Upcyclingshirt für die #upcyclingcrew

Heute gibt es meinen Beitrag zur #upcyclingcrew.

Bei der Upcycling Crew handelt es sich um eine Aktion, bei der einige Blogs tolle, kreative Upcycling Ideen vorstellen.
Schaut also auch gerne bei den anderen Blogs vorbei für noch mehr Inspiration.
Danke an Susanne von FAIRY TALE GONE REALISTIC  für diese tolle Idee!!!


5. März 2018: FAIRY TALE GONE REALISTIC
6. März 2018: Jana Knöpfchen
7. März 2018: Two and a half Seams
8. März 2018: Fashion Tam Tam
9. März 2018: Letters and Beads
10. März 2018: Oh Chiffon
11. März 2018: Das Puppenkind
12. März 2018: Hanna Louise
13. März 2018: Lena näht
14. März 2018: La Bavarese
15. März 2018: Jessica Li
16. März 2018: Aschenputtel Fashion


Aber jetzt würde ich sagen: los gehts!!!

Bei mir dreht es sich heute um ein never ending Thema: STOFFRESTE!!!

Ich wette, JEDER von euch hat sie und lässt sie in einer Kiste vor sich hin gammeln, bis man sie vielleicht irgendwann mal für ein kleines Projekt gebrauchen kann.
Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen würde ich sagen!!!!!! Denn schon seit einigen Jahren habe ich immer wieder Shirts aus den Resten gemacht
und will euch ein bisschen ermutigen auch mal nach euren Stoffrestekisteschätzen zu suchen!
Denn wie oft holt man sich einen Stoff, weiß noch nicht genau was man daraus machen möchte – vielleicht ein Kleid? Da nehm ich doch lieber mal mehr Stoff!
Und dann hat man am Ende 20cm übrig, die in der Restekiste des Todes landen – dort wo sie erstmal nicht mehr hervorgeholt werden!
Als Anfänger habe ich echt selbst kleine Reste aufbewahrt und gedacht: wer weiß wofür ichs noch brauchen kann?
Mitlerweile bin ich da radikaler: alles was kein größeres Zusammenhängendes Stück ist – sagen wir mal in der Größe eines Blusenkragens – wird weggeschmissen.
Dünne Wurststückchen, die noch an größeren Stücken hängen werden abgeschnitten, denn sowas wird man 1. eh nie benutzen und
2. verheddert sich sowas dann nur untereinander – denn meine Restekisten dürfen auch zum Wühlen genutzt werden!
Es sind – im Vergleich zu meinen anderen Stoffkisten – einfach farblich sortierte Kisten, die man durchstöbern darf!

Wie gehe ich denn nun vor, wenn ich ein Stoffresteshirt mache?

Erstmal ist wichtig, dass ihr nicht unterschiedliche Stoffe untereinander mixt:
zumindest würde ich zwischen Webware und Jersey trennen und wenn ihr euch für eine Gruppe entschieden habt, von der anderen nur als Akzent etwas “drauf setzen”.
Denn die Dehnbarkeit und der Fall der beiden Stofftypen ist so unterschiedlich, dass es schnell seltsam aussehen kann.
In diesem Fall habe ich ja auch den abgeschnittenen Teil eines ehemaligen Plisseerocks einfach unten mit angenäht
– also auch Webware als Akzent eingesetzt.

Ich mache mir also kleine Stoffhaufen, die ich farblich zusammen lege: dunkle Jerseys – helle Jerseys – möchte ich etwas gemustertes mit drin haben?
Dann stelle ich mögliche Farbkombinationen zusammen, die für mich schön aussehen und Stoffrestetechnisch funktionieren.
Da muss man auch mal Abstriche machen und Stoffe nehmen, die einfach vllt mehr hergeben anstatt den, der farblich vllt perfekt gepasst hätte, aber leider zu klein ist.


Dann habe ich mir ein Schnittmuster herausgeholt, dass selbst schon etwas mehr Kleinteile hat.
Bei diesem Shirt sind der untere Arm und das Seitenteil nämlich zwei seperate Stücke.
Beim Vorderteil und Rückteil habe ich in der Mitte einen weißen Streifen eingeplant und diesen am Schnitt umgeklappt.
Ich wusste: mein Streifen wird ca. 22cm breit – also kann ich beim Vorderteil und Rückteil ca. 11cm vom Bruch gesehen umklappen
und den übrigen Bereich in orange zuschneiden – ich hoffe ihr versteht, was ich meine.
Wenn ihr das Ganze noch komplexer machen möchtet, könnt ihr natürlich auch das Schnittteil nochmal abzeichnen,
in unterschiedliche Bereiche unterteilen und auseinanderschneiden.


Das ist auch das Schöne meiner Meinung nach an diesen Shirts: man weiß vorher nie genau, was dabei rauskommt,
man probiert ein bisschen rum und am Ende hat man ein neues cooles Teil!
Diesmal wollte ich unbedingt noch den orangenen Stoff verwerten und hab einfach mal geschaut, was dazu passt.
Den Rest des Plisseerocks habe ich dann einfach noch spontan als “Highlight” unten mit angenäht.
Sonst hätte ich vermutlich noch etwas auf das Shirt gestickt oder ihm irgendwie noch einen kleinen Hingucker verpasst – aber so hat es für mich gereicht! (:
Leider war der Plisseerock schmäler als mein Oberteil, deshalb musste ich bei der Hälfte ca. den Chiffon ungefaltet annähen
und hab die Plissees auch versucht rauszubügeln – also genau genommen ist es nur noch halb Plissee, was ich aber auch ganz cool finde!

Wie findet ihr das Shirt?

Ich hoffe ich konnte euch dazu ermutigen auch mal in eure Restekisten zu schauen und etwas Einzigartiges entstehen zu lassen!
Ich habe die anderen Upcycling Shirts, die ich vor Jahren schon gemacht habe auch mal abfotografiert und werde sie die nächsten Wochen hier präsentieren.
Es wird also weiter Upcycling Lastig bleiben – bleibt also dran!! (:
Ich bin mit dem Shirt auch mal wieder bei RUMS dabei – dort gibt es natürlich auch noch einige Inspiration für euch (:

Bleibt weiter kreativ, denn creativity is never wrong!

One Comment

  1. Pingback: Selbstzweifel - JessicaLi

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