beidem!

Kurz gesagt gehe ich bei dem Jumpsuit so ans Werk:

1. ich suche mir ein Oberteil und ein Unterteil, die ich miteinander kombinieren möchte. Optimalerweise hab ich einen Schnitt dafür (für Anfänger: sehr gut!) mache den Schnitt von einem TShirt nach (für Fortgeschnittene) oder pro Version: veränder schon vorhandene Schnitte so, wie ich sie eben gerne hätte.

2. entscheide dich für eine enge Variante der oder eine weitere – das entscheidet dann darüber, ob du z.B. einen Reißverschluss (schwerer) oder einen Gummizug (einfacher) brauchst!

3. Überlege ob du einen Bund haben möchtest: du brauchst auf jeden Fall etwas Mehrlänge um dich in dem Teil bewegen zu können!!
mit Bund: plane einen Bund der mindestens 4cm Breit ist.
ohne Bund: verlängere das Oberteil und erhöhe das Unterteil jeweils um 2cm.

4. Pass beide Teile – das Oberteil und das Unterteil in der Weite aneinander an!
Wenn du magst leg Abnäher, Falten oder Raff die Stoffe – wie du lustig bist (:

Eine ausführlichere Version bekommst du in dem Newsletter (:



Ich kann natürlich nicht garantieren, dass es bei dir sofort funktioniert, ich gebe hier das weiter, was bei mir klappt und bei vielen Frauen sicherlich auch, dieses Verfahren ist aber eben auch ein bisschen ein „Trial and Error – Ding“!
Aber was für eine News: nähen funktioniert nicht immer sofort und nicht jedes Kleidungsstück passt direkt perfekt!
Aber trau dich, es auszuprobieren, macht total Spaß, wenn das Ergebnis dann toll wird (;

Jumpsuit I:
Hier habe ich in der vorderen Hose Falten gelegt und zusätzlich mit einem Gummi die Taille enger gemacht.
So kommt dieser Overall ohne Reißverschluss aus – das Material lässt es aber auch zu, da es ein dehnbarer Jersey ist.
Der Rücken wird oben mit Hacken und Öse geschlossen.

 

 

Jumpsuit II:
Dieser Overall hat eine kleine Sonderrolle in meiner Reihe, das könnt ihr lesen, wenn ihr auf das Bild klickt:
Er ist nicht einfach nur an der Taille geteilt sondern das Oberteil geht in der vorderen und hinteren Mitte etwas nach unten.
Das ist nicht ohne Schnitt nachzumachen! Der Vollständigkeit halber habe ich es jetzt mal mit rein genommen:
der Einstieg funktioniert über einen Reißverschluss an der Seite. (:

 

 

Jumpsuit III:
Dieses hübsche Stück ist recht wenig tailliert. Ich würde ihm noch zusätzlich mit einem Gürtel etwas mehr Definition geben (:
Trotzdem: der Einstieg funktioniert durch die Knopfleiste. Vorne sind wieder Falten in der Hose gelegt.

 

 

 

Jumpsuit IV:
Die einfachste Variante von allen: es ist im Prinzip die „Sack“ Variante: hierfür muss der Halsausschnitt groß genug sein,
dass der Po durchpasst – das ist hier durch die Träger möglich – und die Taille wird später mit einem Gummi definiert.
Wer es ganz ganz ganz einfach möchte, kann hier auch einfach einen Gürtel drum binden anstatt dem Gummi.

 

 

Jumpsuit V:
Bei diesem Overall habe ich vorne in die Hose Falten gelegt.
Der „Einstieg“ funktioniert hinten mit einem Reißverschluss und der Bindelösung im Oberteil.

 

 

Jumpsuit VI:
Dieses Modell ist wie schon in dem Beitrag dazu ausgeführt etwas „schief gegangen“.
Wenn du so ein enges Teil vor hast mit einem tollen Rückenausschnitt, such dir jemanden,
der dir immer wieder beim Rücken abstecken hilft!
Trotzdem: die Hose vorne liegt in Falten, der Bund gibt Mehrlänge
und der „Einstieg“ funktioniert über den Reißverschluss hinten.

 

 

Jumpsuit VII:
Wie auch schon Jumpsuit IV ist dieser hier durch einen Gummi an der Taille definiert.
Die Rüsche oben ist auch durch einen Gummi gerafft und so passt mein Popöchen auch oben durch. (:

 

 

Jumpsuit VIII:
Dieses Modell ist zwar ein Burda Modell aber Prinzipiell ist es auch möglich so einen Overall mit diesem System zu machen.
Hier empfielt es sich aber auf jeden Fall einen Schnitt zu zeichnen. Man muss nur das Vorderteil komplett an der Taille verlängern.
Der Einstieg in den Jumpsuit ist durch die Überlappung möglichund die Bindung gibt dem Overall seine taillierte Form.

 

 

Jumpsuit IX:
Dieses tolle Teil wird durch den doppelten Bund und den dadurch entstandenen Tunnelzug mit Band tailliert.
Damit es ein etwas schickeren Look bekommt habe ich mit Druckknöpfen gearbeitet, die das Vorderteil schließen.

 

Welches Prachtstück gefällt dir am Besten?
Schreib mir gerne einen Kommentar und trag dich in die Newsletterliste ein, um die Anleitung zu bekommen!

Bleib weiter kreativ, denn creativity is never wrong (:

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Jumpsuit VII – Strandlook

Sommer, Sonne, Sonnenschein! Hach wie schön kann das leben sein (:
noch schöner wäre es natürlich, wenn es nicht die ganze Zeit regnen würde!!! ):

Was ziehst du gerne an, wenn du an den Strand oder an den See gehst?
Meist sind es doch praktische, leichte Sommerkleider, in die man leicht rein und wieder raus kommt (:
Eine andere Möglichkeit wäre da auch so ein einfacher Jumpsuit, den man in null Komma nichts an und ausziehen kann!
Ich finde den Jumpsuit so schön! Sehr simpel und einfach geschnitten mit dem Rüschenpart wird er zu etwas Besonderem!
Der Stoff ist auch perfekt dafür gemacht, da die schwarzen „Streifen“ im Stoff so eingearbeitet wurden, dass sie etwas Stand haben und den Rüschen Stabilität geben.
Stellt euch das Ganze Outfit einfach mit Sommerhut, riesiger Sonnenbrille und einem großen Cocktail in der Hand vor, dann wird es erst richtig authentisch (:
Damit man es sich mit dem weißen Hintergrund überhaupt vorstellen kann, habe ich eurer Fantasie mal etwas nachgeholfen und den Strand drum herum illustriert (:
Auch wenn ich dieses Jahr nicht ans Meer fahre: so kann ich auch daheim etwas Strandfeeling bekommen!

Wie findest du den Look?
Schreib mir gerne einen Kommentar und wie immer:
bleib kreativ, denn creativity is never wrong ♥ ♥ ♥


Hier könnt ihr euch die anderen Jumpsuits alle nochmal anschauen: ich liebe meine kleine Jumpsuitfamilie (:

   

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Jumpsuit VI – das Problemkind




Hier kommt: mein Problemkind, die unschöne Realität, ein Projekt, mit dem ich wirklich nicht zufrieden bin!
Warum ich es euch trotzdem zeige? Naja von vorne sieht es ja noch ganz schön aus! 😀
Und ich wollte den Jumpsuit unbedingt hier mit in die Fotoreihe nehmen als Variationsmöglichkeit!!!!!
Also dachte ich bevor ich den oberen Teil wieder ab mache und nur eine Hose draus mache, zeig ich euch mal ein Paradebeispiel,
was schief laufen kann, wenn man nicht wirklich mit Schnitten arbeitet und eher so am eigenen Körper das Kleidungsstück entstehen lässt.

Der Stoff dieses Teils kam übrigens von einem alten Kleid, ich find ihn nach wie vor wirklich wirklich schön,
aber so war ich von Anfang an im Material etwas beschränkt. Aber immerhin war es kein teures Material, dass ich verkackt habe (;
Eigentlich war das Teil von Anfang an etwas verflucht! In der Ausbildung wurde mir eingetrichtert vorsichtig zu sein mit der Overlock, damit sich nicht Stoff
mit unter das Messer schiebt. Das habe ich immer brav gemacht und bisher habe ich auch nie etwas anderes als die Kante geschnitten und versäubert!
Jetzt nach 5 Jahren nähen war es dann wohl mal an der Zeit, dass auch ich diese tolle Erfahrung mache und in meinen Stoff rein schneide!
Mitten ins Vorderteil!!! Wie ihr in dem Bild hier darunter sehen könnt, habe ich versucht den Schaden zu reparieren und habe eine Naht gelegt.
Da dort auch Falten entlang fallen, war das noch vertretbar und man sieht es eigentlich nur, wenn man es auch weiß!

Das Vorderteil sollte diesmal recht eng sein mit Cut-Outs an den Seiten. Das habe ich schon öfter auf Fotos gesehen und finde es wirklich schön.
Das Rückenteil sollte einen recht weiten Ausschnit bekommen. Die Idee stand, alles schön und gut!
Jetzt kamen aber meine zwei größten Probleme:
1. das Abstecken und 2. ein enges anliegendes Kleidungsstück an sich selbst ausarbeiten!
ich nähe meistens ohne Schnitt bzw. nutze Schnitte die ich schon habe und kombiniere sie untereinander entweder neu oder veränder Kleinigkeiten auf dem Stoff. Meistens nähe ich recht weite Sachen und stecke die Teile dann wenn das grobe Gerüst stimmt an mir ab. Das war aber diesmal nicht der Fall:
der Jumpsuit sollte schließlich eng anliegend werden und mein größtes Problem war: mein Rücken! Man kann sich nicht selbst am Rücken abstecken!
Bei Tshirts hänge ich die Teile dann einfach an die Puppe, stecke es so, wie ich es mir vorstelle und ziehe es probeweise nochmal an. Das ging aber bei dem Jumpsuit nicht, da der Schritt meiner Puppe sehr weit nach unten geht. Die Hose des Jumpsuits hat es mir so unmöglich gemacht das Oberteil mal an der Puppe zu sehen.
Also war der Rücken eher so ein trial and error Ding! Ich musste die Rückenteile auch zwei mal zuschneiden! Dadurch, dass der obere Bereich eng sein sollte, hatte ich echt Probleme das Vorderteil schön auszuarbeiten! Vielleicht ist der Stoff auch einfach zu weich für ein Cutout aber letzt endlich sieht es nicht gut aus!
Es rutscht auch leider immer wieder etwas nach oben, und man sieht einen Teil des BHs – auch nicht so cool!


Der Rücken ist echt eine Katastrophe! )‘: Der Stoff wellt sich an der Kante sehr (ich weiß, schräger Fadenlauf – ich habe aber auch Einlage auf die Kante gebügelt!!!)
und der Reißverschluss wollte sich einfach nicht schön einnähen lassen! Ich habe ihn bestimmt 5 mal neu eingenäht, das muss ich normalerweise nie! ):
Wie man sieht, musste ich beim zweiten Mal Rückenteile zuschneiden einen Bereich des Kleides nehmen, wo schon Nähte waren.
Das ist an und für sich nicht schlimm, kann ja auch ganz cool aussehen aber da es recht eng ist, sieht man dass die Nähte schon etwas älter sind.
Vom Bund will ich dann gar nicht erst anfangen!!!! Auch an den Armausschnitten hat es so seine kleinen Problemchen…
hach wie ihr merkt ist das Teil nicht mein Lieblingsstück, obwohl es so viel Potential hatte!!!
Ich wollte das Teil einfach nur fertig bekommen! Ich habe daran bestimmt 2-3 Monate immer mal wieder etwas weiter gearbeitet, habe es immer wieder
in die Ecke gepfeffert, habe mir überlegt wie man es retten könnte und habe geschaut was man noch aus dem Kleid neu zuschneiden könnte…

Mein Fazit:
Der obere Bereich wird abgetrennt und ich nutze nur die Hose! Weil so werde ich das Teil eh nicht tragen! ):
Selbst wenn ihr jetzt noch denkt „hm geht doch eigentlich!“ Solltet ihr euch im Klaren darüber sein, dass Fotos
manche Dinge einfach nicht so wieder geben, wie sie in echt aussehen! Man kann jedes Kleidungsstück in ein gutes Licht rücken
mit Hilfe von Perspektive, Licht und Blickwinkel, also klar, dass es auch schöne Fotos von dem Teil gibt, aber in echt taugt es echt nicht so viel! ):

Was ich daraus gelernt habe:
enge Kleidungsstücke und vor allem Jumpsuits mit einem Rückendetail kann man nicht alleine an sich abstecken!
Ich hätte mir hier von Anfang an Hilfe holen sollen weil: ab ist nunmal ab!
Ich denke enge Teile selbst sind schon eine Herausforderung aber der Rücken hat mich dann doch etwas überfordert! ):
Was auch definitiv geholfen hätte, wäre das Oberteil erst an der Puppe auszuarbeiten und dann an die Hose zu nähen.

Schreib mir gerne mal, was du von dem Projekt hältst! Hast du auch schon so Problemkinder produziert?

Bleib mir kreativ, denn du weißt:
creativity is never wrong ♥

 

 

Schaut euch auch gerne die anderen Jumpsuits an, die deutlich besser geworden sind ^^

   

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Jumpsuit 5 – sexy back!



Schon Justin Timerblake hat gesungen: I’m bringing sexy back!!! (:
auch wenn er eigentlich „sexy“ zurück bringen wollte,
übersetze ich den Satz mal frei so: Ich bring euch den sexy Rücken 😀 (tolle Übersetzung)
Ich liebe rückenfreie Outfits oder eben Teile, die im Rücken ein tolles Detail haben!
Wie bedeckt muss bei dir ein Outfit sein, damit du dich wohl fühlst? In welchem Bereich darf man bei dir etwas mehr Haut sehen?
Vor einigen Jahren noch fand ich einen schönen Ausschnitt besonders ansprechend. Mit einem Push-Up-BH fand ich es besonders weiblich. Klar, das ist ja auch das erste, was man als junges Mädchen mit „Frau sein“ verbindet: Busen! Doch mein Geschmack hat sich in den letzten Jahren nochmals etwas verändert. Klar ist ein üppiger Busen etwas schönes (; aber ich finde es gibt viel subtilere Arten „sexy“ zu sein. Sexy heißt für mich definitiv nicht alles zu zeigen was man hat! Nicht immer direkt mit der Tür ins Haus fallen! Mal davon abgesehen habe ich auch nicht unglaublich viel Vorderbau abbekommen. Warum also etwas hinmogeln, das nicht ist? Es gibt doch auch so viele schöne Stellen am Frauenkörper, die man in Szene setzen kann! Mittlerweile finde ich es besonders interessant im Bereich Schultern, Schlüsselbein und Rücken etwas mehr Haut zu zeigen. Vorne ist alles gut verpackt, dafür wirds nach hinten hin immer luftiger (:
Jetzt frägt sich jede praktisch denkende Frau natürlich: aber welchen BH trage ich dazu?

 

Da gibt es natürlich mehrere Möglichkeiten:
1. keinen BH ^^:
natürlich sollte das Outfit gewehrleisten, dass alles gut bedeckt ist, nichts durchschimmert und das Shirt auch beim Tragen nicht nach vorne rutscht und vielleicht von der Seite ungewollte Einblicke gibt! Und das geht natürlich auch eher bei einem kleinen Busen. Ich fand es auch eine ziemliche Umstellung, da es sich doch ganz anders anfühlt so viel Freiheit zu haben! Ich mache das aber auch nur bei weiten Shirts, wo sich nichts direkt abzeichnet. Klar: der Busen sieht anders aus als mit Cup aber gerade bei weiteren Sachen stört mich das nicht.

2. einen Schönen BH (;
Das ist natürlich auch sehr ansprechend, wenn man den BH sieht. Klar sollte der dann selbst auch ein Hingucker sein.
Am Liebsten mag ich da Spitzen-BHs oder Bustiers. Die dürfen dann auch echt zur Geltung kommen!

3. den Verschluss verdecken:
Ich versuche meine rückenfreien Outfits meistens genau so zu gestalten, dass über den Bereich des Verschlusses ein Band läuft
oder es bis dahin eben bedeckt ist. Bei diesem Jumpsuit z.B. sieht man den Verschluss auch kaum.

4. Klebe BHs:
Das habe ich bisher noch nicht getestet, weil es mich nie gestört hat die ersten drei Varianten zu nutzen.
Aber natürlich ist das auch eine Möglichkeit gerade bei engen Oberteilen den Busen etwas zu verpacken (:

So, jetzt aber genug vom sexy back. Was hältst du von rückenfreien Looks?
Ich habe hier noch eine Pinnwand erstellt mit unterschiedlichen rückenfreien Details – so wunderschön!!!
Da ich hier wie meistens ohne Schnitt gearbeitet habe und das Kleidungsstück an mir selbst entwickelt habe,
habe ich dir hier noch einen Schnitt, der diesem sehr ähnlich ist: bei Fashion Makery kannst du ihn direkt nachmachen (:

Bleib wie immer kreativ, denn creativity is never wrong (:

Hier kommst du zu den anderen Jumpsuits:

   
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Jumpsuit IV – easy easy easy

Ein ganz einfacher Jumpsuit!
Eigentlich wollte ich dir hier an dieser Stelle eine bebilderte Anleitung einfügen mit groben Maßen meines Jumpsuits.
Ihr kennt diese Anleitungen sicher. Das besteht meist aus einem Bild des Kleidungsstücks und daneben die groben Maße der Schnittteile.
Auf Pinterest sehr beliebt (; Das Erstellen eines solchen Teils ist auch sicherlicht nicht schwer!

Aber dann kam mein Gewissen ins Spiel!
Ich möchte euch hier natürlich nichts rein stellen, von dem ich nicht weiß, ob es so auch funktioniert!
Bzw. weiß ich, dass es in meiner Version funktioniert aber da man ja nicht jede Kurve genau ausmessen kann, ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß,
dass deine Kurve im Schritt z.B. am Ende ganz anders aussieht als meine und es bei dir nicht funktioniert.


Leider habe ich so eine Ähnliche Erfahrung selbst schon gemacht. Ich habe einen Overall aus einem alten Abendkleid genäht, nach genau so einer Anleitung.
Das Bild daneben sah ziemlich gut aus. Bei mir hing der Overall dann wirklich ziemlich in der Ritze (sorry fürs Kopfkino!)
Der Oberkörper oder die Hose selbst war einfach zu kurz – und ich bin ja wirklich ein kleiner Mensch! Ich musste noch einen Bund dazwischenschieben
aber selbst das hat es nicht wirklich besser gemacht 😀 Das Teil war einfach von vorne bis hinten eine Fehlkonstruktion!
Es ist dann auch im Müll gelandet!

Nach dieser tollen Jumpsuit Erfahrung wollte ich keinem eine ähnliche Freude bescheren!
Deshalb bekommt ihr heute von mir wunderschöne Bilder dieses sehr einfachen Overalls.
Viel einfacher als dieses Teil kann es nicht mehr werden!
Ihr arbeitet eigentlich einfach nur mit einer weiten Hose wie z.B. für einen Pyjama und das Oberteil ist ein Rechteck.
Das Rechteck muss mindestens so breit sein wie deine breiteste Stelle (wahrscheinlich dein Po)
Vorne habe ich es etwas nach oben verlängert, damit ich einen kleinen Ausschnitt bekomme.
Mit Bändern als Träger und Ausschnitt und einem Gummi in der Taille ist das Teil dann auch schon fertig!
Hinten habe ich zusätzlich noch ein Gummi zwischen die Träger genäht, damit der Overall nicht absteht.


Ich habe das gute Stück übrigens bei der Burda Style Reise in Frankreich genäht (:
Das war noch eine meiner kurzen „ich näh da nochmal was kleines“ Aktionen!

Wie findest du ihn?
Schreib mir gerne einen Kommentar!

bleib weiter kreativ, denn du weißt,

creativity is never wrong (:


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Jumpsuit III – Styling – meine Tipps



Anhand dieses Jumpsuits wollte ich dir mal zeigen, wie ich meine Jumpsuits style,
damit sie alltagstauglich werden und nicht aussehen wie ein Riesenstrampler oder ein Schlafanzug!

Meine Tipps für ein alltagstaugliches Outfit:

1. Accesoires:
Da das Kleidungsstück selbst meist recht schlicht ist, kann man hier auch mal zu auffälligeren Teilen greifen!
Ein Gürtel mit auffälliger Schließe? Oder in einer auffälligen Kontrastfarbe?
Ein großer Sommerhut, eine kleine Melone, die riesige Schlapphutvariante oder die Beanie? Wir trauen uns eh viel zu selten Hüte anzuziehen!
Das muss ich definitiv auch ändern, ich hab ein paar sehr coole Exemplare, die viel zu selten das Tageslicht sehen!
Also könnt ihr euch hier wirklich austoben! Und da der Overall gerade dann gut ist, wenns morgens mal stressig ist, ist der bad hair day somit auch kein Problem (;
Und somit wäre die Frage: sieht das noch aus wie ein Schlafanzug auch etwas geklärt, denn: wer trägt einen Hut im Bett? Oder einen auffälligen Gürtel?
Hoffentlich die wenigsten von euch! Die Tasche macht natürlich auch noch einen riesigen Unterschied. Obwohl ich zugeben muss,
dass ich bei Taschen echt meistens die gleiche Jutetasche nehme!!! Ich bin echt keine Taschenfrau, wenn dann doch eher Schuhe!

 

2. Schuhe:
Auch wenn ich hier in meinem Beispiel den Look mit Turnschuhen trage, kann man hier von Flipflop, Espandrillo, Ballerina,
einem derben Stiefel oder Highheels alles kombinieren! Auch gerne mit coolen Socken – am Besten selfmade, so wie diese hier (;
Passend zur Location und zum Anlass können die Schuhe das ganze Outfit edler oder sportlicher wirken lassen!

3. Schmuck:
Auch beim Schmuck müsst ihr euch nicht zurück halten! Ich bin zwar meistens etwas schlichter unterwegs und trage nur kleine Ohrringe und Ringe,
aber natürlich machen ein paar Armreife und eine schöne Kette das Outfit nochmals ausgehtauglicher!
Da bin ich aber eben auch nicht die klassische Frau: ich bin immer etwas schmuckfaul und aktuell trage ich dann höchstens mal etwas auffälligere Ohrringe (:

Hab ich etwas vergessen? wie stylst du deinen Jumpsuit? Schreib mir das gerne als Kommentar! (:
Bleib weiter kreativ und vergiss nicht: creativity is never wrong (:


Hier siehst du die vorherigen zwei Jumpsuits (:


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Jumpsuit II – das Flohmarktteil



Overall Nummer zwei ist etwas anders entstanden als die meisten meiner Kleidungsstücke:
Ich habe mir vor bestimmt fünf Jahren (mit ca. 18-19?) einen Overall im besten Second Hand Laden Stuttgarts gekauft.
Der Laden heißt/hieß Wühli – ich glaube den gibt es gar nicht mehr. Damals war ich ziemlich Second Hand süchtig.
Ich hatte erst begonnen zu nähen und wollte ganz viele Teile haben! Da ich noch nicht so gut im „selbst nähen“ war,
habe ich begonnen gebrauchte Teile zu kaufen und diese umzuändern oder zu „pimpen“ (wie ich damals zumindest dachte…).
Auf der Suche nach dem Outfit Bild aus dem Second Hand Laden habe ich wirklich sehr abenteuerliche Nähprojekte und Bilder gefunden!!!
Dazu muss ich echt mal einen Post machen, ich hab schon ziemlich über mich gelacht!
Meine Nähanfänge waren nämlich echt alles andere als schön!!!
Ich hatte damals schon einen Blog aber komischerweise nur fünf Leser…
wenn ihr die Bilder seht wisst ihr warum! Naja das ist eine andere Geschichte!


Den Overall den ich damals gekauft habe, habe ich ziemlich geliebt.
Er war aber immer eeetwas eng und ich als angehende Änderungsschneiderin kam auf die Idee
ein Stück Stoff seitlich einzufügen, damit er etwas größer wird. Die Stoffwahl war eher ungünstig, es sah einfach kacke aus
und letzt endlich habe ich ihn nicht mehr angezogen. Der Schnitt war aber ziemlich cool!
Also hab ich den Overall auseinander geschnitten, überall ein paar mehr Zentimeter hinzu gegeben und in diesem coolen Stoff nachgenäht.
Der Stoff erinnert mich irgendwie immer an den Film Avatar. Inoffiziell ist das jetzt mein Avatar Overall (:
Und auch wenn ich mich schon fast für das Bild schäme, zeig ich dir jetzt noch den Vergleich dazu:
der Overall, der mir als Vorbild gedient hat. Sei bereit für eine Überraschung! Ich sah damals schon etwas anders aus (;

 


Schon ein bisschen krass oder? Ich hatte im Alter von 16-22 Jahren kurze Haare und mit 19 auch einen Piercing an der Lippe.
Jaaaa das war irgendwie meine Hipster Phase. Nur dass ich kein wirklich cooler Hipster war!
Schreib mir, wenn du da gerne mal noch mehr Bilder sehen willst – vielleicht im Rahmen eines „den eigenen Style – finden“ – Themas?
So jetzt gibts aber wieder schöne Bilder (: Mal sehen ob ich die in 5 Jahren auch anschaue und denke „ohgott was hab ich da gemacht?!“

Wie findest du den fertigen Overall? Schreib mir gerne einen Kommentar! (:

Bleib mir weiter kreativ, denn du weißt:
creativity is never wrong!


Schau dir auch gerne den ersten Overall an:


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Jumpsuit I – das understatement Piece



Der erste Jumpsuit ist ein ganz simples Teil.
Von vorne eigentlich ziemlich unauffällig ist er erst von hinten ein Hingucker.
Wir starten also ganz relaxed und basic in die Jumpsuit Party! (:
Understatement ist das Thema dieses Jumpsuits! Nicht so aufgeregt, einfach schlicht, unendlich kombinierbar!!!
Kennt ihr diese Hirnschisse, die man manchmal hat und die man denn spontan und schnell umsetzen möchte?
Dieser Overall ist genau so ein Teil! Ich hatte noch einen Reststoff und dachte „Hmmm das muss ich mal testen!“
Und ein paar Stunden später war der Overall geboren (:
Es ist einfach manchmal sehr praktisch schnell nähen zu können!!!!

Wie findest du den Overall?
Bist du eher schlicht und unauffällig unterwegs oder brauchst du ein bisschen Farbe in deinen Outfits?
Schreib mir gerne einen Kommentar und vergiss nicht:

creativity is never wrong (:


Lies hier mehr über meine Jumpsuitliebe im vorherigen Beitrag: ♥

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