Strickpullis – Stella McCartney Style


Ich lebe wieder!!!!

nachdem ich nun sicher 3 Wochen nichts oder fast nichts mehr gepostet habe, bin ich so langsam wieder back on track!
Ich hatte diese Beiträge schon vorbereitet, hatte aber die letzten Wochen wirklich keine Energie dafür sie online zu stellen und etwas Werbung dafür zu machen.
Ganz ohne Werbung wollte ich sie aber auch nicht in die Welt raus schicken. Dazu sind die Pullis, die ich genäht habe, einfach zu toll (ohne mich jetzt selbst loben zu wollen!)
Ich habe mein Semester nun fast geschafft, alle Abgaben sind so weit fertig, jetzt kommt nurnoch die Werkschau, bei der ich als Anziehhilfe an unseren Modenschauen helfen muss.
Das heißt: zwei Tage im Keller rumstehen und Models anziehen. Da meine Sachen aber auch auf der Modenschau gezeigt werden, ist es natürlich selbstverständlich, dass man selbst auch hilft. Mal sehen, wie das mit meiner kleinen Maja gemeinsam wird. (wer es noch nicht mitbekommen hat: siehe Instagram: ich habe einen kleinen Welpen bei mir rumhüpfen!)
Mehr dazu aber auf jeden Fall noch in einem Youtube Video bzw. ich habe auch vor euch ein bisschen was von meinem Semesterprojekt zu erzählen!
Nun aber zum vorbereiteten Beitrag:


Ich finde Stricken doof. Aber ich liebe Strickpullover.
Ganz schöner Konflikt oder etwa doch nicht? 

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, liebe ich zum Glück auch nähen!

Anfangs bin ich gar nicht auf die Idee gekommen mit Strickstoffen etwas zu nähen aber seit diesem Winter frag ich mich: warum eigentlich nicht?
Meine erste Erfahrung mit Strick nähen war ein sehr grober Strick, der beim Zuschneiden ziemlich aufgegangen ist!
Vielleicht lag es an dieser Erfahrung, dass ich Schiss davor hatte, dass sich die Nahtzugabe langsam auflöst und das Kleidungsstück zerfällt? 😀
Eigentlich werden die Einzelteile eines Pullis ja auf Form gestrickt und dann zusammen genäht.
Irgendwie hat es sich falsch angefühlt die Maschen zu zerschneiden und sie dann mit einem Overlockgarn in Form zu halten
aber so langsam traue ich mich ran an und ignoriere mein seltsames Gefühl dabei. Ist bei einem Jersey ja eigentlich nichts anderes – nur eben in sehr klein!


Als ich mal wieder bewundernd die Kollektion meiner liebsten Designerin durchgesehen habe,
bin ich auf zwei Pullis gekommen, die ich unbedingt nachnähen wollte.

Und welche Designerin könnte es sein? Natürlich Stella McCartney 🙂

Die Inspirationsquelle seht ihr hier. Ich finde meiner ist ihrem schon sehr ähnlich. (:
In letzter Zeit gefallen mir Bänder an den Ärmeln sehr und diese Bänder habe ich jetzt auch in meine Strickpullis mit einbezogen.
Ich finde den Look allgemein sehr entspannt und fühl mich so wohl darin (:
Der Schnitt ist sehr simpel:
zwei Rechtecke als Rumpf kombiniert mit zwei Rechtecken als Ärmel.
Ich habe mal wieder einen Stoffrest gekauft und aus diesem Stoff das Maximum rausgeholt.
Das Hinterteil ist mal wieder länger als das Vorderteil- das mag ich ja irgendwie sehr gerne – dieser Effekt wird natürlich durch den Tunnelzug verstärkt.
Die Ärmel sind auch etwas länger als nötig und werden durch den Tunnelzug an der Naht gerafft.
Übrigens auch ein super Spielzeug für hibbelige Menschen wie mich, die nicht unbedingt die Hände still halten können 😀

Ich bin diese Woche mal wieder bei RUMS dabei – schaut dort vorbei für noch mehr Nähinspiration 🙂
Was haltet ihr von dem Pulli? Hinterlasst mir gerne einen Kommentar!

Bleibt weiter kreativ, denn creativity is never wrong! Bis bald!!!

   

 

 

 

2 Comments

  1. Haha, ist das mal wieder ein Geschenkpapier-Background-Hack in XXL? 😀 Mega.
    Deine Variante gefällt mir sogar besser als das “Original”, das mir viel zu lappig ist.

    Grüße von der anderen Seite des Mains
    Marta

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