Juki DX7 – meine neue Nähmaschine

Ich zeige euch heute meine neue Nähmaschine: die Juki DX7

[Werbung – die Juki DX7 wurde mir von Juki zur Verfügung gestellt]
Ich habe lange nach einer passenden Maschine für mich gesucht und nachdem ich dieses Prachtexemplar getestet hatte, wusste ich:
die Juki DX7 soll es werden. Ich habe nach Testberichten im Internet gesucht und wenig hilfreiche Bewertungen gefunden.
Da kam ich auf die Idee Juki zu fragen, ob ich einen Beitrag über die Maschine machen könnte.
Daher wurde sie mir zur Verfügung gestellt. Ich habe mir diese Maschine aber wie gesagt schon vorher ausgesucht
und bin in meiner Meinung nach wie vor frei. Ich habe nur leider – oder zum Glück nichts auszusetzen, da die Maschine wirklich toll ist!
Ich habe lange an der alten Pfaff meiner Mutter genäht, die quasi kaum Extrafunktionen hatte,
da bin ich jetzt wirklich begeistert von den Möglichkeiten, die ich mit meiner neuen Juki habe.

Ich finde die Juki DX7 ist sehr einfach zu verstehen und für mich auch intuitiv nutzbar.

Ich konnte direkt loslegen ohne groß Anleitungen wälzen zu müssen, denn die Beschriftung ist sehr benutzerfreundlich gestaltet
und man versteht sofort, wie man die Maschine einzufädeln hat. Auch das Aufspulen und Spulchen wechseln
ist durch kleine Zeichnungen an der Maschine ein Kinderspiel. Und selbst wenn man das mal nicht versteht,
kann man im Menü ein kleine bebilderte Anleitung anschauen, die es nochmals klarer macht.
       

Was ich besonders an der Juki DX7 liebe:

Da Juki auch Industrienähmaschinen macht und ich an genau so einer auch oft in meiner Ausbildung genäht habe,
haben sie gewisse Techniken nun auch in die Haushaltsmaschine integriert.
Zum Beispiel kann man das Fußpedal programieren, sodass ihr hinten mit der Ferse drauf treten könnt um unterschiedliche Funktionen zu nutzen.
So kann man z.B. einstellen, dass sie rückwärts näht, sobald man hinten drauf tritt.
Man kann so die Maschine seinen Nähgewohnheiten anpassen und die Funktionen, die man oft braucht vereinfachen.
Meine Lieblingseinstellung ist hier auf jeden Fall: Faden abschneiden. Das macht die Industrienähmaschine nämlich auch.

Eine weitere Hilfe für einfaches Nähen ist der Kniehebel, den ich auch sehr vermisst habe.
So habt ihr beide Hände frei, wenn ihr mal die Richtung beim Nähen ändern müsst und könnt mit dem Knie helfen das Füßchen zu positionieren.

Die Einfädelhilfe ist hier auch ein ziemlich cooles Extra, an das man sich schnell gewöhnt – vermultich kann ich bald gar nicht mehr ohne.
Was ich außerdem besonders cool finde: die Maschine kann super schnell nähen! Also perfekt für ungeduldige Nähmenschen wie mich!

Das mitgelieferte Zubehör finde ich auch echt toll.

Nachdem ich jahrelang an der Pfaff meiner Mutter nur mit einem Füßchen und einem Reißverschlussfuß auskommen musste,
muss ich mich jetzt erstmal daran gewöhnen mehr Möglichkeiten zu haben und die einzelnen Füßchen richtig ausnutzen.
Wenn ihr einen Stich auswählt, zeigt euch der Display auch direkt an, welchen Fuß ihr dafür am Besten verwenden sollt.
Die Füße sind mit dem entsprechenden Buchstaben markiert. Super einfach.

Mit geliefert wird auch ein Tisch zum Anschrauben an die Nämaschine, sodass man eine größere, glatte Fläche hat.
Das ist sicher super für große Kleidungsstücke oder Sachen wie Gardinen oder Decken.

Ich bin dann mal am Füßchen ausprobieren, denn von Kantenfuß über den Kunststofffuß oder einen Freihandfuß
sind da einige tolle Möglichkeiten dabei. Sogar Knöpfe kann ich annähen, nie wieder Knöpfe per Hand annähen, JUHU!

Nachdem ich jahrelang mit meinem einen Wäscheknopfloch auskommen musste und ich daher echt ungerne Blusen genäht habe,
bietet mir die Juki jetzt einige Möglichkeiten an Knopflochstichen, von denen ich mal ein paar getestet habe.  
Ich wusste nicht mal, dass es so viele unterschiedliche Knopflochvarianten gibt! 😀
Ich finde die Stichvarianten echt cool!

Um Stiche auszuwählen müsst ihr hier auch einfach den kleinen Bildern an der Nähmaschine folgen.
Jede Stichart hat ein Symbol, das ihr vorher einstellen und dazu dann die Nummer eingeben müsst.
Meiner Meinung nach ziemlich einfach und nutzerfreundlich gestaltet.
Man kann die Muster auch etwas verändern in Breite und Länge der Stiche, was man aber individuell für jedes Muster ausprobieren muss.
Letzt endlich ist die perfekte Einstllung immer schon in der Voreinstellung mit drin.
Ich hab mal wild drauf los ein paar Zierstiche ausprobiert. Wirklich toll, was man da so machen kann!
Das wird sicher auch bald das ein oder andere Kleidungsstück zieren.

 Es gibt auch einige Versäuberungsstiche, die über den klassischen Zickzackstich hinaus gehen.
und so meiner Meinung nach für Leute, die keine Overlock haben, ein perfekter Erstatz ist.
Ich hab da mal ein paar Stiche ausprobiert. Gerade die Nummer 10 finde ich super als Overlock Erstatz.
Auch wenn man mal unterwegs ist und nicht mehrere Maschinen mit rum schleppen möchte, ist das echt eine super Alternative!

 

Mein Fazit zur Juki DX7:

ich habe die Nähmaschine jetzt schon ein paar Wochen testen können, damit ich sie nicht einfach grundlos in den Himmel lobe.
Meine Meinung besteht jetzt trotzdem nur aus Lobeshymnen aber einfach deshalb,
weil ich super zufrieden mit ihr bin und nichts auszusetzen habe!!!
Eine tolle Nähmaschine, die bei mir gerade keine Wünsche offen lässt.
Gerade für Quilting Fans ist diese Maschine sicher auch toll mit den unterschiedlichen Stichen und Stichkombinationsmöglichkeiten.
Also ich gebe der Maschine 5 von 5 möglichen Herzen
und seid gespannt, was ich mit den tollen Stichvarianten noch aus dem Baby raus holen werde!
Jetzt braucht meine Juki DX7 nur noch einen Namen! Obwohl ich den Namen Juki selbst ja schon super süß finde (:

Bleibt kreativ, denn creativity is never wrong!

wer von euch jetzt lieber zuhört und bewegte Bilder möchte anstatt alles zu lesen:
hier gibts ein Video zu meiner Meinung über die Juki DX7

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